Bäcker-Handwerk feiert Nachwuchs: Sechs Auszubildende bestehen erfolgreich ihre Gesellenprüfung
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Bad Driburg-BrakelAnnegret Stelzer (Studiendirektorin am Helene-Weber-Berufskolleg des Kreises Paderborn), Devin Flottmann, Azubuike Hycienth, Jose Luis Paredes Herhuay, Manuel Isaac Delgado Anton, Chris Estrefi und Thomas Feindt (Bäckermeister und Berufsschullehrer am Helene-Weber-Berufskolleg des Kreises Paderborn).
Brakel (red). Für sechs Auszubildende im Bäcker-Handwerk begann ein neuer beruflicher Lebensabschnitt: Im Rahmen einer Feierstunde im Helene-Weber-Berufskolleg des Kreises Paderborn wurden sie offiziell als Gesellen freigesprochen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung haben sie einen wichtigen Meilenstein erreicht und starten nun in ihre berufliche Zukunft.
Während der Feierstunde gratulierten Berufsschullehrer Thomas Feindt und Studiendirektorin Annegret Stelzer den neuen Gesellen herzlich zur bestandenen Prüfung. Sie würdigten die Leistung der Absolventen, die in den vergangenen drei Jahren Ausdauer und Einsatzbereitschaft bewiesen hätten.
„Euer Weg im Handwerk fängt gerade erst an“
Zugleich gaben sie ihnen mit auf den weiteren Weg, neugierig zu bleiben, das Interesse am Beruf nicht zu verlieren und ihren weiteren Weg im Handwerk mit Offenheit und Begeisterung zu gehen. „Euer Weg im Handwerk fängt gerade erst an“, betonten sie.
Ein besonderer Dank galt zudem den Ausbildungsbetrieben der Bäcker-Innung Höxter-Warburg. Sie investieren Zeit, Wissen und viel persönliches Engagement in die Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Bäcker-Handwerks.
Sechs Auszubildende bestehen Gesellenprüfung
Vor dem Prüfungsausschuss der Bäcker-Innung Höxter-Warburg unter dem Vorsitz von André Bielemeier legten folgende Auszubildende ihre Gesellenprüfung erfolgreich ab:
Manuel Isaac Delgado Anton (Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
Chris Estrefi (Krome GmbH, Marienmünster)
Devin Flottmann (Maria Kayser, Beverungen)
Jose Luis Paredes Herhuay (Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
Philipp Kasischkin (Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
Foto: Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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