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Northeim

Northeim (red). Die Stadt Northeim unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer im Sanierungsgebiet „Innenstadt“ künftig mit attraktiven Zuschüssen für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Ziel der überarbeiteten Förderrichtlinie ist es, die historische Innenstadt weiter aufzuwerten, Gebäude zu erhalten und das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. Die Förderung ist ein wichtiger Baustein der Städtebauförderung von Bund und Land. Sie soll dazu beitragen, die Attraktivität der Northeimer Innenstadt langfristig zu sichern, historische Bausubstanz zu erhalten und private Investitionen zu unterstützen.

Welche Maßnahmen gefördert werden

Gefördert werden unter anderem:

  • die Sanierung von Fassaden und Dächern,

  • die Erneuerung von Fenstern sowie Maßnahmen zur Wärmedämmung,

  • die Schaffung barrierefreier Zugänge sowie weitere Arbeiten, die den Zustand und die Nutzung von Gebäuden verbessern.

Auch Planungsleistungen, Modernisierungsvoruntersuchungen sowie Maßnahmen zur geordneten Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Müllbehältern können unter bestimmten Voraussetzungen bezuschusst werden.

Die Förderung erfolgt in der Regel als pauschaler Zuschuss. Eigentümerinnen und Eigentümer können bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Für denkmalgeschützte Gebäude ist eine Förderung von bis zu 40 Prozent möglich. Die maximale Zuschusshöhe wurde gegenüber der bisherigen Regelung angehoben und orientiert sich an der Entwicklung der Baukosten.

Voraussetzungen für die Förderung

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass sich das Gebäude innerhalb des förmlich festgelegten Sanierungsgebiets „Innenstadt“ befindet. Die Abgrenzung des Sanierungsgebiets kann der entsprechenden Karte auf der Website der Stadt Northeim entnommen werden: https://www.northeim.de/wirtschaft-bauen-umwelt/staedtebaufoerderung-innenstadtentwicklung.html.

Vor Beginn der Baumaßnahme ist zudem eine Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarung mit der Stadt Northeim abzuschließen. Erst danach dürfen die Arbeiten aufgenommen werden. Außerdem müssen die erforderlichen Genehmigungen vorliegen und mehrere Vergleichsangebote für die einzelnen Gewerke eingeholt werden.

Ansprechpartnerin und Hinweise

Bei Fragen steht Frau Fingerhut von der Abteilung 2.1 – Städtebauförderung zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter 05551 966334 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erreichbar.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Stadt entscheidet im Rahmen der verfügbaren Fördermittel über die Bewilligung der Anträge. Für jedes Gebäude kann die Förderung während der Laufzeit des Sanierungsgebiets grundsätzlich nur einmal gewährt werden. Zudem ist die Städtebauförderung nachrangig gegenüber anderen Fördermöglichkeiten einzusetzen.


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Einbeck

Einbeck (mhn/red). „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des „PS.Bikertags“, der am 29. August 2026 von 11 bis 17 Uhr am PS.Speicher bereits zum 8. Mal stattfindet. Längst ist die Veranstaltung zur Tradition geworden und lädt Motorradbegeisterte aus nah und fern bei freiem Eintritt zum Bestaunen und Fachsimpeln ein. Wie in jedem Jahr sind alle willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.

Motorräder aus der Community

Um 11 Uhr präsentiert Andy Schwietzer unter „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ ausgewählte Motorräder aus der Community. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erzählt er die Geschichten hinter den Maschinen: besondere Reisen, Erinnerungen, Umbauten und Erlebnisse, die jedes Motorrad einzigartig machen.

Präsentation „Die Unverstandenen“

Um 13.30 Uhr stellt Kurator Andy Schwietzer unter dem Motto „Die Unverstandenen“ verschiedene Motorräder aus der Sammlung MOTORRAD vor – begleitet von Interviews und Hintergrundwissen zu diesen außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Präsentation findet an der Verladerampe auf der Ostseite des Hauptgebäudes statt – mit spannenden Geschichten zu jedem Modell.

„Zeig uns dein Bike“ geht in die zweite Runde

Auch um 15.30 Uhr stehen wieder ausgewählte Motorräder und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Mittelpunkt. Andy Schwietzer stellt die Fahrzeuge vor und spricht mit den Fahrerinnen und Fahrern über die Erlebnisse, Geschichten und besonderen Momente, die sie mit ihren Motorrädern verbinden.

Neuer Motorradkalender für 2027

Neu in diesem Jahr ist der offizielle „PS.Speicher Motorradkalender 2027“, der zwölf besondere Motorräder mit zwölf Motiven für die zwölf Monate des Jahres präsentiert. Damit die einzelnen Motive nach dem jeweiligen Monatswechsel nicht aus dem Blickfeld verschwinden, lassen sich die Kalenderblätter am unteren Rand abtrennen. So können die Motorradbilder anschließend beispielsweise eingerahmt und weiterhin an der Wand präsentiert werden.

Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern

Wer noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann nach Angaben des PS.Speichers die Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern und der weltweit größten Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder besuchen.

Dafür eignet sich sowohl das Einzelticket für die Sammlung „Motorrad“ als auch das Tagesticket, mit dem zusätzlich die Erlebnisausstellung und alle weiteren Sammlungen des PS.Speichers entdeckt werden können. Insgesamt erwarten die Besucherinnen und Besucher über 2.500 historische Fahrzeuge und mehr als 8.000 Modellfahrzeuge. 

Foto: gs

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