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Landkreis Northeim
Konstantin Mennecke, Referent für Notfallvorsorge beim Landkreis Northeim

Northeim (red). Stromausfall, ausgefallene Telekommunikation, Extremwetter: Es gibt viele Situationen, in denen eine gute persönliche Notfallvorsorge wichtig sein kann. Das Interesse an Informationen dazu ist groß. Seit Jahresbeginn hat der Landkreis Northeim mehr als 30 Informationsveranstaltungen durchgeführt und über 12.000 Informationsbroschüren an Bürgerinnen und Bürger, Ortsräte und Vereine verteilt.

Mehr als 30 Veranstaltungen seit Jahresbeginn

Um die Bevölkerung bei der persönlichen Vorsorge zu unterstützen, hat der Landkreis Northeim zum 1. Januar die Stelle eines Referenten für Notfallvorsorge mit einem Umfang von fünf Stunden pro Woche geschaffen. Seitdem wurden Vorträge bei Vereinen und Verbänden ebenso wie Veranstaltungen für Polizei und Verwaltungen angeboten. Das Spektrum reicht von kleineren Veranstaltungen mit rund 20 Teilnehmenden bis hin zu Messen mit mehreren hundert Besucherinnen und Besuchern.

„Die Nachfrage nach Terminen für Vortragsabende direkt bei den Menschen vor Ort ist weiterhin groß“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Mit diesem lange Zeit weniger beachteten Thema direkt auf die Menschen zuzugehen und vor Ort offen Fragen klären zu können, sei das Ziel der Kreisverwaltung gewesen.

Persönliche Beratung statt nur Broschüren

„Notfallvorsorge ist ein sehr individuelles Thema. Wir möchten den Menschen nicht einfach nur Broschüren bereitstellen, sondern eine persönliche Beratung ermöglichen, bei der Sorgen ernst genommen und Fragen auf Augenhöhe geklärt werden können“, betont die Landrätin.

Als Referent für Notfallvorsorge ist seit Jahresbeginn Konstantin Mennecke aus dem Bevölkerungsschutz des Landkreises unterwegs. In den Veranstaltungen erlebt er, dass sich viele Teilnehmende bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt haben.

„Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim sind sehr reflektiert und nehmen sehr genau wahr, dass der Ausfall der Strom- oder Trinkwasserversorgung kein rein überregionales Thema ist, sondern auch hier vor Ort passieren kann“, sagt Mennecke.

Viele Menschen haben bereits vorgesorgt

„Diese Veranstaltungsreihe wird von den Menschen deshalb nicht etwa als Panikmache empfunden, sondern vielmehr als Möglichkeit, in diesen besonderen Situationen gut vorbereitet und entspannt zu Hause mit seiner Familie sitzen zu können.“

Nach Menneckes Erfahrung haben viele Menschen bereits Vorsorge getroffen. „Die Qualität der Fragen bei den Veranstaltungen ist sehr hoch. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Kerzen und Taschenlampen, auch Trinkwasser zu Hause, und haben sich mit dem Thema Notfallvorsorge bereits auseinandergesetzt. Hilfestellung benötigen sie häufig noch bei technischen Fragen“, berichtet Mennecke.

Technische Fragen sorgen für Aha-Momente

So ist vielen beispielsweise nicht bewusst, dass eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher bei einem Stromausfall nicht automatisch dafür sorgt, dass in den eigenen vier Wänden weiterhin Strom zur Verfügung steht. Auch das Kurbelradio gehört für viele zur Ausstattung für den Notfall. Seltener wird dagegen darüber gesprochen, welche Radiosender im Ereignisfall wichtige Informationen verbreiten.

„Von diesen Aha-Momenten lebt die Veranstaltungsreihe. Wir haben sie bewusst nicht als trockenen einstündigen Vortrag gestaltet, sondern so, dass durchaus auch mal geschmunzelt und gemeinsam diskutiert werden darf. Und bei der Installation und beim Einrichten der Warn-App NINA konnten wir auch schon dutzendfach weiterhelfen. Einfach das Smartphone mitbringen, den Rest richten wir vor Ort ein“, so Mennecke.

Kostenfreie Vorträge für Gruppen

Vereine, Verbände und Gruppen, die Interesse an einem Vortrag zur Notfallvorsorge haben, können sich zur Terminabsprache per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden. Die Vorträge sind kostenfrei und werden für Gruppen ab 20 Personen angeboten.

Foto: Leon Hänel/Bevölkerungsschutz


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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