Albert-Schweitzer-Kinderdorf begrüßt vier neue Studentinnen – „Rotation“ bietet vielfältige Einblicke
Lesedauer: 5 Minuten
Moringen-Hardegsen-UslarDuale Studierende mit ihren Ausbilderinnen im Albert-Schweitzer-Kinderdorf mit (von links): Lennard Rose (Uslar), Michaela Tietze, Bettina Schwedler (Hausleiterinnen Kinderdorffamilien), Ronja Hartig (Wesertal), Marla Erdmann (Göttingen), Helin Abdullah (Göttingen) und Laura Braukmüller (Grünenplan). Oben (von links): Melanie Kettler (Wohngruppe Teichhof), Johanna Raasch (Adelebsen), Lara Meyer (Kalefeld), Sarah Streibel (Nörten-Hardenberg), Bea Thamm (Holzminden) und Gina Raabe (Seulingen).
Uslar/Göttingen (red). Drei Jahre Studium und jede Menge unterschiedliche Einblicke in die Soziale Arbeit: Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Uslar geht neue Wege in der Ausbildung in der Sozialen Arbeit – und lädt Studierende dazu ein, Theorie und Praxis besonders vielseitig miteinander zu verbinden.
Aktuell bildet das Kinderdorf in Kooperation mit der Göttinger Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Studierende im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit aus. Zum 1. August 2026 sind vier junge, hochmotivierte Frauen neu gestartet. Auf sie wartet ein eigens für das Kinderdorf entwickeltes Ausbildungskonzept: die „Rotation“.
Drei Jahre – viele Perspektiven
Was bedeutet Soziale Arbeit eigentlich ganz konkret? Und wie unterschiedlich können die Arbeitsfelder sein, in denen Sozialarbeiter tätig werden?
Die Antwort darauf erleben die Studierenden im Kinderdorf nicht nur aus Büchern, sondern direkt in der Praxis. Während ihrer dreijährigen Regelstudienzeit lernen sie verschiedene Systeme und die vielfältigen Arbeitsbereiche kennen. Dazu gehören unter anderem Familien, Erziehungsstellen und Wohngruppen, aber auch das Jugendwohnen sowie die Soziale Arbeit mit Erwachsenen.
Unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen
„Wir möchten unseren Studierenden möglichst früh zeigen, wie vielfältig Soziale Arbeit ist“, erklärt das Kinderdorf-Team. „Durch die Rotation können sie unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen, eigene Interessen entdecken und ihre berufliche Perspektive Schritt für Schritt entwickeln“, sagt Kinderdorfleiter Michael Tietze.
So präsentierte beispielsweise Nathalie Karimzada, Bereichsleitende im Jugendwohnen, ihren Arbeitsbereich. Auch Beate Weske, Teamleitung der „Wegbegleiter“ aus Northeim, stellte bei der Auftaktveranstaltung am 11. August 2026 die Arbeit mit Erwachsenen vor und lud die Studierenden ausdrücklich dazu ein, eine Praxisphase in ihrem Team zu absolvieren.
Soziale Arbeit kann mehr
Doch die Rotation endet nicht an der Tür von Wohngruppe, Familienhilfe oder Jugendwohnen. Denn moderne Soziale Arbeit braucht mehr als pädagogisches Fachwissen.
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter übernehmen zunehmend auch Leitungsverantwortung, arbeiten in der Öffentlichkeitsarbeit und Personalgewinnung mit. Deshalb erhalten die Studierenden im Albert-Schweitzer-Kinderdorf auch Einblicke in diese Bereiche und lernen die organisatorischen und strategischen Seiten des Albert-Schweitzer-Familienwerk e. V. kennen.
Viele Möglichkeiten im Studium entdecken
Damit entsteht ein Ausbildungskonzept, das neugierig macht: auf Menschen, auf Arbeitsfelder und auf die vielen Möglichkeiten, die ein Studium der Sozialen Arbeit eröffnet.
Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf zeigt damit: Ein dual beziehungsweise praxisnah ausgerichtetes Studium kann weit mehr sein als die klassische Verbindung von Hörsaal und Arbeitsplatz. Es kann eine Entdeckungsreise durch die Soziale Arbeit sein.
Verschiedene Wege ausprobieren
Michael Tietze: „Wer studiert, muss schließlich nicht schon am ersten Tag wissen, wo die berufliche Reise hingehen soll. Viel wichtiger ist die Möglichkeit, verschiedene Wege auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden: Was liegt mir? Wo kann ich etwas bewegen?“
Das Kinderdorf freut sich deshalb auf eine spannende gemeinsame Zeit mit seinen neuen und bisherigen Studierenden – und auf viele neue Perspektiven. „Wir freuen uns auf eine ‚rotierende‘ Zeit mit euch – ganz ohne Schwindel!“, fügt Sandra Faust als stellvertretende Leiterin und Initiatorin hinzu.
Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.
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Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
„PS.Bikertag“ am 29. August bringt Motorradfans, besondere Maschinen und ihre Geschichten zusammen
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Einbeck
Einbeck (mhn/red). „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des „PS.Bikertags“, der am 29. August 2026 von 11 bis 17 Uhr am PS.Speicher bereits zum 8. Mal stattfindet. Längst ist die Veranstaltung zur Tradition geworden und lädt Motorradbegeisterte aus nah und fern bei freiem Eintritt zum Bestaunen und Fachsimpeln ein. Wie in jedem Jahr sind alle willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.
Motorräder aus der Community
Um 11 Uhr präsentiert Andy Schwietzer unter „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ ausgewählte Motorräder aus der Community. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erzählt er die Geschichten hinter den Maschinen: besondere Reisen, Erinnerungen, Umbauten und Erlebnisse, die jedes Motorrad einzigartig machen.
Präsentation „Die Unverstandenen“
Um 13.30 Uhr stellt Kurator Andy Schwietzer unter dem Motto „Die Unverstandenen“ verschiedene Motorräder aus der Sammlung MOTORRAD vor – begleitet von Interviews und Hintergrundwissen zu diesen außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Präsentation findet an der Verladerampe auf der Ostseite des Hauptgebäudes statt – mit spannenden Geschichten zu jedem Modell.
„Zeig uns dein Bike“ geht in die zweite Runde
Auch um 15.30 Uhr stehen wieder ausgewählte Motorräder und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Mittelpunkt. Andy Schwietzer stellt die Fahrzeuge vor und spricht mit den Fahrerinnen und Fahrern über die Erlebnisse, Geschichten und besonderen Momente, die sie mit ihren Motorrädern verbinden.
Neuer Motorradkalender für 2027
Neu in diesem Jahr ist der offizielle „PS.Speicher Motorradkalender 2027“, der zwölf besondere Motorräder mit zwölf Motiven für die zwölf Monate des Jahres präsentiert. Damit die einzelnen Motive nach dem jeweiligen Monatswechsel nicht aus dem Blickfeld verschwinden, lassen sich die Kalenderblätter am unteren Rand abtrennen. So können die Motorradbilder anschließend beispielsweise eingerahmt und weiterhin an der Wand präsentiert werden.
Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern
Wer noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann nach Angaben des PS.Speichers die Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern und der weltweit größten Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder besuchen.
Dafür eignet sich sowohl das Einzelticket für die Sammlung „Motorrad“ als auch das Tagesticket, mit dem zusätzlich die Erlebnisausstellung und alle weiteren Sammlungen des PS.Speichers entdeckt werden können. Insgesamt erwarten die Besucherinnen und Besucher über 2.500 historische Fahrzeuge und mehr als 8.000 Modellfahrzeuge.
Foto: gs
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