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Höxter-Beverungen

Höxter/Holzminden (red). Wie können Höxter und Holzminden gemeinsam mehr für die Region erreichen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Frühstücks der CDU Holzminden und der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Höxter am Samstag, 15. August, in der CDU-Lounge in Holzminden. Neben dem politischen Austausch ging es insbesondere darum, konkrete Themen für eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Nachbarstädte zu identifizieren.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand dabei nach Angaben der CDU fest: Höxter und Holzminden seien wichtige Zentren einer gemeinsamen Region, deren Entwicklung nicht an der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen enden dürfe. Deshalb solle der Austausch zwischen den beiden CDU-Verbänden künftig fortgeführt und intensiviert werden.

CDU will gemeinsame Interessen stärker bündeln

„Die Menschen und Unternehmen in unserer Region denken längst nicht in Landesgrenzen. Höxter und Holzminden liegen unmittelbar nebeneinander und stehen bei vielen Herausforderungen vor ähnlichen Aufgaben. Deshalb sollten auch wir Politik stärker gemeinsam denken“, erklärt Heinrich Schaper für die CDU Holzminden. Ziel müsse es sein, bei gemeinsamen Interessen Kräfte zu bündeln und gegenüber den jeweiligen übergeordneten politischen Ebenen mit stärkerer Stimme aufzutreten.

Im Verlauf des Frühstücks wurden verschiedene Felder angesprochen, in denen eine engere Zusammenarbeit nach Einschätzung der Beteiligten sinnvoll sein könne. Dabei solle es ausdrücklich nicht bei einem allgemeinen politischen Austausch bleiben. Vielmehr wollten beide Seiten konkrete Projekte und Problemstellungen künftig gemeinsam aufgreifen und dort, wo es sinnvoll sei, abgestimmt vorantreiben.

Unternehmer sprechen Herausforderungen im Grenzgebiet an

Besonders wichtig sei deshalb aus Sicht der CDU die Teilnahme von Unternehmern aus Holzminden gewesen. Sie hätten die Gelegenheit genutzt, konkrete Herausforderungen anzusprechen, die sich gerade aus der Lage im Grenzgebiet der beiden Städte und Bundesländer ergäben. Für erste angesprochene Themen seien bereits gemeinsame Zuständigkeiten vereinbart worden, um diese weiterzuverfolgen.

„Genau darin liegt für mich der Wert dieses Austausches“, betont Fabian Thomas für die CDU-Fraktion Höxter. „Wenn Unternehmer ein konkretes Problem schildern, das beide Seiten der Landesgrenze betrifft, wollen wir nicht darüber diskutieren, wer formal zuerst zuständig ist. Wir wollen gemeinsam überlegen, wie wir zu einer Lösung kommen. Aus einem Gespräch müssen am Ende konkrete Arbeitsaufträge entstehen.“

Wirtschaft und Infrastruktur im gemeinsamen Blick

Aus Sicht der CDU-Fraktion könne eine stärkere Zusammenarbeit auch wirtschaftspolitisch erhebliche Chancen bieten. Unternehmen, Arbeitskräfte, Kunden und Besucher bewegten sich täglich zwischen Höxter und Holzminden. Wirtschaftsförderung, Infrastruktur und die weitere Entwicklung der Region könnten deshalb in vielen Bereichen nicht isoliert betrachtet werden.

Die Beteiligten vereinbarten, das gemeinsame Gesprächsformat fortzuführen und den Austausch auch bei konkreten Projekten zu intensivieren. Dabei sollen künftig weitere Akteure eingebunden werden, wenn dies für einzelne Themen sinnvoll ist.

„Höxter und Holzminden müssen ihre jeweiligen Stärken nicht gegeneinander ausspielen, im Gegenteil: Gemeinsam können wir als Region mehr erreichen“, fasst Thomas zusammen. „Das Frühstück war deshalb kein einmaliger Termin, sondern Fortsetzung des gemeinsamen Austauschs, den wir in den kommenden Monaten mit konkreten Themen füllen wollen.“

Foto: CDU


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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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