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Hameln News
Nach Problemen an bisherigen Alttextilcontainern setzt Bad Pyrmont bei der Altkleidersammlung nun auf ein neues zentrales Konzept.

Bad Pyrmont (red). Überquellende Sammelcontainer sowie Rest- und Sperrmüll, der an den Alttextilcontainern abgelagert wurde – dieses Bild beeinträchtigte lange Zeit das Stadtbild in Bad Pyrmont wie auch in anderen Kommunen landauf und landab.

Appelle an die Vernunft haben diejenigen nicht erreicht, die in den Standorten eine bequeme Art der Müllentsorgung gesehen haben. Daher hat die Stadt zum letzten Mittel gegriffen und die öffentlichen Standorte beseitigt – keine zufriedenstellende Lösung für alle, die tatsächlich nur ihre noch nutzbaren Textilien bestimmungsgemäß einer weiteren Verwertung zuführen wollten.

Neuer Standort befindet sich gegenüber dem Bauhofgelände

Mit der Kreisabfallwirtschaft wurde daher an einem alternativen Konzept gearbeitet. Mit dem neuen zentralen Standort für Textilcontainer auf der Ostseite der „Waldecker Straße“, gegenüber dem Bauhofgelände, steht den Pyrmonterinnen und Pyrmontern ab sofort wieder eine Sammelstelle zur Verfügung.

„Das Prinzip der Altkleidersammlung ist weiterhin überzeugend. Es dient der Ressourcenschonung, verringert den Müllberg und entlastet durch Recycling die Umwelt“, so Ordnungsamtsleiter Lars Klemme. „Wir wollen dieses System nicht durch einige Falschnutzer zerstören lassen. Mit dem zentralen Standort gegenüber dem Bauhofgelände erhoffen wir uns nicht zuletzt aufgrund der möglichen stichprobenhaften Kontrollen durch die Mitarbeitenden und festgelegter Öffnungszeiten eine zweckentsprechendere Nutzung.“

Sechs Sammelcontainer stehen zunächst zur Verfügung

Die KAW stellt daher vor Ort zunächst sechs Sammelcontainer zur Verfügung. Je nach Nutzung kann die Kapazität dieses zentralen Standortes jedoch weiter ausgebaut werden, signalisiert der stellvertretende Betriebsleiter Dr. Tim Wegener.

KAW und Stadt appellieren gemeinsam an die Nutzerinnen und Nutzer: „Bitte beachten Sie, dass in die Container ausschließlich saubere und verwendbare Alttextilien und Schuhe gegeben werden. Stellen Sie keinerlei Materialien oder Abfälle neben die Container!“

Foto: Stadt Bad Pyrmont


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– Politische Werbung – Video 1 von 3

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Lesedauer: 6 Minuten
Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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