Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Borgentreich-Willebadessen
Zur Ausstattung der Werkstatt gehört auch eine neue Nesting-CNC des Herstellers SCM.

Warburg-Nörde (awin). Wo früher landwirtschaftlich gearbeitet wurde, riecht es heute nach frischem Holz. Innerhalb von acht Monaten ist auf dem elterlichen Hof von Tischlermeister Johannes Voß aus einer ehemaligen Scheune eine moderne Werkstatt entstanden. Seit dem 1. Februar 2026 arbeitet Voß dort mit seiner neu gegründeten Tischlerei Holzliebe. Am Sonntag, 6. September, öffnet er ab 11 Uhr die Türen und lädt zum Tag der offenen Werkstatt ein.

Alte Scheune wird zur Tischlerei

Bevor dort die ersten Möbel entstanden, wurde die früher landwirtschaftlich genutzte Scheune am Lütgerweg 9a umfassend modernisiert und für den neuen Zweck ausgebaut.

„Meine Tischlerei und ich verbinden traditionelles Tischlerhandwerk mit moderner Fertigungstechnik“, beschreibt Voß die Ausrichtung seines Betriebs. Zum Leistungsspektrum gehören individuelle Möbel und Küchen, Türen, Innenausbauarbeiten, maßgefertigte Sonderlösungen sowie traditionelles Kunsthandwerk.

Einblicke in Werkstatt und Handwerk

Beim Tag der offenen Werkstatt können Besucherinnen und Besucher die Werkstatt besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Vorgestellt werden Maschinen und Fertigungsmöglichkeiten, außerdem gibt es Einblicke in den Arbeitsalltag und Informationen zum traditionellen Tischlerhandwerk.

Voß geht es dabei auch um den persönlichen Kontakt. „Ich möchte an diesem Tag meinen jungen Betrieb persönlich vorstellen und mit Menschen aus der Region, interessierten Familien, potenziellen Kunden sowie allen Handwerksbegeisterten ins Gespräch kommen“, sagt der Tischlermeister.

Eingeladen sind neben Kundinnen und Kunden auch Familien, Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle Menschen aus der Region, die sich für Holz und Handwerk interessieren.

Auch Ausbildung gehört inzwischen dazu

Seit August 2026 ist die Tischlerei zudem Ausbildungsbetrieb. Mit Finn Dierkes bildet Voß seinen ersten Auszubildenden aus. Beim Tag der offenen Werkstatt spielt deshalb auch die Ausbildung im Tischlerhandwerk eine Rolle.

Für die Gäste werden Kaffee und Kuchen, Gegrilltes sowie kalte Getränke angeboten. Die Tischlerei Holzliebe befindet sich am Lütgerweg 9a in Warburg-Nörde. Beginn ist am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr.

Der Leitgedanke des Betriebs bringt auf den Punkt, worum es Voß bei seiner Arbeit geht: „Aus Liebe zum Holz.“

Foto: Holzliebe


Anzeige
Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

Gegen Hass & Hetze, dafür stehen wir als Bündnis 90/Die Grünen ein! Für ein nachhaltiges, umweltbewusstes und soziales Holzminden!

https://www.gruene-holzminden.de/wir-von-hier

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Alexander Titze, Vorstandsmitglied

Anzeige
Anzeige

Lesedauer: 7 Minuten
Landkreis Holzminden

Holzminden (awin). Zehn Jahre mussten die Menschen in Holzminden auf diese Gelegenheit warten: Zum 70-jährigen Bestehen der Garnison öffnet die Bundeswehr am Samstag, 26. September, erstmals seit einem Jahrzehnt wieder ihre Türen für die Bevölkerung. Gemeinsam mit den ersten Modellbautagen am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, sowie dem erstmals öffentlich zugänglichen Herbstfeuer entsteht daraus ein ganzes Veranstaltungswochenende. Oberstleutnant Sebastian Janus bringt die Dimension auf den Punkt: „Das Event wird Champions League in Sachen Größenordnung.“

Erster Tag der offenen Tür seit zehn Jahren

Auf dem Wasserübungsplatz Holzminden läuft der Tag der offenen Tür am Samstag von 9 bis 18 Uhr. Parallel dazu beginnen in der Pionierkaserne am Solling die ersten Modellbautage, die am Samstag ebenfalls von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 16 Uhr geöffnet sind.

Für Bataillonskommandeur Sebastian Busenthür besitzt das Wochenende eine besondere Bedeutung. „70 Jahre Garnison – das ist ein Meilenstein für den Standort und die Stadt.“ Die Bundeswehr ist seit Jahrzehnten fest in Holzminden verankert. „Diese besondere Verbindung zwischen Bundeswehr und Garnisonstadt wollen wir gebührend feiern.“

Wer den Blick hinter die Kulissen nutzen möchte, bekommt dazu so schnell keine neue Gelegenheit: Im Jahr 2027 gibt es definitiv keinen weiteren Tag der offenen Tür.

