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Landkreis Northeim
Konstantin Mennecke, Referent für Notfallvorsorge beim Landkreis Northeim.

Northeim (lpd). Stromausfall, ausgefallene Telekommunikation, Extremwetter: Es gibt viele Situationen, in denen eine gute persönliche Notfallvorsorge wichtig sein kann. Das Interesse an Informationen dazu ist groß. Seit Jahresbeginn hat der Landkreis Northeim mehr als 30 Informationsveranstaltungen durchgeführt und über 12.000 Informationsbroschüren an Bürgerinnen und Bürger, Ortsräte und Vereine verteilt.

Um die Bevölkerung bei der persönlichen Vorsorge zu unterstützen, hat der Landkreis Northeim zum 1. Januar 2026 die Stelle eines Referenten für Notfallvorsorge mit einem Umfang von fünf Stunden pro Woche geschaffen. Seitdem wurden Vorträge bei Vereinen und Verbänden ebenso wie Veranstaltungen für Polizei und Verwaltungen angeboten. Das Spektrum reicht von kleineren Veranstaltungen mit rund 20 Teilnehmenden bis hin zu Messen mit mehreren hundert Besucherinnen und Besuchern.

Nachfrage nach Vorträgen vor Ort bleibt groß

„Die Nachfrage nach Terminen für Vortragsabende direkt bei den Menschen vor Ort ist weiterhin groß“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Mit diesem lange Zeit weniger beachteten Thema direkt auf die Menschen zuzugehen und vor Ort offen Fragen klären zu können, sei das Ziel der Kreisverwaltung gewesen. „Notfallvorsorge ist ein sehr individuelles Thema. Wir möchten den Menschen nicht einfach nur Broschüren bereitstellen, sondern eine persönliche Beratung ermöglichen, bei der Sorgen ernst genommen und Fragen auf Augenhöhe geklärt werden können“, betont die Landrätin.

Als Referent für Notfallvorsorge ist seit Jahresbeginn Konstantin Mennecke aus dem Bevölkerungsschutz des Landkreises unterwegs. In den Veranstaltungen erlebt er, dass sich viele Teilnehmende bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt haben.

Viele Menschen haben sich bereits mit Notfallvorsorge beschäftigt

„Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim sind sehr reflektiert und nehmen sehr genau wahr, dass der Ausfall der Strom- oder Trinkwasserversorgung kein rein überregionales Thema ist, sondern auch hier vor Ort passieren kann“, sagt Mennecke. „Diese Veranstaltungsreihe wird von den Menschen deshalb nicht etwa als Panikmache empfunden, sondern vielmehr als Möglichkeit, in diesen besonderen Situationen gut vorbereitet und entspannt zu Hause mit seiner Familie sitzen zu können.“

Nach Menneckes Erfahrung haben viele Menschen bereits Vorsorge getroffen. „Die Qualität der Fragen bei den Veranstaltungen ist sehr hoch. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Kerzen und Taschenlampen, auch Trinkwasser zu Hause, und haben sich mit dem Thema Notfallvorsorge bereits auseinandergesetzt. Hilfestellung benötigen sie häufig noch bei technischen Fragen“, berichtet Mennecke.

Technische Fragen sorgen für Aha-Momente

So ist vielen beispielsweise nicht bewusst, dass eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher bei einem Stromausfall nicht automatisch dafür sorgt, dass in den eigenen vier Wänden weiterhin Strom zur Verfügung steht. Auch das Kurbelradio gehört für viele zur Ausstattung für den Notfall. Seltener wird dagegen darüber gesprochen, welche Radiosender im Ereignisfall wichtige Informationen verbreiten.

„Von diesen Aha-Momenten lebt die Veranstaltungsreihe. Wir haben sie bewusst nicht als trockenen einstündigen Vortrag gestaltet, sondern so, dass durchaus auch mal geschmunzelt und gemeinsam diskutiert werden darf. Und bei der Installation und beim Einrichten der Warn-App NINA konnten wir auch schon dutzendfach weiterhelfen. Einfach das Smartphone mitbringen, den Rest richten wir vor Ort ein“, so Mennecke.

Kostenfreie Vorträge werden für Gruppen angeboten

Vereine, Verbände und Gruppen, die Interesse an einem Vortrag zur Notfallvorsorge haben, können sich zur Terminabsprache an Konstantin Mennecke unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden. Die Vorträge sind kostenfrei und werden für Gruppen ab 20 Personen angeboten.

Foto: Leon Hänel/Bevölkerungsschutz


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Wofür ich mich einsetzen will? 

Ich möchte die Gesundheitsversorgung im Landkreis dauerhaft in kommunaler Hand sichern und ausbauen. Für eine wohnortnahe Versorgung, die allen Menschen zugutekommt, unabhängig vom Einkommen.

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Am 13. September zählt Deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

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Auftraggeber und finanziert durch: Benjamin Beineke – Fuchsfang 1 – 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Benjamin Beineke

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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