Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063
Anzeige
Northeim

Northeim (red). Mit einer feierlichen Zeugnisübergabe hat die BBS 1 Northeim ihren diesjährigen Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums verabschiedet. Besonders war dabei nicht nur die Feierstunde, sondern auch der Jahrgang selbst: Lediglich acht Schülerinnen und Schüler erreichten in diesem Jahr die Allgemeine Hochschulreife – drei von ihnen sogar mit einer Eins vor dem Komma.

Schulleiter Peter Beushausen gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und warf in seiner Ansprache einen Blick auf die Herausforderungen einer sich stetig wandelnden Welt. Er beschrieb die heutige Gesellschaft als sogenannte VUCA-Welt, die von Veränderungen, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt sei. „Ich hoffe, dass unsere Schule Sie gut auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet und Sie vor allem zum lebenslangen Lernen motiviert hat“, betonte Beushausen.

Herausforderungen als Chance begreifen

Dabei griff Beushausen Gedanken des Psychologen Jens Corssen auf, der dazu ermutigt, Fehler als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen. Entscheidend sei weniger der Fehler selbst als die Haltung, mit der man ihm begegne. Zum Abschluss dankte er den Lehrkräften für ihr großes Engagement und würdigte insbesondere Klassenlehrerin Susanne König, Bildungsgangleiterin Kirstin Bettenhausen, Jahrgangsleiterin Isabel Leineweber sowie den Abteilungsleiter und stellvertretenden Schulleiter Sven Tammen. Den Abiturientinnen und Abiturienten gab er das Motto der diesjährigen IdeenExpo mit auf den Weg: „Mach doch einfach.“

Im Anschluss blickte Sven Tammen auf die vergangenen drei Jahre Oberstufe zurück. Diese seien von Veränderungen geprägt gewesen – unter anderem durch einen Wechsel in der Koordination sowie den Abschied mehrerer Mitschülerinnen und Mitschüler, die andere Bildungswege eingeschlagen hätten. Umso größer sei die Freude darüber, dass alle zur Abiturprüfung zugelassenen Schülerinnen und Schüler ihr Ziel erreicht hätten.

Bergtour als Symbol für den Weg zum Abitur

Tammen verglich den Weg zum Abitur mit einer anspruchsvollen Bergtour: Anfangs richte sich der Blick voller Motivation auf den Gipfel, doch unterwegs zeigten sich steile Anstiege, Umwege und Phasen, in denen Zweifel aufkämen. Gerade Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch oder Buchführung hätten dabei manchen Kraftakt bedeutet. „Sie sind ein sehr exklusiver Jahrgang.“ Entscheidend sei jedoch nicht die Größe des Jahrgangs, sondern die Fähigkeit, trotz Rückschlägen weiterzugehen. Diese Ausdauer werde in einer Welt voller Möglichkeiten und Konkurrenz häufig unterschätzt und sei eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Lebensweg.

Ein besonderes Highlight der Feier setzte der ehemalige Koordinator des Beruflichen Gymnasiums, Peter Fiebag. Er knüpfte an die Begegnung des Jahrgangs mit dem deutschen Astronauten Dr. Thomas Reiter beim Science Festival 2024 in Göttingen an. Reiter ließ den Absolventinnen und Absolventen einen persönlichen Glückwunschbrief sowie individuell signierte Autogrammkarten zukommen.

Meteoritenstück als besonderes Erinnerungsstück

Fiebag nahm dies zum Anlass, über Träume, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen zu sprechen. Als bleibende Erinnerung schenkte er jeder Absolventin und jedem Absolventen ein kleines Stück des argentinischen Eisenmeteoriten „Campo del Cielo“ – als Symbol dafür, dass große Ziele mit Begeisterung und Ausdauer erreichbar sind.

