Messe für ein aktives Leben bringt rund 60 Aussteller und praktische Angebote nach Northeim
Lesedauer: 3 Minuten
Northeim
Northeim (red). Am Samstag, 5. September, findet von 11 bis 14 Uhr in der Stadthalle Northeim die Messe für ein aktives Leben statt. Eingeladen sind ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Northeim, unabhängig von Alter und Wohnort. Die Veranstaltung verbindet Informationen, persönliche Beratung und praktische Angebote rund um ein selbstbestimmtes und aktives Leben und versteht sich als Angebot für alle Generationen.
Rund 60 regionale Ausstellerinnen und Aussteller informieren zu Themen wie Gesundheit, soziale Teilhabe, Selbsthilfe, Inklusion, Pflege, Vorsorge, Ehrenamt und Bewegung. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen, regionale Unterstützungsangebote kennenzulernen und direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Tanzstudio eröffnet die Messe
Eröffnet wird die Messe durch das Tanzstudio Kerstin Baufeldt aus Katlenburg. Neben einer Tanzvorführung aus dem aktuellen Programm ist auch die inklusive Tanzgruppe mit Live-Gesang beteiligt.
Auf der Messe sollen fachliche Informationen mit konkreten Erlebnissen und niedrigschwelligen Angeboten verbunden werden. Ergänzend zu Beratungsangeboten und Fachvorträgen gibt es deshalb verschiedene Mitmachaktionen für die ganze Familie.
Alpakas, Kinderschminken und Präventionsangebote
Unter anderem werden Einblicke in die tiergestützte Therapie mit Alpakas gegeben. Für Kinder wird Kinderschminken angeboten. Auch die Polizei ist mit Präventionsangeboten vertreten, und ein Sanitätshaus stellt moderne Hilfsmittel vor, die vor Ort ausprobiert werden können.
Die Messe richtet sich unabhängig vom Wohnort an alle Interessierten. Ob für die eigene Lebenssituation oder mit Blick auf Kinder, Eltern, Partnerinnen und Partner oder Großeltern: Die Veranstaltung möchte Orientierung geben, über Unterstützungsangebote informieren und zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es im Landkreis Northeim gibt, aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Ich möchte Verantwortung übernehmen und unseren Landkreis mit frischen Ideen, klaren Entscheidungen und einer modernen Verwaltung voranbringen. Nicht nur für die nächsten Jahre, sondern mit einem langfristigen Blick auf unsere gemeinsame Zukunft.
Am 13. September zählt deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.
Ich freue mich über deine Unterstützung!
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: SPD Unterbezirk Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Janett Brandt, Vorsitzende
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Rat entscheidet über zwei Abberufungen: Fischer verliert Amt, Bandke bleibt Bürgermeister
Lesedauer: 5 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.
Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.
Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.
Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt
Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.
Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.
Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht
Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.
Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.
Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers
Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.
Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.
Fotos: awin
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