Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063
Anzeige
Bad Driburg-Brakel
Staffelstabübergabe in Brakel: Elmar Rüther, Stefan Kruse, Gundel Witte-Berkemann und Matthias Schmidt (von links).

Brakel (red). Die bisherige Wohnhilfe e. V. in Brakel schlägt ein neues Kapitel auf. Bereits seit Anfang des Jahres firmiert und arbeitet die Einrichtung unter neuem Namen und in neuer Rechtsform. Anfang März erfolgte der Wechsel zu einer gemeinnützigen GmbH, die nun den Namen Caritas Wohnhilfe gGmbH trägt.

Im Rahmen der Betriebsfeier am 10. Juli wurden der langjährige Geschäftsführer Elmar Rüther sowie die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Gundel Witte-Berkemann und Stefan Kruse sowie die Vorstandsmitglieder Stefan Frese und Dorit Flore feierlich verabschiedet.

Wechsel in den Caritas-Verbund

Elmar Rüther hat die Arbeit der Wohnhilfe in Brakel 32 Jahre lang begleitet und geprägt und tritt nun in den Ruhestand ein. Gemeinsam mit dem damaligen Vorstand gestaltete er in den vergangenen Monaten den Wechsel maßgeblich mit und leitete den Übergang in den Unternehmensverbund der Caritas Wohn- und Werkstätten (CWW) im Erzbistum Paderborn e. V. ein.

„Mit diesem Schritt stellt die Wohnhilfe ihre Arbeit auf eine zukunftssichere und professionelle Grundlage. Für Klientinnen und Klienten, Angehörige sowie Kooperationspartner ändert sich dadurch nichts an den bestehenden Angeboten, Leistungen oder Ansprechpersonen. Die Umwandlung stärkt die organisatorische und wirtschaftliche Stabilität der Wohnhilfe und ermöglicht es, die bewährte Arbeit im Bereich Wohnen und Teilhabe für Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Kreis Höxter auch langfristig verlässlich fortzuführen“, so Rüther.

Seit 1977 ist die Wohnhilfe Brakel in der gemeindepsychiatrischen Versorgung tätig. Unter dem Leitbild „Miteinander auf dem Weg“ werden bedarfsgerechte, individuelle psychosoziale Hilfen angeboten. Dazu zählen das St.-Anna-Haus in Brakel mit einer ergänzenden Tagesstruktur, die Tagesstätte in Brakel sowie das Ambulant Betreute Wohnen, das im gesamten Kreis Höxter für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen angeboten wird. Heute sind nahezu 70 Mitarbeitende in den Einrichtungen der Wohnhilfe beschäftigt.

Neue Geschäftsführung übernimmt

Diese Arbeit wird auch nach der formwechselnden Umwandlung nach dem Umwandlungsgesetz im März 2026 fortgeführt. Neuer Geschäftsführer ist Matthias Schmidt, der zugleich Geschäftsführer der neuen Gesellschafterin Caritas Wohnen gGmbH ist.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere gemeinsame Verantwortung für Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung weiter stärken und unser Angebot im Kreis Höxter erweitern können“, so Matthias Schmidt. „Ich danke Elmar Rüther und dem Vorstand des bisherigen Vereins für das Vertrauen, uns die Geschicke der Wohnhilfe anzuvertrauen. Und ich versichere Ihnen, dass wir Ihre Arbeit gemäß des christlichen Menschenbildes, das uns eint, und des Leitsatzes ‚Miteinander auf dem Weg‘ weiterführen werden.“

Foto: Caritas Wohnhilfe gGmbH 


Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

Anzeige

Lesedauer: 6 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

Anzeige