Raubserie in Hameln: Polizei fahndet nach zwei unbekannten Männern und einem Fahrzeug
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Hameln News
Hameln (red). In der Nacht von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag ist es nach derzeitigem Ermittlungsstand im Stadtgebiet von Hameln zu insgesamt vier Raubtaten gekommen. Dabei wurden mehrere Opfer von mindestens zwei bislang unbekannten Männern körperlich angegriffen und beraubt. In einem Fall blieb es bei einem versuchten Raub.
Erste Tat am Münsterwall
Die erste Tat ereignete sich am Samstag, 18. Juli, gegen 4 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 35-jähriger Mann allein zu Fuß auf dem Münsterwall in Richtung Papenstraße unterwegs. Auf Höhe der Elisabeth-Selbert-Schule wurde er von einem der mindestens zwei unbekannten Täter körperlich angegriffen. Anschließend entwendeten die Täter seine Geldbörse samt Bargeld und flüchteten zu Fuß in Richtung Ostertorwall.
Versuchter Raub und Überfall auf der Weserpromenade
Am Sonntag, 19. Juli, kam es gegen 1:25 Uhr im Bereich der Kreuzung Kuhbrückenstraße/Guter Ort/Ohsener Straße zu einer weiteren Raubtat. Nach bisherigen Erkenntnissen stiegen die Täter aus einem bislang unbekannten Fahrzeug aus und folgten einem 21-jährigen Mann. Dieser wurde ebenfalls körperlich angegriffen. Aus bislang ungeklärter Ursache ließen die Täter jedoch von ihrem Opfer ab und flüchteten ohne Beute mit ihrem Pkw in Richtung Kuhbrückenstraße.
Gegen 3:20 Uhr ereignete sich die dritte Tat in der Fischbecker Straße. Eine 37-jährige Frau war gemeinsam mit einer Freundin zu Fuß von der Weserpromenade kommend unterwegs. Unmittelbar vor der Jugendherberge griff ein bislang unbekannter maskierter Täter die Frau an und entriss ihr die Handtasche samt Inhalt. Anschließend flüchtete er gemeinsam mit einer zweiten Person in unbekannte Richtung.
Wertgegenstände geraubt
Nur etwa zehn Minuten später kam es im Bereich der Einmündung Justus-Kiepe-Straße/Friedrich-Maurer-Weg zu einem weiteren Raub. Ein 28-jähriger Mann war allein zu Fuß unterwegs, als er von zwei bislang unbekannten Tätern körperlich angegriffen wurde. Die Täter entrissen ihm Wertgegenstände und flüchteten anschließend in Richtung Friedrich-Maurer-Weg. Das Opfer nahm wenig später Reifenquietschen wahr, das mutmaßlich von einem Täterfahrzeug verursacht wurde.
Polizei geht von Tatzusammenhang aus
Die unmittelbar eingeleitete Fahndung der Polizei verlief in allen vier Fällen ohne Erfolg. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen die Ermittler von einem Zusammenhang zwischen den Taten aus.
Die Geschädigten beschreiben die beiden Täter als etwa 30 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, schlank und dunkel gekleidet.
Das Fachkommissariat 2 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Taten, den Tätern oder dem verwendeten Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 05151/933-222 bei der Polizei Hameln zu melden.
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Dachsanierung geplant? Mairose GmbH erklärt Solarpflicht und bietet kostenlose Erstberatung mit Fördercheck
Lesedauer: 10 Minuten
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Holzminden. Wer heute sein Dach saniert, kommt an Photovoltaik oft nicht mehr vorbei. Hintergrund ist die gesetzliche Solarpflicht in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine Dachsanierung planen, bringt das zunächst zahlreiche Fragen mit sich – von gesetzlichen Vorgaben über technische Anforderungen bis hin zu möglichen Förderprogrammen.
Die Mairose GmbH bietet deshalb eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an, bei der das Dach geprüft und mögliche Lösungen besprochen werden. Für Vorhaben dieser Art verfügt das Unternehmen über besondere Fachkompetenz. Die Mairose GmbH erkannte die Bedeutung von Photovoltaikanlagen frühzeitig und ließ Dachdeckermeister Milan Schmidt gezielt zum ZVDH-zertifizierten Photovoltaik-Manager im Dachdeckerhandwerk ausbilden.
„Mit Milan Schmidt haben wir im Unternehmen einen speziell ausgebildeten Ansprechpartner für Photovoltaik. Er kennt sowohl die Anforderungen einer Dachsanierung als auch die technischen Möglichkeiten moderner Solaranlagen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Förderprogramme zu nutzen – so sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Mairose-Inhaber Jan Wehenkel.
Solarpflicht: Was jetzt gilt
In Niedersachsen gilt die Solarpflicht bereits seit 2025. Bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen – etwa wenn das Dach vollständig neu eingedeckt oder die Abdichtung erneuert wird – müssen mindestens 50 Prozent der geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden.
Auch in Nordrhein-Westfalen gelten entsprechende Vorgaben. Dort müssen bei Neubauten und Dachsanierungen mindestens 30 Prozent der geeigneten Dachfläche für Solarenergie genutzt werden oder eine Anlage mit etwa drei bis fünf Kilowatt Leistung installiert werden. Die Regelung gilt seit 1. Januar 2026.
