CSD Northeim zieht zum zweiten Mal durch die Stadt und setzt sich gegen Diskriminierung ein
Lesedauer: 6 Minuten
Landkreis NortheimRegenbogenflaggen, Kulturprogramm und politische Botschaften prägten den zweiten Christopher Street Day in Northeim.
Northeim (gs). Unter dem Motto „Queer sein heißt Antifaschismus – in Northeim und überall!“ feierte die Northeimer LGBTIQ*-Community gemeinsam mit zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern den zweiten Christopher Street Day (CSD) der Stadt. Organisiert von einer ehrenamtlichen Gruppe queerer Menschen aus Northeim und der Region verband die Demonstration politische Forderungen mit einem vielfältigen Kultur- und Aktionsteil.
Auf dem Bahnhofsvorplatz beginnt das bunte Treiben
Schon zu Beginn auf dem Bahnhofsvorplatz bot sich ein buntes Bild: Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwenkten Regenbogen- und Pride-Flaggen, während riesige Seifenblasenwolken durch die Luft schwebten. Ein besonderer Hingucker war eine Performerin auf einer lebensgroßen Drachenfigur, die als Walkact den Zug begleitete.
Auf Bändern und Transparenten an der Spitze des Zuges forderten die Demonstrierenden unter anderem „Queere Rechte = Menschenrechte!“ und setzten sich kritisch mit Polizeipräsenz bei Pride-Events auseinander („No Cops at Pride“). Unterstützung erhielt die queere Jugend dabei auch von älteren Generationen: Die Initiativen „Omas gegen Rechts“ und „Opas gegen Rechts“ waren vor Ort präsent und bezogen Stellung gegen Diskriminierung.
Kulturprogramm und politische Botschaften begleiten die Demonstration
Der Demonstrationszug führte mit polizeilicher Begleitung durch die Innenstadt. Bei der Zwischenkundgebung auf dem Marktplatz gab es neben einer Akrobatikshow auch musikalische Beiträge. Ergänzt wurde das Angebot durch Aufklärungsarbeit: Die Göttinger Aidshilfe verteilte kostenlose „Safer Sex Mystery-Bags“ an die Anwesenden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Picknick am Eschenschlag.
In den Wortbeiträgen erklärten die Veranstaltenden, dass der CSD Northeim in der Tradition der Ursprünge der Bewegung aus den 1960er-Jahren stehe. Sie kritisierten Versuche rechter Parteien, queeres Leben zu diffamieren, und betonten die Bedeutung einer klaren Haltung gegen Faschismus und Diskriminierung.
Organisierende werben für gegenseitige Unterstützung im Alltag
Neben einem umfangreichen Awareness- und Sanitätskonzept gaben die Organisierenden den Teilnehmenden einen Anstoß für den Alltag: Unter dem Stichwort der „Gemeinsamen Ökonomie“ wurde dazu aufgerufen, kleine solidarische Gruppen zu bilden. In diesen sollten alltägliche Lebenshaltungskosten oder spezifische finanzielle Belastungen – etwa für medizinische Transitionen – gemeinsam getragen werden, um nach Vorstellung der Organisierenden ein dauerhaftes Netz gegenseitiger Fürsorge und Unterstützung abseits von Kommerzialisierung aufzubauen.
Fotos: Gerd Stahnke
Anzeige
„Zuhören – Anpacken – Machen“: Sudermann und Anders für Sie im Stadtrat, Samtgemeinderat und Kreistag
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige
Politische Werbung – Landkreis Holzminden.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Heimat bedeutet uns sehr viel, deshalb treten wir – Alexander Sudermann und Wolfgang Anders – bei allen drei Wahlen an – für den Stadtrat, Samtgemeinderat und Kreistag. Uns leitet kein Parteibuch, sondern der gesunde Menschenverstand und das, was die Bevölkerung hier wirklich braucht.
Dafür setzen wir uns ein:
Schulen vor Ort erhalten: Sanierung der OBS, statt teurer Neubau in Eschershausen. Kurze Schulwege für unsere Kinder, qualifizierter Unterricht.
Gesundheitsversorgung sichern: Hausärzte und weitere Fachärzte gewinnen. Das Charlottenstift weiterentwickeln, Rettungsdienst und Notfallversorgung verbessern.
Sicherheit und Ehrenamt: Feuerwehren unterstützen, Katastrophenschutz ausbauen und Ehrenamt stärken.
Infrastruktur: Landesstraßenbauträger auffordern, Straßen zu sanieren und begleitende Radwege anzulegen. Glasfaserausbau.
Familien: Kinderbetreuung erweitern, Jugendtreff und Senioren-Wohngemeinschaft schaffen.
Solide Finanzpolitik: Verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umgehen.
Wirtschaft: Mittelstand unterstützen.
Darum: Geben Sie uns bitte am 13. September Ihre Stimme.
Sie finden uns auf den Stimmzetteln auf der UWG-Liste wie folgt:
Alexander Sudermann: Stadtrat Nr. 5 – Samtgemeinderat Nr. 1 – Kreistag Nr. 7
Wolfgang Anders: Stadtrat Nr. 3 – Samtgemeinderat Nr. 3 – Kreistag Nr. 11
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: UWG Eschershausen-Stadtoldendorf | Alexander Sudermann | Kellbergstraße 40 | 37627 Stadtoldendorf. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Alexander Sudermann
Anzeige
Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.