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Einbeck

Einbeck (awin). In Einbeck ist ein neuer Großbatteriespeicher mit einer Leistung von 24,5 Megawatt und einer nutzbaren Kapazität von 64 Megawattstunden in Betrieb gegangen. Die Anlage soll Stromüberschüsse aufnehmen, bei höherem Bedarf wieder Energie in das Netz einspeisen und damit zur Stabilisierung des Stromsystems beitragen.

Der Standort liegt zwischen den windreichen Erzeugungsgebieten im Norden Deutschlands und den industriell geprägten Verbrauchsregionen im Süden. Dadurch kann die Anlage insbesondere dann genutzt werden, wenn viel Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht, die Nachfrage jedoch geringer ist. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die gespeicherte Energie wieder bereitgestellt werden.

RheinEnergie baut Speicherportfolio aus

Betreiber der Anlage ist die RheinEnergie AG. Das Unternehmen will sein Geschäft mit Batteriespeichern bundesweit erweitern und sieht in dem Standort Einbeck einen weiteren Baustein für ein überregionales Speicherportfolio.

Nach Angaben von RheinEnergie betrachtet das Unternehmen Batteriespeicher als ein zentrales Wachstumsfeld. Vertriebsvorstand Stephan Segbers zufolge sollen mit weiteren Projekten die Aktivitäten im Bereich flexibler Energiedienstleistungen ausgebaut und zusätzliche Standorte erschlossen werden. Die Vermarktung der Speicherleistung übernimmt die Handelstochter RheinEnergie Trading.

Bereits seit 2024 betreibt RheinEnergie einen Batteriespeicher an einem Solarpark in Lärz/Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Anlage in Einbeck kommt nun ein weiterer Standort hinzu.

SMA Altenso verantwortet Technik und Wartung

Für die Entwicklung, Planung, den Bau sowie die Wartung und Instandhaltung des Batteriespeichers ist SMA Altenso zuständig. Der Speicherspezialist übernimmt damit die vollständige technische Umsetzung des Projekts, während RheinEnergie für den Betrieb und die Vermarktung der Leistungen verantwortlich ist.

Zum technischen Aufbau gehören acht Mittelspannungsstationen mit Wechselrichtern des Typs SMA SCS 3800 UP XT sowie 16 Batteriestationen mit jeweils zehn Batterieracks. Gesteuert und überwacht wird die Anlage unter anderem mit dem SMA Power Plant Manager und dem SMA Hybrid Monitoring.

Der Batteriespeicher soll Regelenergie zur Frequenzregulierung bereitstellen und damit Netzschwankungen ausgleichen. Außerdem wird die Anlage im Day-Ahead- und Intraday-Handel eingesetzt. Dabei kann ihre Speicherkapazität sowohl für den Stromhandel am Folgetag als auch für kurzfristige Geschäfte innerhalb eines Tages genutzt werden.

Weitere Projekte mit mehreren Hundert Megawatt geplant

Mit dem Batteriepark in Einbeck beginnt zugleich eine strategische Partnerschaft zwischen RheinEnergie und SMA Altenso. Beide Unternehmen wollen gemeinsam weitere Speicherprojekte mit einer Gesamtleistung von mehreren Hundert Megawatt umsetzen.

Einbeck ist damit der erste Standort einer Zusammenarbeit, die auf weitere Anlagen in Deutschland ausgeweitet werden soll.

Fotos: Altenso


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– Politische Werbung – Video 2 von 3

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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