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Höxter-Beverungen
Der Umbau der ehemaligen Kindertagesstätte zur Offenen Ganztagsschule in Ottbergen macht gute Fortschritte. Bei einer gemeinsamen Baubegehung verschafften sich die Projektbeteiligten einen Eindruck vom aktuellen Stand der Arbeiten. (v.l.) Baudezernentin Julia Gogrewe, Ahmad Abdullah (Abteilung Hochbau), Nadine Pult (Abteilung Schulen), Schulleiterin Claudia Redemann, Sandra Hake (Projekt Begegnung), Sarah Austermühl (Projekt Begegnung), Abteilungsleiterin Claudia Pelz-Weskamp (Abteilung Schulen, Bücherei und Sport) sowie der Allgemeine Vertreter Stefan Fellmann.

Ottbergen (red). Die Umbauarbeiten der ehemaligen Kindertagesstätte „In der Woort“ zur Offenen Ganztagsschule (OGS) am Grundschulstandort Ottbergen schreiten planmäßig voran. Davon überzeugten sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Höxter, der Schule sowie des OGS-Trägers bei einer gemeinsamen Baubegehung.

Mit dem Umbau schafft die Stadt Höxter zusätzliche Kapazitäten für die Ganztagsbetreuung und bereitet sich auf den ab dem Schuljahr 2026/2027 schrittweise geltenden Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz vor. Gleichzeitig wird das ehemalige Kita-Gebäude sinnvoll weitergenutzt und an die heutigen Anforderungen einer modernen Ganztagsbetreuung angepasst.

„Mit dieser Investition schaffen wir die Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Ganztagsplätzen auch in Ottbergen langfristig zu decken. Gleichzeitig nutzen wir ein bestehendes Gebäude nachhaltig weiter und stärken damit den Schulstandort“, betont der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Stefan Fellmann.

Die Planungen für das Projekt begannen Mitte 2025. Gemeinsam mit der Schulleitung, der Leitung der Offenen Ganztagsschule, dem Träger Projekt Begegnung sowie den beteiligten Fachplanern wurden Nutzungskonzept und Bauplanung entwickelt. Nach Erteilung der Baugenehmigung im Februar 2026 konnten die Bauarbeiten Anfang März starten. Inzwischen ist das Gebäude vollständig witterungsgeschützt. Der Innenausbau befindet sich in vollem Gange. Derzeit werden Fliesen verlegt, Malerarbeiten ausgeführt und Bodenbeläge eingebaut. Anschließend folgen die letzten Installationsarbeiten. Die konkrete Ausgestaltung der Außenanlagen wird derzeit noch weiter geplant.

„Die Arbeiten verlaufen nach Zeitplan. Besonders erfreulich ist, dass wir bereits jetzt erkennen können, wie aus dem ehemaligen Kita-Gebäude moderne und funktionale Räume für die Ganztagsbetreuung entstehen. Die enge Abstimmung aller Beteiligten trägt maßgeblich dazu bei, dass das Projekt planmäßig umgesetzt werden kann“, erläutert Baudezernentin Julia Gogrewe.

Nach derzeitigem Bauzeitenplan soll die Baumaßnahme am Gebäude Ende August abgeschlossen werden. Sofern die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, können die neuen Räume voraussichtlich zum Schulbeginn Anfang September genutzt werden. Die Fertigstellung der Außenanlagen erfolgt im weiteren Projektverlauf nach Abschluss der entsprechenden Planungen und Ausführungsarbeiten.

Die Grundschule Ottbergen wird im kommenden Schuljahr von rund 140 Kindern besucht. Mit dem ab August 2026 geltenden Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz für die ersten Klassen wächst auch der Bedarf an Betreuungsplätzen kontinuierlich. Der Ausbau der ehemaligen Kita schafft hierfür die notwendigen räumlichen Voraussetzungen.

Künftig können bis zu 90 Kinder im Offenen Ganztag betreut werden, rund 35 Plätze mehr als bisher. Herzstück der neuen Räumlichkeiten ist eine großzügige Mensa mit angeschlossener Ausgabeküche. Dort können alle OGS-Kinder in zwei Essensdurchgängen mit einem warmen Mittagessen versorgt werden. Darüber hinaus ist die Mensa als Mehrzweckraum konzipiert und kann beispielsweise für Elternabende, schulische Veranstaltungen oder andere Treffen genutzt werden.

