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Bad Driburg-Brakel
Erhielten interessante Einblicke bei der Betriebsbesichtigung der NWB (von links) Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, Ausschussvorsitzende Viola Wellsow, Geschäftsführer Jens Hoppe, Patrick Eggers, Andreas Oesselke, Ursula Grewe, Ann-Kristin Montino und David Prott von der Wirtschaftsförderung der Stadt Brakel.

Brakel (red). Wie nachhaltige Energieversorgung, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können, erlebten die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Kultur bei ihrem Besuch des Heizwerks der Nahwärme Brakel GmbH (NWB) im Bohlenweg. Geschäftsführer Jens Hoppe informierte die Ausschussmitglieder und Vertreter der Stadtverwaltung ausführlich über das Unternehmen, die Betriebsabläufe und die Entwicklung des Nahwärmeverbunds. Die Nahwärme Brakel GmbH wurde bereits im Jahr 2003 in Betrieb genommen und gilt seit ihrer Gründung als innovatives Vorzeigeprojekt. Das Hackschnitzelwerk versorgt mehrere Schulen, öffentliche Gebäude und weitere Einrichtungen mit Wärme aus nachhaltiger Biomasse. Zum Kundenkreis gehören unter anderem das Kolping-Berufsbildungswerk, das Berufsschulzentrum des Kreises Höxter, die Stadt Brakel, die Landwirtschaftskammer NRW, der WLV-Kreisverband Höxter und der Bildungscampus Handwerk. Die Wärmeabnahme beträgt rund 4.000 Megawattstunden pro Jahr. Zwei Holzkessel erzeugen die Wärme, die über ein rund 1.400 Meter langes unterirdisches Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert wird. Dadurch können jährlich etwa 400.000 Liter Heizöl ersetzt werden. Zugleich erfüllt der eingesetzte Energieträger die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Für die angeschlossenen Kunden ergibt sich zudem eine Einsparung von rund 50.000 Euro an CO₂-Steuer pro Jahr.

„Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung regionale Unternehmen für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt haben“, betont die Ausschussvorsitzende Viola Wellsow. Die Nahwärme Brakel GmbH verbinde Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung. Solche Unternehmen seien wichtige Partner der kommunalen Wirtschaftsförderung, weil sie Arbeitsplätze sichern, innovative Lösungen entwickeln und zugleich Verantwortung für die Region übernehmen, so die Vorsitzende. Geschäftsführer Jens Hoppe erläuterte, dass auch weiterhin an einem Lückenschluss zum Ausbau des Nahwärmenetzes gearbeitet werde. Ziel sei es, das Netz perspektivisch an bereits vorhandene Wärmeleitungen in der Innenstadt anzubinden. Auch Bürgermeister Kleinschmidt würdigte die Entwicklung des Unternehmens: „Die Nahwärme Brakel GmbH hat bereits im Jahr 2003 gezeigt, wie aus einer regionalen Idee ein langfristig tragfähiges Innovationsprojekt entstehen kann. Die Nutzung regionaler Rohstoffe stärkt unsere heimische Wirtschaft und verkürzt die Wege. Das ist gelebte Wirtschaftsförderung und zugleich ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“

Foto: Stadt Brakel

 


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Politische Werbung – Video 3 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.

Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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