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Höxter-Beverungen

Höxter/Münster (red). Einen ganzen Samstag investierten 27 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Höxter in ihre Aus- und Fortbildung. Am 1. August nahm die Gruppe an einem Ausbildungstag auf dem Außengelände des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IDF) in Münster teil. Das dortige Übungsgelände bietet hervorragende Möglichkeiten, realitätsnahe Einsatzszenarien unter professionellen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte weiter zu verbessern.

Bereits um 6 Uhr morgens machten sich mehrere Einsatzfahrzeuge auf den Weg nach Münster. Direkt nach der Ankunft wurden die ersten Einsatzlagen abgearbeitet. Insgesamt standen am Vormittag vier unterschiedliche Übungsszenarien auf dem Programm, die ein breites Spektrum der Feuerwehrarbeit abbildeten.

Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Rettung einer mit einem ätzenden Gefahrstoff kontaminierten Person, die schonende Rettung einer abgestürzten Person aus einer Baugrube sowie die Brandbekämpfung an einem Wohnwagen. Hier mussten zusätzlich mehrere Gasflaschen im unmittelbaren Gefahrenbereich berücksichtigt und eine Brandausbreitung verhindert werden. Ein weiteres Szenario stellte die Einsatzkräfte vor die Herausforderung eines Verkehrsunfalls zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn, ausgelöst durch einen medizinischen Notfall des Autofahrers. Während der Pkw in Brand geriet, wurde der Fahrer der Straßenbahn durch den Rauch in seinem Führerstand eingeschlossen.

Am Nachmittag wurden die Anforderungen nochmals gesteigert. In zwei Zugübungen arbeiteten jeweils zwei Einsatzfahrzeuge gemeinsam komplexe Einsatzlagen ab. Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus mussten eine vermisste Person gesucht sowie eine weitere Person vom Balkon gerettet werden, nachdem das Treppenhaus vollständig verraucht war. Im zweiten Szenario galt es, mehrere Personen aus einem Wohnheim zu retten, nachdem sich dort ein Zimmerbrand ausgebreitet hatte.

Auch eine ungeplante Herausforderung meisterten die Feuerwehrangehörigen souverän. Während des Ausbildungstages fiel eines der Einsatzfahrzeuge aufgrund eines technischen Defekts aus. Die Einsatzkräfte nutzten ihre technischen Kenntnisse, lokalisierten den Fehler und konnten das Fahrzeug nach dem Austausch einer defekten Batterie bereits wenige Stunden später wieder einsatzbereit machen.

Nach jeder Übung erfolgte eine ausführliche Nachbesprechung gemeinsam mit den Ausbildern des IDF. Dabei wurden die einzelnen Einsatzabläufe analysiert, erfolgreiche Maßnahmen hervorgehoben und Verbesserungspotenziale besprochen. Dieser Erfahrungsaustausch trägt dazu bei, die Zusammenarbeit weiter zu optimieren und die Einsatzkräfte bestmöglich auf reale Schadenslagen vorzubereiten.

Neben der fachlichen Ausbildung stand auch die Kameradschaft im Mittelpunkt des Tages. Gemeinsames Üben, gegenseitige Unterstützung und das Vertrauen in die Fähigkeiten der Kameradinnen und Kameraden bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung.

Ein besonderer Dank gilt dem Planungsteam um Rainer Höppner, das den Ausbildungstag vorbereitet und organisiert hat. Vor Ort koordinierten Lars Wentker und Patrick Wichman gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Durchführung der Übungen und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Die Feuerwehr Höxter bewertet den Ausbildungstag erneut als vollen Erfolg. Trotz der weiten Anreise nach Münster und des erheblichen Zeitaufwandes investieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Freizeit bewusst in eine hochwertige Aus- und Fortbildung. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Ausbildung vor Ort ein und tragen dazu bei, zukünftige Einsätze noch sicherer, effizienter und professioneller zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu bewältigen.

Fotos: STBI Jürgen Schmits


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Holzminden. Sushi Mania by Marta startet mit einer attraktiven Sommeraktion und bietet bis einschließlich 31. August 2026 zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Voraussetzung ist ein Mindestbestellwert von 25 Euro. Der Rabatt kann mit dem Gutscheincode „sushi-summer“ eingelöst werden.

Lieferung in zahlreiche Orte

Geliefert wird von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 bis 21 Uhr. Ab einem Bestellwert von 40 Euro erfolgt die Lieferung kostenfrei nach Holzminden, Stahle, Bevern, Lüchtringen, Neuhaus, Stadtoldendorf, Silberborn, Negenborn, Höxter, Deensen und Albaxen.

Die Bezahlung erfolgt vorab per PayPal. Für die Auslieferung sollte zusätzlich zur gewählten Produktionszeit eine Lieferzeit von etwa 30 Minuten eingeplant werden.

Öffnungszeiten und Kontakt

Das Restaurant in der „Oberbachstraße 24“ in Holzminden ist mittwochs bis sonntags jeweils von 16 bis 21 Uhr geöffnet.Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0151 41243895 oder www.holzminden-sushi.de.

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Holzminden

Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.

Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.

Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck

Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.

Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.

Restrukturierung soll Zukunft sichern

Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.

Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.

Mehr als 170 Jahre Brautradition

Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.

Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.

Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.

Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft

„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.

Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.

Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.

Foto: TKu

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