Für einen humorvollen Abschluss sorgten die Schülersprecher Finley Seehafer und Yanic Siemann. Augenzwinkernd versicherten sie, ihre Rede diesmal ganz ohne Unterstützung Künstlicher Intelligenz verfasst zu haben. Sie erinnerten an gemeinsame Erlebnisse – insbesondere an die Klassenfahrt nach Rom – und bedankten sich herzlich bei ihrer Klassenlehrerin Susanne König für ihre engagierte Begleitung während der gesamten Oberstufenzeit.

Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Die Allgemeine Hochschulreife am Beruflichen Gymnasium der BBS 1 Northeim im Jahr 2026 haben erreicht:

Liana Büchert (Northeim), Leon Eggers (Northeim), Jan Hennes Jäger (Northeim), Lovis Keese (Northeim-Edesheim), Claire Sadryna (Northeim), Finley Seehafer (Katlenburg-Lindau), Yanic Lukas Siemann (Katlenburg-Lindau) und Marvin Tenschert (Northeim).

Den schulischen Teil der Fachhochschulreife erhielten:

Lukas Cichosz (Northeim), Andy Zehender (Northeim), Abdalohab Alabdo (Bad Gandersheim) und Claudia Jünemann (Northeim).

Foto: BBS 1


Anzeige
Lesedauer: 4 Minuten
Anzeige

Holzminden (mhn). Am 13. September 2026 sind Kommunalwahlen in Niedersachsen. Im Landkreis Holzminden entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wer künftig als Landrat an der Spitze des Landkreises stehen und die Nachfolge von Michael Schünemann antreten soll.

Rund drei Wochen vor der Wahl – am Montag, 24. August – veranstaltet die Weser-Ith News eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Landratskandidaten Bjarne Allruth (SPD), Uwe Lange (CDU) und Lukas Albrecht (AfD). Die Kandidaten werden sich ab 19 Uhr im Restaurant „Marktplatz Schwager“ in Holzminden den Fragen von Moderatorin Melike Yasaroglu stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei – Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Der Zugang zum Kaufhaus Schwager, in dem sich das Restaurant „Marktplatz Schwager“ befindet, erfolgt über einen Nebeneingang links neben dem Haupteingang im Bereich des „Haarmannplatzes“. Eine entsprechende Beschilderung vor Ort weist den Weg.

Zukunft des Landkreises im Mittelpunkt

Die Landratskandidaten werden sich in der rund 90-minütigen Veranstaltung zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Landkreises Holzminden äußern, politische Schwerpunkte vermitteln und ihre Zielsetzungen für die Menschen im Landkreis Holzminden erklären.

Zum Ende der moderierten Diskussion können auch Zuschauerinnen und Zuschauer eigene Fragen stellen.

Begrenzte Anzahl an Zuschauerplätzen

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Podiumsdiskussion vor Ort zu verfolgen. Hierfür steht eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen im „Marktplatz Schwager“ zur Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich – die Sitzplätze werden nach dem Prinzip „First come, first served“ vergeben.

Das Catering mit Snacks und Getränken übernimmt das Team des „Marktplatz Schwager“.

Das Restaurant „Marktplatz Schwager“ in Holzminden ist Veranstaltungsort.
Weser-Ith News zeichnet Diskussion auf

Die moderierte Podiumsdiskussion wird von der Weser-Ith News in Bild und Ton aufgezeichnet. Die Aufnahmen werden anschließend auf der Webseite sowie über die Social-Media-Kanäle der Weser-Ith News veröffentlicht.

So können sich auch Bürgerinnen und Bürger, die nicht vor Ort dabei sein können, über die Positionen der Landratskandidaten informieren.

Hinweis zur Aufzeichnung der Veranstaltung

Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären sich die Besucherinnen und Besucher damit einverstanden, dass sie gegebenenfalls auf Bild- und Tonaufnahmen der Weser-Ith News zu sehen beziehungsweise zu hören sind. Die Aufnahmen werden anschließend auf der Webseite sowie über die Social-Media-Kanäle der Weser-Ith News veröffentlicht

Foto: Marktplatz Schwager

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

Anzeige