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Northeim

Northeim (red). Im letzten Testspiel der Vorbereitung wartete noch einmal ein besonderes Duell auf den Northeimer HC: Im Derby gegen den TV Jahn Duderstadt ging es nicht nur um den letzten Härtetest vor dem Saisonstart, sondern auch um jede Menge Emotionen, Tempo und Derbycharakter.

NHC dreht frühen Rückstand

Dabei erwischte der NHC zunächst einen eher holprigen Start. Duderstadt kam besser in die Partie und stellte die Northeimer vor allem in der Anfangsphase immer wieder vor Herausforderungen. Der NHC wirkte zunächst noch nicht ganz wach und fand nur schwer in seinen Rhythmus. Nach rund einer Viertelstunde sollte sich das jedoch ändern.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Northeim immer mehr die Kontrolle. Das eigene Spiel wurde klarer, die Abwehr arbeitete aggressiver und vorne wurde das Tempo konsequent erhöht. Aus einem 1:4-Rückstand entwickelte sich innerhalb weniger Minuten eine 6:4-Führung.

Northeim setzt sich bis zur Pause ab

Fortan war es ein intensives Derby mit hohem Tempo und zahlreichen Führungswechseln. Bis zur Pause konnte sich der NHC schließlich leicht absetzen und ging mit einer 15:12-Führung in die Kabine.

Was dann in der zweiten Halbzeit folgte, war ein komplett anderes Spiel. Der NHC kam mit enormer Energie aus der Kabine und drückte dem Derby nun endgültig seinen Stempel auf. Die Abwehr stand deutlich kompakter, jeder Ball wurde umkämpft und aus der Defensive heraus entwickelte Northeim ein extrem hohes Tempo.

8:1-Lauf bringt die Vorentscheidung

Duderstadt hatte zunehmend Schwierigkeiten, mit dieser Intensität Schritt zu halten. Northeim nutzte Ballgewinne konsequent aus und kam immer wieder zu schnellen Toren. Gleichzeitig sorgten starke Einzelaktionen, emotionale Zweikämpfe und spektakuläre Abschlüsse für zahlreiche Höhepunkte.

Besonders beeindruckend war dabei die Phase zwischen der 35. und 45. Minute: Nach dem 18:14 legte der NHC einen 8:1-Lauf hin und zog innerhalb kürzester Zeit auf 26:15 davon. Die NHC-Abwehr ließ in dieser Phase kaum etwas zu, während im Angriff nahezu jeder Ball mit maximalem Tempo nach vorne getragen wurde.

NHC hält den Druck hoch

Auch danach ließ die Mannschaft nicht locker. Das Spiel blieb intensiv und emotional, Northeim hielt den Druck hoch und baute seinen Vorsprung weiter aus. Beim 30:16 war die Partie endgültig entschieden. Trotzdem blieb die Mannschaft bis in die Schlussminuten konzentriert und belohnte sich schließlich mit einem deutlichen 37:22-Derbysieg.

Neben dem Ergebnis war vor allem die Entwicklung innerhalb des Spiels ein positives Signal. Nach einem verhaltenen Beginn fand der NHC immer besser in die Partie und zeigte insbesondere nach dem Seitenwechsel, welches Tempo und welche Intensität in der Mannschaft stecken.

Mehrere Spieler setzen Akzente

Einen besonderen Akzent setzte dabei auch Miksa Hrabak, der bereits in der ersten Halbzeit wichtige Akzente setzte, sowie Tan Kang, der mit zahlreichen Treffern immer wieder für Gefahr sorgte. Auch Felix Liebing, Marc Bode und Finn Fietz trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein und sorgten dafür, dass der NHC offensiv immer wieder nachlegen konnte. So endet die Vorbereitung mit einem deutlichen Ausrufezeichen: 37:22 im Derby gegen Duderstadt.

NHC: Beck, Wenderoth, Pätz (1); Schwöbel (2), Liebing (5), Schuster (1), Sokhorovych (3), Kang (10), Bode (4), Juhle, Winter (1), Gastrock-Mey (3), Hrábak (5), Fietz (2).

Saisonauftakt mit zwei Regionalliga-Partien

Am kommenden Sonntag, 6. September, startet die neue Regionalliga-Saison. Um 17 Uhr steht gleich ein Derby gegen den Nachbarn SV Alfeld an, einen nicht zu unterschätzenden Gegner zum Auftakt. Online-Tickets können bereits erworben werden. Der NHC rechnet mit einer vollen Halle und empfiehlt eine frühzeitige Ticketbuchung.

Bereits um 14.30 Uhr feiern die NHC-Damen ihr Regionalliga-Debüt gegen Wilhelmshaven. Der Verein empfiehlt dafür das Tagesticket.

Foto: NHC.


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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