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Hameln News
130 Jahre Försterei Dobbelstein: Eine Exkursion verbindet Waldgeschichte, naturgemäße Bewirtschaftung und die Herausforderungen der Zukunft.

Hessisch Oldendorf (red). Seit 130 Jahren wird von der Försterei Dobbelstein aus Wald gestaltet, gepflegt und bewirtschaftet. Dieses besondere Jubiläum würdigten die Niedersächsischen Landesforsten im Rahmen einer Exkursion des Arbeitskreises Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) am 20. August. Rund um die Försterei wurde dabei nicht nur zurückgeblickt, sondern vor allem über die Zukunft des Waldes diskutiert.

Der Arbeitskreis Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) setzt sich für eine naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie stabile und artenreiche Mischwälder ein.

Forsthaus Dobbelstein wurde 1896 errichtet

Die Geschichte des heutigen Forststandortes reicht bis an das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. 1896 wurde das Forsthaus Dobbelstein errichtet. Nur ein Jahr später erhielt das Forstgehöft offiziell seinen Namen. Ein königlicher Oberförster namens Dobbelstein, der seinerzeit bei der Regierung in Minden tätig war, gilt in historischen Aufzeichnungen gewissermaßen als „Taufpate“ des Forsthauses. Generationen von Försterinnen und Förstern haben seitdem die umliegenden Wälder betreut und ihre Spuren hinterlassen.

Wie stark sich die Arbeit im Wald in diesen 130 Jahren verändert hat, wurde während der Exkursion besonders deutlich.

Anforderungen an den Wald haben sich verändert

„Standen früher vor allem Holzversorgung und geregelte Bewirtschaftung im Mittelpunkt, sind die Anforderungen an den Wald heute wesentlich vielfältiger. Holzproduktion, Naturschutz, Erholung, Wasserschutz und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel müssen miteinander in Einklang gebracht werden“, berichtet Stefan Körbel, Revierleiter der Försterei Dobbelstein.

Einen wichtigen Wendepunkt markierte Anfang der 1990er-Jahre die Einführung des niedersächsischen LÖWE-Programms zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung. Die Entwicklung von strukturreichen, naturnahen Mischwäldern prägt die Arbeit bis heute.

Klimawandel stellt Wälder vor Herausforderungen

Ereignisse wie der Orkan Kyrill im Jahr 2007 sowie die Trockenjahre der jüngeren Vergangenheit haben zusätzlich gezeigt, wie wichtig stabile und vielfältige Waldökosysteme sind.

Genau hier setzte die Exkursion an. Gemeinsam mit Dr. Peter Meyer, Leiter der Abteilung Waldnaturschutzforschung an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, und Revierleiter Stefan Körbel diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Wege der Waldentwicklung.

Im Naturwald „Bienenknick“, einem seit 1998 unbewirtschafteten Buchenbestand, konnten natürliche Entwicklungsprozesse unmittelbar mit einem benachbarten naturnah bewirtschafteten Buchenaltholzbestand verglichen werden.

Exkursion führt durch 130 Jahre Forstwirtschaft

Weitere Stationen widmeten sich der Mischwaldentwicklung sowie dem Umgang mit besonderen Böden und Trockenschäden. So wurde das Jubiläum zugleich zu einer kleinen Zeitreise durch 130 Jahre Forstwirtschaft: vom historischen Forsthaus über die Entwicklung einer naturnahen Waldwirtschaft bis zu den Herausforderungen des Klimawandels. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert.

Die Exkursion endete am Forsthaus Dobbelstein. An der letzten Station wurde am Kuhlmann-Förstereck bei Kaffee und Kuchen eine Infotafel zur Geschichte des Forsthauses eingeweiht. Forstamtsleiter Arnd Müller enthüllte die neue Tafel feierlich.

Foto: NLF


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Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen

Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.

Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Höxter-Beverungen

Lüchtringen (TKu). Am 19. und 20. September heißt es wieder: „O’zapft is!“, wenn die Blaskapelle Lüchtringen 1958 e. V. zur mittlerweile größten Oktoberfest-Party der Region einlädt. Im beheizten Festzelt am „Lambertweg“ erwartet die Besucherinnen und Besucher zünftige Musik, ausgelassene Stimmung und bayerische Festkultur. Los geht es am Samstag, 19. September, um 19 Uhr mit der gastgebenden Blaskapelle Lüchtringen – Partystimmung garantiert. Im Anschluss übernimmt DJ Manuel Möhring, bekannt aus Willingen.

DJ Manuel Möhring übernimmt am Samstagabend

DJ Manuel Möhring ist als Party-DJ vor allem im Raum Willingen und Winterberg bekannt und tritt regelmäßig bei größeren Veranstaltungen, Schützenfesten, Volksfesten und Partyevents auf. Musikalisch bewegt er sich vor allem zwischen House, Dance, EDM und Schlager. In seinen Mixen finden sich unter anderem Künstler wie Klaas, Sound Of Legend, Shaun Baker, Yves V, Ilkay Sencan, Felix Jaehn, Alle Farben und Sigala.

Dabei verbindet er moderne Dance- und House-Tracks mit bekannten Partyhits, Schlager und Klassikern aus den 90er- und 2000er-Jahren. Sein Stil ist daher weniger auf ein bestimmtes Club-Genre festgelegt, sondern darauf ausgelegt, ein breites Publikum zum Tanzen und Feiern zu bringen. Besonders bei Schützenfesten, Dorffesten, Après-Ski-Partys und größeren Feierlichkeiten sorgt er mit einem abwechslungsreichen Mix aus Dance, House und Partymusik für Stimmung und spricht auch ein junges Publikum an.

Fassbieranstich und bayerische Kleidung gehören dazu

Traditionell darf der Fassbieranstich mit Freibier für alle Besucherinnen und Besucher natürlich nicht fehlen. „Dirndl oder Lederhosen sind wie immer gerne gesehen“, heißt es vom zweiten Vorsitzenden der Blaskapelle Lüchtringen, Sven Schafer.

Sonntag, 20. September, startet um 11 Uhr mit einem besonderen musikalischen Highlight: Die Blaskapelle Lüchtringen spielt im Wechsel mit der beliebten Partyband „DolceVita“, die in der Region von vielen Festen bekannt ist.

Tischreservierungen für den Sonntag möglich

Wer sich die besten Plätze vor der Bühne sichern möchte, kann Tische für acht Personen im Vorverkauf reservieren. Im Preis von 48 Euro pro Tisch sind je ein Getränk, eine Brezel und ein Schnaps pro Person enthalten. Im Ausschank fließt frisch gezapftes Allersheimer „O´zapft“, das bekannte und beliebte Oktoberfestbier, heißt es von Marcus Busse von der Allersheimer Brauerei.

Karten für Samstag sowie Tischreservierungen für Sonntag sind ab sofort im Vorverkauf über www.owl-booking.de oder stationär bei Nahkauf Lüchtringen, Krog Optik Höxter, Stadtmarketing Holzminden, Optik/Uhren/Schmuck Müller Brakel, Buchhandlung Lesbar Beverungen, Buchhandlung Saabel Bad Driburg, Raiffeisenmarkt Steinheim sowie Holz- & Pellet Ofenzentrum NRW in Nieheim erhältlich.

Der Eintritt beträgt 15 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse. Der Sonntag ist eintrittsfrei.

Foto: Thomas Kube

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