Kreis Höxter erhält Förderbescheid für Sanierung der K50 in Brakel und kündigt Baustellenpause zum Annentag an
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Bad Driburg-BrakelGebaut wird an der Kreisstraße 50 in Brakel bereits, jetzt wurde auch der Förderbescheid für die Maßnahme offiziell übergeben: (vorne, von links) Landtagsabgeordneter Matthias Goeken, Landrat Michael Stickeln, Wilfried Laufer (Abteilungsdirektor Bezirksregierung Detmold), Brakels Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, Heike Lockstedt-Macke (Leiterin Abteilung Straßen Kreis Höxter), (hinten, von links) Tobias Bielefeld, Alexander Frewer (beide Stadt Brakel), Prof. Dr. Michael Turk (Ingenieurbüro Turk, Siddessen), Christoph Rode (Abteilung Straßen des Kreises Höxter), Ulrich Tilly (Dezernat Verkehr Bezirksregierung Detmold) und Peter Rehrmann (Nolte Bau Warburg).
Brakel (red). Die Arbeiten zur umfassenden Umgestaltung und Sanierung der Kreisstraße 50 „Am Bahndamm“ in Brakel schreiten weiter voran. Jetzt wurde auch der Förderbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen offiziell übergeben. Gleichzeitig gibt es gute Nachrichten für Besucherinnen und Besucher des Annentags: Während des Volksfestes werden die Bauarbeiten pausieren und die Sperrungen vorübergehend aufgehoben.
Von den rund 9 Millionen Euro zuwendungsfähigen Gesamtkosten der Baumaßnahme werden rund 6,7 Millionen Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Eigenanteil des Kreises Höxter liegt voraussichtlich bei rund 2,1 Millionen Euro. Straßen.NRW beteiligt sich mit rund 600.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt Brakel wird voraussichtlich rund 230.000 Euro betragen.
Förderbescheid offiziell übergeben
„Die umfassende Modernisierung der Kreisstraße 50 ist ein wichtiger Schritt hin zu einer leistungsfähigeren und zukunftsorientierten Verkehrsinfrastruktur. Dank der erheblichen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen können wir eine Maßnahme umsetzen, die alle Mobilitätsformen gleichermaßen berücksichtigt und insbesondere den Fuß- und Radverkehr sicherer, komfortabler und attraktiver macht. Die Strecke ist Teil des Radnetzes OWL und natürlich auch unseres Radverkehrskonzepts. Ich danke allen Menschen von Herzen, die zum Gelingen dieses Projekts beitragen“, erklärt Landrat Michael Stickeln.
Auch Brakels Bürgermeister Alexander Kleinschmidt unterstreicht die Bedeutung der Maßnahme für die Stadt: „Von dieser Maßnahme werden Generationen von Brakeler Bürgerinnen und Bürgern profitieren.“
Der erste Bauabschnitt zwischen der „Warburger Straße“ und der „Bahnhofstraße“ am Bahnhof ist nach Angaben des Kreises inzwischen nahezu abgeschlossen. Darüber hinaus wurden durch die Stadt Brakel eine neue Trinkwasserleitung verlegt sowie das Kanalnetz und einzelne Hausanschlüsse erneuert. Seit Montag, 20. Juli, werden im Bereich der Bushaltestelle „Schulzentrum“ eine neue Gasleitung sowie ein neues Beleuchtungskabel verlegt.
Bauzeit bis 2029 geplant
Auch Wilfried Laufer, Abteilungsdirektor bei der Bezirksregierung Detmold, lobte den bisherigen Baufortschritt. Besonders erfreulich sei, dass durch den genehmigten vorzeitigen Baubeginn bereits vor der offiziellen Übergabe des Förderbescheids mit den Arbeiten begonnen werden konnte.
Nach aktueller Planung sollen die Arbeiten im Abschnitt zwischen der Straße „Am Güterbahnhof“ und der Ausfahrt des P+R-Parkplatzes bis Ende April 2027 abgeschlossen werden. Anschließend folgen weitere Bauabschnitte bis zum Hallenbad, zum Siechenbach sowie der Neubau des Durchlasses für den Siechenbach. Im Jahr 2028 ist der Ersatzneubau der Brücke über das Kaiwasser vorgesehen. Den Abschluss bildet voraussichtlich 2029 der Umbau des Knotenpunkts K50/L863/K18 zu einem kleinen Kreisverkehr.
Baustellenpause zum Annentag
Zum Annentag wird die Baustelle nach Angaben des Kreises in der Zeit von Mittwoch, 29. Juli, bis Dienstag, 4. August, nahezu vollständig zurückgebaut. Dadurch kann die Haltestelle für die Shuttle-Busse genutzt werden und der Verkehr auf der Kreisstraße fließen.
Ab Mittwoch, 5. August, wird die Straße „Am Bahndamm“ wieder gesperrt und die Baustelle im Bereich der Bushaltestelle erneut eingerichtet.
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Isettaclub trifft sich in Holzminden: Teilnehmende nehmen mehr als 40.000 Kilometer Anreise auf sich
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Landkreis Holzminden
Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.
„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.
Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.
Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.
Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans
Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.
Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck
Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.
143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise
Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.
Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer
Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.
Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.
Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt
Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen.
Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)
Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub
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