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Bad Driburg-Brakel
Am Freitag, 7. August, können Kinder und Jugendliche bei einem Upcycling-Kurs in der Grundschule Willebadessen von 14 bis 18 Uhr alte Kleidungsstücke reparieren und/oder zu modischen Unikaten machen. Dazu laden (v.l.) Nico und Andrea Überdick (Verein „Heimatleben“), Michaela Holdreich (Familiengrundschulzentrum) und Ivonne Meyer, Zero-Waste-Managerin des Kreises Höxter, ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Ein weiterer Kurs für Erwachsene ist am 5. September geplant

Willebadessen (red). Reißverschluss kaputt, Loch im Lieblingsshirt oder einfach mal Lust auf etwas Neues? Gemeinsam mit dem Verein „Heimatleben“ bietet der Kreis Höxter am Freitag, 7. August, von 14 bis 18 Uhr erstmals einen Upcycling-Kurs speziell für Kinder und Jugendliche in der Grundschule Willebadessen an. Mode-Textil-Designerin Laura Schlütz aus Steinheim zeigt dabei kreative Lösungen, wie aus alter Kleidung wieder echte Lieblingsstücke werden – nachhaltig, individuell und mit professioneller Hilfe. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Auch der Workshop in Willebadessen ist Teil des Zero-Waste-Konzepts des Kreises Höxter, mit dem die Abfallmenge weiter verringert und Ressourcen geschont werden sollen. „Upcycling ist gerade für Kinder und Jugendliche eine tolle und kreative Art, Ressourcen zu schonen und Kleidung wertzuschätzen“, sagt Ivonne Meyer, Zero-Waste-Managerin des Kreises Höxter. „Schon mit wenigen Handgriffen lässt sich alter Kleidung neues Leben einhauchen. Gleichzeitig fällt so weniger Müll an, da die Kleidung nicht entsorgt wird.“

Auf Initiative von Ivonne Meyer hat sich die Zusammenarbeit mit dem Willebadesser Verein „Heimatleben“ ergeben. „Wir haben uns riesig über die Idee gefreut und waren direkt begeistert von dem Konzept. Es passt perfekt zu den Zielen unseres Vereins, wie etwa das gesellschaftliche Leben in Willebadessen zu gestalten, die Nachhaltigkeit zu fördern und generationsübergreifende Angebote zu schaffen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Nico Überdick. Gemeinsam mit seinen Vereinsfreundinnen und -freunden kümmert er sich während des Workshops um das leibliche Wohl der Teilnehmenden. „Eltern oder Großeltern, die ihre Kinder und Enkel begleiten möchten, sind herzlich willkommen!“

Bei dem Upcycling-Workshop in Willebadessen können die Kinder und Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung Kleidungsstücke reparieren, umgestalten oder auch eigene Projekte umsetzen. Tipps und Tricks rund ums Nähen gibt es natürlich inklusive.

Mitgebracht werden müssen nur die Kleidungsstücke, die die Teilnehmenden bearbeiten möchten – Nähmaschinen und alle weiteren Materialien stehen vor Ort zur Verfügung. Wer eigene Materialien oder eine Nähmaschine hat, darf sie natürlich gerne mitbringen.

Wer Fragen zum Workshop in Willebadessen oder zum Zero-Waste-Konzept des Kreises Höxter hat, kann sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter der Telefonnummer 05271/965 4445 an den Kreis Höxter wenden.

Weiterer Upcycling-Kurs in Willebadessen im September geplant

Nach dem Ferien-Workshop für Kinder und Jugendliche soll es am Samstag, 5. September, von 9 bis 13 Uhr einen weiteren kostenlosen Upcycling-Kurs in Willebadessen geben, der sich eher an Erwachsene richtet. „Aber auch hier ist jeder willkommen“, sagt Vereinsvorsitzender Nico Überdick.

Foto: Kreis Höxter


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-Politische Werbung-

Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen

Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.

Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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