Schlauchboote, Panzer und dynamische Vorführungen

Auf dem Wasserübungsplatz rückt die Bundeswehr ganz nah an die Besucherinnen und Besucher heran. Zum Programm gehören unter anderem Schlauchbootfahrten, die Möglichkeit, einen Panzer von innen zu erleben, sowie verschiedene dynamische Vorführungen. Zu sehen sind unter anderem ein Ausbildungshubschrauber EC 135 und Amphibienfahrzeuge. Auch militärischer Nahkampf wird demonstriert. Für Kinder stehen unter anderem Hüpfburgen bereit.

Busenthür versteht das Wochenende zugleich als Dank an die Bevölkerung: „Es ist gelebte Kameradschaft zwischen Truppe und Stadt. Mit den Feierlichkeiten wollen wir Danke sagen für den starken Rückhalt aus der hiesigen Bevölkerung.“ Bereits die Auftaktveranstaltung zum Jubiläum, Baggern für den guten Zweck, war ein voller Erfolg. „Und das wollen wir jetzt erfolgreich fortführen.“

Wie eng Stadt und Bundeswehr miteinander verbunden sind, beschreibt Bürgermeister Christian Belke mit deutlichen Worten: „Die Beziehung zwischen Bundeswehr und Stadt ist eine Liebesbeziehung. Da passt kein Blatt dazwischen.“

Belke dankt der Truppe zugleich für ihre große Einsatzbereitschaft. Er hebt hervor, dass das Bataillon trotz der aktuellen Sicherheitslage die Kraft aufwendet, eine Veranstaltung dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.

Mehr als 35.000 Modelle auf fast 14.000 Quadratmetern

Während auf dem Wasserübungsplatz die Bundeswehr im Mittelpunkt steht, wartet in der Pionierkaserne eine ganz andere Welt. Mehr als 600 Modellbauerinnen und Modellbauer sowie Fahrzeugbesitzerinnen und Fahrzeugbesitzer aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien kommen zu den ersten Modellbautagen nach Holzminden.

In drei großen Hallen werden mehr als 35.000 Modelle unterschiedlicher Maßstäbe präsentiert. Das Spektrum reicht von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz über Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber bis zu Figurenmalerei, RC-Modellbau und Militärmodellbau. Im Freigelände sind zudem 125 aktuelle und historische Fahrzeuge zu sehen.

Modellbautage unterstützen die Deutsche KinderKrebshilfe

Die Premiere besitzt zugleich einen sozialen Hintergrund: Die Modellbautage sind eine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe. Statt eines regulären Eintrittspreises wird um eine freiwillige Spende gebeten.

Belke sieht gerade in dieser Verbindung eine Besonderheit: „Die Modellbautage sind einzigartig. So eine Symbiose zwischen Stadt, Bundeswehr und Deutsche KinderKrebshilfe gibt es nirgendwo sonst in Deutschland.“

Herbstfeuer erstmals für alle geöffnet

Mit dem Ende des Tags der offenen Tür um 18 Uhr ist auf dem Wasserübungsplatz noch lange nicht Schluss. Erstmals öffnet die Bundeswehr auch das traditionelle Herbstfeuer für die Öffentlichkeit. Der Übergang erfolgt fließend: Alle Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt noch vor Ort befinden, sind eingeladen zu bleiben.

Das Herbstfeuer findet am Samstag von 18 bis 24 Uhr statt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro. Getränke und Verpflegung sind kostenpflichtig. Eine gesonderte öffentliche Plakatierung für das Herbstfeuer gibt es nicht.

Kostenlose Shuttlebusse verbinden beide Veranstaltungsorte

Für das Veranstaltungswochenende richtet die Bundeswehr einen kostenlosen Shuttleverkehr ein. Die Busse verbinden Wasserübungsplatz und Pionierkaserne miteinander und fahren außerdem den Bahnhof sowie die ausgewiesenen Parkflächen an.

Zur Verfügung stehen Stiebel Eltron P1, Steinbreite P2, das Schwimmbad P3, die Brauerei Allersheim P4 und das Campe-Gymnasium P5. So können Besucherinnen und Besucher zwischen Tag der offenen Tür und Modellbautagen wechseln, ohne das eigene Fahrzeug erneut bewegen zu müssen.

Bürgermeister Christian Belke wirbt deshalb für einen Besuch: „Niemand wird den Weg zu den Veranstaltungen bereuen, es wird einiges geboten.“

Foto: awin

Anzeige