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Bad Driburg-Brakel
Gemeinsam mit vielen Gästen haben Landrat Michael Stickeln (vorne Zweiter von links), Ulrich Tilly von der Bezirksregierung Detmold und Nieheims Bürgermeister Johannes Schlütz die Kreisstraße offiziell für den Verkehr freigegeben.

Oeynhausen (red). Mit einer feierlichen Freigabe ist nun die grundlegend erneuerte Kreisstraße 3 zwischen Oeynhausen und der Landesstraße 755 nach knapp 16 Monaten Bauzeit offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Landrat Michael Stickeln, Nieheims Bürgermeister Johannes Schlütz und Ulrich Tilly von der Bezirksregierung Detmold durchschnitten im feierlichen Rahmen gemeinsam symbolisch das weiße Band.

Landrat: Investition in Mobilität und Verkehrssicherheit

„Es ist ein guter Tag für Oeynhausen, für Nieheim und für den gesamten Kreis Höxter. Mit der erneuerten K 3 haben wir eine wichtige Verkehrsverbindung zukunftsfähig gemacht“, sagte Landrat Michael Stickeln anlässlich der Eröffnung. „Wir investieren damit ganz konkret in Mobilität, Verkehrssicherheit und die Lebensqualität der Menschen, die diese Verbindung täglich nutzen.“

Die K 3 wurde auf rund zwei Kilometern Länge grundhaft erneuert und auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern ausgebaut. Auch die Brücke über den Mühlengraben wurde erneuert. Ein kombinierter Rad- und Gehweg verbessert die Verbindung zwischen Oeynhausen und dem Ehrenmal und ist zugleich ein weiterer Baustein des Alltagsradverkehrskonzeptes des Kreises Höxter.

Rund 3,75 Millionen Euro Gesamtkosten

Rund 15.000 Kubikmeter Boden wurden bewegt, etwa 8.500 Kubikmeter Frostschutzmaterial eingebaut und rund 6.400 Tonnen Asphalt verarbeitet. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,75 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Ausbau aus dem Förderprogramm Kommunaler Straßenbau mit rund 2,81 Millionen Euro.

„Diese Förderung war eine entscheidende Voraussetzung dafür, dieses für unsere Region so wichtige Straßenbauprojekt umzusetzen“, hob der Landrat hervor und bedankte sich beim Land Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung für die Unterstützung.

Bürgermeister Schlütz spricht von wichtiger Lebensader

Für Nieheims Bürgermeister Johannes Schlütz hat die erneuerte K 3 eine besondere Bedeutung: „Die K 3 ist eine wichtige Lebensader für Oeynhausen und eine bedeutende Verbindung für die gesamte Stadt Nieheim. Dass diese Straße in einem modernen und leistungsfähigen Zustand wieder zur Verfügung steht, ist ein großer Gewinn für unsere Bürgerinnen und Bürger, für die Unternehmen und die Landwirte.“

Ulrich Tilly von der Bezirksregierung Detmold unterstrich die Bedeutung der Investition: „Eine leistungsfähige, moderne und nachhaltige Infrastruktur ist das Rückgrat unseres ländlichen Raums. Sie verbindet nicht nur Orte, sondern auch Menschen.“ Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur seien gelebte Verantwortung für die Heimat.

Witterung verzögerte die Fertigstellung

„Ein großes Dankschön geht an alle beteiligten Grundstückseigentümer für die sehr gute Kooperationsbereitschaft. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, so der Landrat. Besonders den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten sprach der Landrat für ihr Verständnis und ihre Geduld während der verlängerten Bauzeit seinen Dank aus.

Die ursprünglich für Mai 2026 vorgesehene Fertigstellung hatte sich insbesondere durch die Witterung im Winter verzögert.

„Eine solche Maßnahme ist nur als Gemeinschaftsleistung möglich“, betonte Michael Stickeln. „Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt begleitet haben. Es steht für das gute Zusammenwirken des Kreises Höxter, der Bezirksregierung Detmold, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Nieheim, der Grundstückseigentümer, der Planer und Ingenieure des Bauunternehmens sowie der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“

Erneuerte K 3 als Teil der langfristigen Kreisentwicklung

Die Erneuerung der K 3 ist zugleich ein konkretes Beispiel für die langfristige Ausrichtung des Kreises Höxter. „Unser Kreisentwicklungskonzept 2040 hat ein klares Ziel: Wir wollen unseren Kreis zukunftsfähig gestalten und gute Lebensbedingungen in unseren Städten und Dörfern sichern. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur gehört ganz wesentlich dazu“, sagte der Landrat.

Foto: Kreis Höxter


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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