Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim feiert 50 Jahre mit großem Familienfest
Lesedauer: 3 Minuten
Northeim
Northeim (red). Am 22. August 2026 feiert die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem bunten „Familienfest der Kulturen“ unter dem Motto „Wir feiern bunt!“. Das Jubiläumsfest findet am Samstag, 22. August, auf dem Gelände hinter der Familienberatungsstelle in Northeim, „Wallstraße 40“, statt.
Der Festakt beginnt um 13 Uhr mit Grußworten der Landrätin, weiteren Ehrengästen sowie einem Rückblick auf 50 Jahre Familienberatung im Landkreis Northeim. Von 14 bis 17 Uhr startet dann das eigentliche Fest unter dem Motto „Wir feiern bunt!“.
Buntes Programm für die ganze Familie
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Edelsteinsieben, Jonglage und weiteren Mitmachaktionen. Bei diesem Fest für die ganze Familie stehen Vielfalt, Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Mit internationalen Speisen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt ist frei. Alle Familien sind herzlich eingeladen.
Was 1976 unter dem Namen „Erziehungsberatungsstelle“ in Einbeck begann und im Jahr 2017 in „Familienberatungsstelle“ umbenannt wurde, hat sich zu einem breit aufgestellten Beratungsangebot für den gesamten Landkreis Northeim entwickelt.
Beratung an mehreren Standorten
Seit ihrem Bestehen berät die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre sowie Eltern und Erziehende in allen Lebenslagen und unterstützt dabei, Herausforderungen zu bewältigen und gemeinsam neue Wege zu finden.
Heute ist die Familienberatungsstelle mit Standorten in Einbeck, Northeim, Uslar und Bad Gandersheim sowie einem Online-Beratungsangebot für Familien da.
Kostenfreie und vertrauliche Unterstützung
Die Familienberatungsstelle bietet kostenfreie, vertrauliche und unabhängige Beratung durch ein multiprofessionelles Team aus psychologischen und pädagogischen Fachkräften mit unterschiedlichen therapeutischen Zusatzausbildungen an. Unterstützung erhalten Familien unter anderem bei Erziehungsfragen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, familiären Konflikten sowie in Trennungs- und Krisensituationen.
Auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können sich mit ihren Fragen und Sorgen direkt an die Beratungsstelle wenden.
Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.
Diese Erfahrung möchte ich als Samtgemeindebürgermeister für unsere Samtgemeinde Bevern einbringen – bürgernah, transparent und mit klaren Prioritäten.
Ihre Anliegen. Meine Aufgabe.
Wichtiger Termin: Am 13. September 2026 entscheiden wir gemeinsam über die Zukunft unserer Samtgemeinde. Jede Stimme zählt!
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Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse
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Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
Lesedauer: 7 Minuten
Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
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