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Einbeck
Von Einbeck auf die große Bühne nach München: Nachwuchsschützin Lea Marie Langnickel hat die Einbecker Schützengilde bei den Deutschen Meisterschaften vertreten.

Einbeck (red). Jedes Jahr im Hochsommer finden auf der traditionsreichen Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen statt. Mit rund 6.000 Sportlerinnen und Sportlern aus allen Bundesländern sowie über 10.000 gemeldeten Starts gehört die Veranstaltung zu den größten Sportmeisterschaften in Deutschland. Das Teilnehmerfeld ist dabei von nationaler und internationaler Spitzenklasse geprägt, weshalb die Qualifikation eine große Hürde darstellt. In diesem Jahr gelang es Lea Marie Langnickel, einer Nachwuchsschützin der Einbecker Schützengilde von 1457 e. V., sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren und den Verein auf Bundesebene zu vertreten.

Lea Marie Langnickel begann 2022 mit dem Schießsport

Der sportliche Weg dorthin ist das Ergebnis kontinuierlicher Aufbauarbeit. Die Schülerin trat im November 2022 in die Einbecker Schützengilde ein und begann damals ohne Vorkenntnisse mit dem Schießsport. Sie benötigte zunächst eine spezielle Ausnahmegenehmigung, um bereits mit elfeinhalb Jahren das Luftgewehrtraining beginnen zu dürfen – ab dem zwölften Lebensjahr ist dies regulär erlaubt.

Inzwischen schießt sie in der Schülerklasse, in der Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren antreten. Viele Konkurrentinnen in dieser Altersklasse trainieren ehrgeizig und mehrmals pro Woche. In Einbeck legt der Verein neben dem sportlichen Ehrgeiz nach eigenen Angaben großen Wert darauf, dass auch die Abwechslung und der Spaß am Sport nicht zu kurz kommen. Da eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser frühen Phase ihrer sportlichen Laufbahn im Vorfeld nicht fest eingeplant war, wurde das Trainingspensum im Sommer von ihrem Trainerteam gezielt angepasst und intensiviert, um die junge Athletin auf die Bedingungen vorzubereiten.

100 elektronische Anlagen prägen die Schießhalle in München

Der Wettkampftag in München war für Lea Marie und ihre Begleitung ein besonderes Erlebnis, da die Anreise genau auf ihren Geburtstag fiel. Vor Ort zeigte sich beim Betreten der Schießhalle die Dimension der nationalen Meisterschaften. Während im heimischen Schützenhaus in Einbeck auf neun modernen Ständen geschossen wird und auch die Landesmeisterschaften in Hannover mit rund 40 Bahnen einen großen Rahmen bieten, stellte die Halle mit ihren 100 elektronischen SIUS-Anlagen in München einen völlig neuen optischen und akustischen Eindruck dar.

Im Teilnehmerfeld der Schülerinnen mit insgesamt 212 gemeldeten Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigte Lea Marie eine konzentrierte Leistung. Am Ende des 20-Schuss-Wettbewerbs erzielte sie 187,6 Ringe und beendete den Wettkampf auf dem 186. Platz. Im Endklassement reihten sich noch zwei weitere Starterinnen aus Niedersachsen hinter ihr ein.

Nach der Deutschen Meisterschaft geht es direkt nach Markoldendorf

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nach der Rückkehr aus Bayern nicht. Da auf der Heimfahrt über die Autobahnen kaum nennenswerter Stau zu verzeichnen war, fiel im Auto kurzfristig der Entschluss, den Rückweg direkt für einen sportlichen Zwischenstopp zu nutzen. So ging es nach Markoldendorf, um noch am selben Tag beim traditionellen Ilmepokalschießen des Kreisschützenverbandes Einbeck anzutreten. Trotz der langen Anreise und der Belastungen des Vortags erreichte Lea Marie dort beim Luftgewehr-Auflage-Schießen den zweiten Platz.

Trainerteam begleitet den Nachwuchs der Schützengilde

Hinter den sportlichen Leistungen steht die Vereins- und Jugendarbeit der Einbecker Schützengilde. Maßgeblich begleitet und gefördert wird diese von Marcel Bünger, der als 1. Vorsitzender der Einbecker Schützengilde von 1457 e. V. und zugleich als Trainer fungiert. Er und sein Trainerteam investieren nach Angaben des Vereins Woche für Woche viel Zeit in die Betreuung des Nachwuchses, fördern die Jugendlichen individuell und schaffen die organisatorischen Rahmenbedingungen für die Teilnahme an Wettkämpfen.

Dabei kommt nach Angaben des Vereins auch die Abwechslung abseits des Schießstandes nicht zu kurz. So steht im September beispielsweise ein gemeinsamer Jugendausflug ins Rasti-Land mit dem Kreisschützenverband Einbeck auf dem Programm, um den Teamgeist und die Gemeinschaft zu stärken.

Weitere Wettkämpfe stehen bereits im Terminkalender

Auch für die kommenden Monate ist der Terminkalender gefüllt. Nach den Sommerwochen und der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften richtet der Verein den Blick bereits auf die nächsten Wettbewerbe. Im Dezember starten die Rundenwettkämpfe sowie der Tiger Cup, gefolgt von den Vereins- und Kreismeisterschaften, die als Qualifikationsgrundlagen für die kommende Saison dienen.

Interessierte Jugendliche sowie Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sind nach Angaben der Einbecker Schützengilde beim Jugendtraining willkommen. Das Training findet unter fachkundiger Anleitung jeweils donnerstags von 17:30 bis 19 Uhr statt.

Fotos: Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.


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Politische Werbung – Einbeck.

Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.

„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.

„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.

Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.

Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.

„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.

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Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck

Video: Florian Spieker

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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.

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