CDU-Fraktionen Höxter und Holzminden setzen Austausch fort: „Unsere Region darf nicht an Landesgrenzen Halt machen“
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Höxter-BeverungenUwe Schünemann (MdL), Katharina Borgolte, Heiner Schaper, Heinz-Günter Koßmann, Christian Haase (MdB), Peter Matyssek und Stefan Behrens.
Höxter/Holzminden (red). Die CDU-Fraktionen aus den Räten der Städte Höxter und Holzminden setzen ihren gemeinsamen Austausch zur Zukunft der Region fort. Am 10. August kamen Vertreter beider Fraktionen erneut zusammen, um über die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes und die Chancen einer noch engeren Zusammenarbeit zu beraten. Das Treffen fand im Rahmen der Sommerrundreise von Christian Haase (MdB) statt, der am Austausch teilnahm und die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit ausdrücklich unterstrich.
CDU sieht Potenziale für die gesamte Region
„Wir wollen nicht nebeneinander her arbeiten, sondern gemeinsam vorankommen.“ Darin waren sich die Teilnehmer des Treffens einig. Nach Auffassung der CDU-Fraktionen verfüge die Region Höxter-Holzminden über große Potenziale bei Wirtschaft, Arbeit, Tourismus, Kultur und Lebensqualität. Diese Potenziale müssten stärker gemeinsam genutzt werden.
Für die CDU sei dabei klar: Die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen dürfe nicht zur Entwicklungsgrenze der Region werden. Gerade in einer Zeit, in der Kommunen und Regionen um Unternehmen, Fachkräfte und junge Familien konkurrierten, sei es entscheidend, Kräfte zu bündeln und gemeinsam aufzutreten.
Fraktionen wollen über Landesgrenzen hinweg handeln
„Unsere Region darf nicht an Landesgrenzen Halt machen. Wenn wir wirtschaftlich stärker werden und für Unternehmen, Fachkräfte und Familien attraktiver sein wollen, müssen wir über Grenzen hinweg denken und handeln“, betonten beide Fraktionen.
Auch die Vertreter der CDU-Fraktionen machten deutlich, dass regionale Zusammenarbeit kein Selbstzweck sei. Es gehe ganz konkret darum, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu geben, Infrastruktur gemeinsam voranzubringen und die Lebensqualität in der gesamten Region zu stärken.
Wirtschaftsstandort bleibt im Fokus
Ein wichtiger Baustein sei dabei die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes rund um Höxter und Holzminden. Bereits beim ersten gemeinsamen Austausch hätten die Fraktionen die geplante Erweiterung des Wirtschaftsparks Albaxen-Stahle und die laufenden Untersuchungen für einen möglichen interkommunalen Wirtschaftsstandort thematisiert. Diesen Weg wollten die CDU-Fraktionen konstruktiv begleiten und gleichzeitig den Blick auf weitere gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten richten.
„Wir müssen größer denken als unsere eigene Kommune und auch größer als unser eigenes Bundesland“, so die gemeinsame Botschaft der Teilnehmer. Gerade die Zusammenarbeit zwischen Höxter und Holzminden zeige nach Auffassung der CDU-Fraktionen, dass die Menschen und Unternehmen in der Region längst über kommunale und politische Grenzen hinweg miteinander verbunden seien.
Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden
Die CDU-Fraktionen wollen deshalb den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Ziel sei es, die Zusammenarbeit bei Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Kultur weiter auszubauen und gemeinsame Interessen auch gegenüber Land und Bund stärker zu vertreten.
Nach Ansicht der CDU-Fraktionen müssten Höxter und Holzminden gemeinsam handeln, um die Region zu stärken. Die beiden Städte sollten demnach nicht nur gute Nachbarn sein, sondern gemeinsam für eine starke, attraktive und zukunftsfähige Region stehen.
Der gemeinsame Austausch der CDU-Fraktionen soll daher auch künftig fortgesetzt werden.
Foto: CDU Stadtratsfraktion Holzminden
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Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
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Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
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