Betroffen sind Steil- und Flachdächer ab einer Größe von 50 Quadratmetern. Wer die gesetzlichen Vorgaben nicht einhält, muss mit Konsequenzen rechnen – etwa Ordnungsgeldern, Verzögerungen bei Baugenehmigungen oder Problemen beim späteren Verkauf der Immobilie.
Nach Angaben von Dachdeckermeister Jan Wehenkel liegen die Kosten für eine Photovoltaikanlage meist zwischen 8.000 und 15.000 Euro für Anlagen mit etwa sechs bis zehn Kilowatt Leistung – gegebenenfalls zuzüglich einer Modernisierung des Zählerschranks.
Pflicht – aber auch eine Chance
„Die Solarpflicht ist auch eine Chance – dank Förderung und Stromersparnis“, erklärt Miland Schmidt. „Gerade in Zeiten steigender Energiepreise macht man sich damit unabhängiger. Wenn ein Teil des Strombedarfs direkt vom eigenen Dach gedeckt wird, rechnet sich das langfristig auch wirtschaftlich.“
Dabei muss das Dach nicht zwingend perfekt nach Süden ausgerichtet sein. Auch Ost- oder Westdächer erreichen noch rund 80 bis 90 Prozent des möglichen Ertrags. „Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung“, erläutert Schmidt.
Zusätzlich kann eine energetische Dachsanierung doppelt wirken: Gute Dämmung senkt die Heizkosten, während Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs deckt. Gleichzeitig steigt häufig auch der Wert der Immobilie.
Förderung von bis zu 12.000 Euro möglich
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) werden Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa die Dämmung des Daches – unterstützt.
„Dachdämmung und Dachsanierung werden großzügig gefördert. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Programme zu finden und zu beantragen. So sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Milan Schmidt.
Ohne individuellen Sanierungsfahrplan beträgt die Förderung 15 Prozent der Investitionskosten bei einer maximalen Investitionssumme von 30.000 Euro. Dadurch sind Zuschüsse von bis zu 4.500 Euro pro Wohneinheit möglich.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 20 Prozent bei einer Investitionssumme von bis zu 60.000 Euro. Dadurch können Förderungen von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit erreicht werden.
Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einer Energieberaterin oder einem Energieberater erstellt. Dabei wird das Gebäude analysiert und aufgezeigt, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden können.
Alternativ kann für selbst genutzte Wohnhäuser auch ein Steuerbonus nach § 35c Einkommensteuergesetz genutzt werden. Dabei können 20 Prozent der Sanierungskosten – maximal 40.000 Euro – über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Variante kann allerdings nicht mit BAFA- oder KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die Förderung
Fördermittel können Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten, wenn das Gebäude zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre alt ist. Beim Steuerbonus gilt eine Mindestfrist von zehn Jahren.
Wichtig ist außerdem, dass die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und der Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten gestellt wird.
Eine Lösung aus einer Hand
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen bei einer Dachsanierung mit Solarpflicht vor der gleichen Herausforderung: gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme, Energieberatung und Bauplanung müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.
Die Mairose GmbH unterstützt dabei, diese Schritte übersichtlich zu planen und umzusetzen – von der ersten Prüfung des Daches bis zur fertigen Dach- und Solarlösung.
Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:
Beratung zu Förderprogrammen wie BAFA-Förderung oder Steuerbonus
Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
Koordination von Energieberaterinnen, Energieberatern und Installationsbetrieben
Ausstellung der notwendigen Fachunternehmererklärungen
fachgerechte Dachsanierung und integrierte Planung von Photovoltaikanlagen
So starten Eigentümerinnen und Eigentümer
Der erste Schritt ist eine Prüfung des Daches durch Eigentümerinnen und Eigentümer hinsichtlich von Größe, Statik, Ausrichtung und möglicher Verschattung. Anschließend folgt die Kontaktaufnahme zur Mairose GmbH, die in der Folge für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung sorgt, bei der mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme besprochen werden. Darauf aufbauend wird gemeinsam die passende Dach- und Solarlösung geplant – inklusive Förderklärung und Koordination aller notwendigen Schritte bis zur Umsetzung.
Wer eine Dachsanierung plant und sich über die neue Solarpflicht informieren möchte, kann bei der Mairose GmbH eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung vereinbaren.
ESV veranstaltet Beachvolleyballturnier im Einbecker Freibad – Anmeldung bis 15. August möglich
Lesedauer: 1 Minute
Einbeck
Einbeck (red). Am Samstag, 22. August, können alle zeigen, was sie im Sand können. Der Einbecker Sportverein veranstaltet gemeinsam mit den Stadtwerken Einbeck den Stadtwerke Cup – ein Beachvolleyballturnier im Einbecker Freibad.
Teilnehmen können alle, die die Grundtechniken und Grundregeln des Volleyballs beherrschen. Gespielt wird im Modus vier gegen vier. Turnierbeginn ist um 9.30 Uhr auf der Beachvolleyballanlage im Freibad.
Wanderpokal und Teamgeist stehen im Mittelpunkt
Neben dem Spaß am Spiel geht es auch in diesem Jahr um den großen Wanderpokal, der von den Stadtwerken Einbeck gestiftet wurde. Das Turnier richtet sich an alle Volleyballbegeisterten, die ihr Können im Sand unter Beweis stellen und einen sportlichen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen möchten.
Anmeldung bis 15. August möglich
Anmeldungen und Rückfragen sind per E-Mail an sreuter3@gmx.de möglich. Anmeldeschluss ist der 15. August.
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