„Die neuen Räume eröffnen uns viele Möglichkeiten, den Ganztag pädagogisch weiterzuentwickeln. Neben ausreichend Platz für Betreuung und gemeinsames Lernen entstehen Bereiche, in denen sich die Kinder wohlfühlen und ihre Zeit am Nachmittag abwechslungsreich gestalten können. Das ist ein großer Gewinn für unsere Schulgemeinschaft“, freut sich Schulleiterin Claudia Redemann.

Auch beim Träger der Offenen Ganztagsschule wächst die Vorfreude auf den Einzug. „Die neuen Räumlichkeiten bieten beste Voraussetzungen, um die Kinder im Ganztag individuell zu begleiten und ihnen vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Schule die neuen Möglichkeiten mit Leben zu füllen“, so Sarah Austermühl vom Träger Projekt Begegnung.

Parallel zu den Bauarbeiten wurden bereits die Aufträge für die Möblierung und Ausstattung der Betreuungsräume, der Mensa, der Ausgabeküche sowie der Funktionsräume vergeben.

Die Lieferung der Einrichtung wird ab Mitte August erwartet, sodass die Räume nach Abschluss der Bauarbeiten zeitnah eingerichtet und für die Nutzung vorbereitet werden können.

Mit dem Umbau investiert die Stadt Höxter nachhaltig in die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur und schafft moderne Rahmenbedingungen für die Offene Ganztagsschule am Standort Ottbergen.

Foto: Stadt Höxter


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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 29. August 2026, lädt der PS.Speicher zum 8. PS.Bikertag ein. Willkommen sind alle Bikerinnen und Biker mit oder ohne Motorrad. Unter dem Motto „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ dreht sich am Oldtimer- und Erlebnismuseum von 11 bis 16 Uhr alles um außergewöhnliche Maschinen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei.

Der PS.Speicher nutzt den PS.Bikertag, um den Blick auf Motorräder zu lenken, die abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Bereits bei „MOTORRÄDER DORTMUND“ zeigte das Museum mit „Die Unverstandenen“ zwölf außergewöhnliche Maschinen aus seiner Sammlung MOTORRAD. Die Ausstellung widmete sich Motorrädern, die technisch überzeugten, ihrer Zeit voraus waren – und am Markt trotzdem kaum eine Chance hatten.

Kurator erzählt die Geschichten der „Unverstandenen“

Beim PS.Bikertag erzählt Kurator Andy ab 13.30 Uhr ihre Geschichten. Dabei geht er darauf ein, was die Motorräder so außergewöhnlich macht und warum manche faszinierende Konstruktion trotzdem zum Außenseiter blieb.

Neben der Sonderausstellung stehen auch Motorräder aus der Community im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ präsentiert Andy Schwietzer um 11 Uhr und um 15.30 Uhr ausgewählte Motorräder gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern.

Persönliche Erlebnisse stehen im Mittelpunkt

Dabei geht es nicht nur um technische Daten. Die Geschichten hinter den Maschinen machen den Unterschied: besondere Reisen, außergewöhnliche Umbauten, persönliche Erinnerungen oder Erlebnisse, die ein Motorrad zu einem ganz besonderen Begleiter machen. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fahrzeuge selbst vor und erzählen, was sie mit ihnen verbindet.

Der PS.Bikertag bietet damit eine Mischung aus außergewöhnlichen Motorrädern, persönlichen Geschichten und fachkundigem Hintergrundwissen. Wer anschließend noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann die Sammlung MOTORRAD besuchen.

Rund 1.000 historische Motorräder in der Sammlung

Rund 1.000 historische Motorräder erzählen dort die Entwicklung des motorisierten Zweirads. Zum Bestand gehört außerdem die weltweit größte Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder.

Für den Museumsbesuch stehen sowohl ein Einzelticket für die Sammlung MOTORRAD als auch ein Tagesticket zur Verfügung. Mit dem Tagesticket lassen sich zusätzlich die Erlebnisausstellung und die weiteren Sammlungen des PS.Speicher entdecken.

Insgesamt umfasst der Bestand des PS.Speicher mehr als 2.500 historische Fahrzeuge und über 8.000 Modellfahrzeuge. Damit lässt sich der PS.Bikertag problemlos mit einem abwechslungsreichen Museumstag für die ganze Familie verbinden.

Besondere Motorräder und ihre Geschichten stehen beim 8. PS.BIKERTAG am 29. August 2026 im Mittelpunkt.

Fotos: Stiftung PS.Speicher / Lukas Ahrens

 

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