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Moringen-Hardegsen-Uslar

Northeim (red). Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Großenrode startet am Montag, 6. Juli. Dazu wird die Großenroder Straße, die Kreisstraße 424, voraussichtlich bis Mittwoch, 12. August 2026, voll gesperrt.

Fahrbahn wird auf 420 Metern erneuert

Die Fahrbahn wird in zwei Abschnitten auf einer Länge von rund 420 Metern saniert. Neben einer neuen Asphaltdeckschicht werden in Bereichen mit tieferen Schäden auch Teile der Asphalttragschicht erneuert. Zudem werden abschnittsweise die Betonsteingossen saniert.

Umleitungen sind ausgeschildert

Während der Bauarbeiten werden ausgeschilderte Umleitungsstrecken eingerichtet. Verkehrsteilnehmende aus Richtung Hevensen werden über die Bundesstraße 446 und die K 420 nach Elvese und Hillerse umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Berwartshausen und Schnedinghausen in Fahrtrichtung Behrensen wird über Hillerse, die K 420, die B 446 und die K 424 geführt. Aus Richtung Moringen erfolgt die Umleitung über die B 241, die K 426, Thüdinghausen, die B 446 und die K 424.

Erreichbarkeit bleibt weitgehend bestehen

Für Anliegerinnen und Anlieger der Großenroder Straße sowie der Straße „Im Knipstale“ bleiben die Grundstücke während der Arbeiten weitgehend erreichbar. Vorübergehende Einschränkungen sind jedoch möglich. Die Abfallentsorgung ist während der Sperrung sichergestellt. Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kann es zu Änderungen kommen. Fahrgäste werden gebeten, die Hinweise an den Bushaltestellen zu beachten.


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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.

Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.

Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.

Die Öffentlichkeit zeigte großes Interesse an der Ratssitzung

Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt

Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.

Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.

Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht

Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.

Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.

Friedhelm Bandke (2. v. l.) bleibt Bürgermeister von Eschershausen

Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers

Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.

Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.

Fotos: awin

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