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Northeim

Northeim (red). Am letzten Augustwochenende reiste die männliche A-Jugend des Northeimer HC zum internationalen Börde Cup nach Magdeburg. Das Turnier sollte erneut als Test für den näher rückenden Saisonstart dienen. Dabei wollte die Mannschaft an die Leistung der vorangegangenen Woche anknüpfen, als sie den aktuellen Hessenmeister JSG Dreiburgenstadt Felsberg knapp mit 30:29 bezwingen konnte.

NHC bleibt in der Vorrunde ungeschlagen

In der Vorrunde traf der NHC am Samstag auf die Mannschaften des SV Irxleben, des HSV Magdeburg sowie auf Handball Melnik aus Tschechien. Die Spielzeit war auf einmal 25 Minuten angesetzt und bot damit wenig Raum für Fehler.

Entsprechend motiviert startete der NHC in das Turnier und setzte beim 17:10-Auftakterfolg erneut auf eine harte, aber faire Abwehr, die eindrucksvoll mit dem daran anknüpfenden Tempospiel kombiniert wurde. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Spiel gegen den HSV Magdeburg.

Deutlicher Erfolg gegen den HSV Magdeburg

Viel Tempo, klare Härte, jedoch auch zu viele technische Fehler prägten die Partie. Dennoch war dieser Kritikpunkt am Ergebnis kaum abzulesen, da sich der NHC mit 19:6 durchsetzte.

Im letzten Gruppenspiel des Tages trafen die Northeimer auf den bis dahin stärksten Gegner. Handball Melnik überzeugte durch gute Einzelakteure, die der NHC erst im Verlauf der Partie besser in den Griff bekam. Hier zeigte sich jedoch eine Stärke der Mannschaft: Alle Spieler kamen in den Vorrundenpartien zum Einsatz, übernahmen Verantwortung und trugen sich in die Torschützenliste ein.

Als Gruppensieger ins Halbfinale

So gewann der NHC auch das letzte Spiel mit 18:14 und ging als einzige A-Jugendmannschaft ungeschlagen mit 6:0 Punkten aus der Gruppenphase. Danach stand zunächst gemeinsame Teamzeit auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Abendessen verbrachte die Mannschaft noch einen Mannschaftsabend.

Übernachtet wurde gemeinsam mit anderen Teams in einer Turnhalle vor Ort, sodass die notwendige Nachtruhe nur bedingt erreicht werden konnte. Dennoch waren am folgenden Tag alle motiviert, ein gutes Ergebnis zu erzielen, wenn auch teilweise etwas gerädert von der kurzen Nacht.

Halbfinale wird zum Siebenmeterkrimi

Am Sonntag stand bereits das Halbfinale an. Dort traf der NHC auf die NSG SV04/HCE Oberlosa, die ebenfalls in der Regionalliga spielt. Die körperlich robuste Mannschaft bot entsprechende Gegenwehr, sodass sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel entwickelte.

Allerdings machte der NHC den Gegner durch eigene Unstimmigkeiten immer wieder stärker als notwendig. Nach der regulären Spielzeit stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Die Entscheidung musste somit im Siebenmeterwerfen fallen.

Fabian Triller wird zum Matchwinner

Drei Schützen pro Mannschaft, maximale Anspannung: Fabian Triller wurde in dieser Phase zum Matchwinner. Er entschärfte gleich zwei Würfe des Gegners, während die Schützen des NHC sicher vom Punkt verwandelten. Damit war der Finaleinzug perfekt.

Nach einem Hallenwechsel und rund fünf Stunden Pause wartete im Spiel um den ersten Platz KS SPR „CHROBRY“ S.A. auf den NHC. Die Northeimer kamen zunächst nicht gut in die Partie und lagen früh mit 0:3 zurück.

NHC kämpft sich im Finale zurück

Nach dem schwachen Beginn kämpfte sich der NHC jedoch zurück. Trotz zweifachen Rückstands kam die Mannschaft immer wieder heran, auch wenn es kaum gelang, den starken gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen.

Erneut brachten sich alle Spieler engagiert ein, sodass die Partie von Minute zu Minute spannender wurde. Am Ende stand wieder ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Allerdings hatte sich der NHC das Leben durch zu viele Aufbaufehler und ausgelassene Chancen selbst erschwert. Gleichzeitig zeigte auch der polnische Gegner seine Klasse.

Finale erneut vom Punkt entschieden

Damit ging auch das Finale ins Siebenmeterwerfen. Die Turnierregeln sahen diesmal fünf Schützen pro Mannschaft vor. Am Ende setzte sich Chrobry denkbar knapp mit 15:14 durch.

Auch wenn die Spieler des NHC unmittelbar nach dem Finale sichtlich enttäuscht waren, konnten sie auf eine starke Turnierleistung zurückblicken. In einer überzeugenden Vorrunde sowie einem packenden Halbfinale präsentierte sich die männliche A-Jugend erfolgreich. Auch das spannende Finale bot einen würdigen Abschluss des internationalen Jugendhandballturniers.

Mannschaft wächst weiter zusammen

Neben dem sportlichen Erfolg zeigte sich ein weiterer Entwicklungsschritt der Mannschaft. Das Team rückte über das Wochenende noch enger zusammen und präsentierte sich sowohl sportlich als auch abseits des Spielfelds als geschlossene Einheit.

Alle Spieler sammelten viel Spielzeit und trugen sich in die Torschützenliste ein. Gleichzeitig zeigte das Turnier noch Baustellen auf, an denen bis zum Saisonbeginn gearbeitet werden soll. Für die männliche A-Jugend des NHC endete damit ein ereignisreiches Wochenende mit dem zweiten Platz beim Börde Cup 2026.

Der NHC gratulierte Chrobry zum Turniersieg und bedankte sich bei den Verantwortlichen für das nach Vereinsangaben sehr gut organisierte Turnier.

Foto: NHC


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Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck

Video: Florian Spieker

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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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