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Einbeck
Von links: Präsident Jan-Hendrik Evers, Schatzmeister Klaus Rosenthal und Vizepräsidentin Beate Sönksen vom Golf- und Country Club Leinetal Einbeck.

Einbeck (red). Der Golf und Country Club Leinetal Einbeck e. V. – kurz einbeck.golf – hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Zentrum des regionalen Golfsports entwickelt – einer Anlage, die Sport, Natur und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet.

Neben dem gepflegten Platz und der Gastronomie spielt auch die Golf Academy Einbeck eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht Einsteigerinnen und Einsteigern einen unkomplizierten Zugang zum Golfsport und bietet Fortgeschrittenen moderne Trainingsmethoden für ihre sportliche Weiterentwicklung. 

Gleichzeitig befindet sich die gesamte Anlage in einer Phase der Weiterentwicklung. Themen wie nachhaltige Platzpflege, moderne Trainingsinfrastruktur, neue Veranstaltungsformate und die Stärkung der regionalen Verankerung prägen die Zukunftsstrategie des Clubs.

Besonders wichtig ist dabei der Gedanke, Golf für alle Generationen zugänglich zu machen – vom neugierigen Anfänger bis zum ambitionierten Turnierspieler. Da kommt der Golf-Schnuppertag, den der Verein am 15. August ab 11 Uhr anbietet, gerade recht, um allen Generationen den Golfsport näherzubringen. Mehr zur kostenlosen Veranstaltung erfahren Interessierte HIER.

Im Gespräch erläutern Präsident Jan Evers, der neue Schatzmeister Klaus Rosenthal und Vizepräsidentin Beate Sönksen die Zukunft des Clubs, die Bedeutung des Golfsports für die Region und die Vision eines modernen, offenen Vereins.

Sportliche Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Öffnung

Jan, wie sieht die strategische Entwicklung von einbeck.golf in den kommenden fünf Jahren aus?

Jan Evers: „Wir verfolgen eine integrierte Strategie, die drei Ebenen verbindet: sportliche Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Öffnung. Sportlich investieren wir in moderne Trainingsinfrastruktur, die Entwicklung unserer Driving Range und in unsere Trainerinnen und Trainer, damit sowohl Freizeitspieler als auch ambitionierte Athleten optimale Bedingungen finden. Ökologisch setzen wir auf wassersparende Bewässerung, naturnahe Randstreifen und biodiversitätsfördernde Pflege – langfristige Platzqualität funktioniert nur mit ökologischer Verantwortung. Und regional öffnen wir uns stärker: Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Unternehmen, Veranstaltungen wie der Golferlebnistag und eine sichtbare Präsenz in der Region sollen einbeck.golf zu einem Treffpunkt für alle machen. Diese Dreifachstrategie macht uns zukunftsfähig und stärkt unsere Identität.“

Golf Academy soll Einstieg erleichtern

Beate, welche Maßnahmen erleichtern Neulingen den Einstieg in den Golfsport?

Beate Sönksen: „Wir haben unser Lernangebot gemeinsam mit der Golf Academy Einbeck unter Leitung von Fabian Müller bewusst modular aufgebaut: Schnupperkurse für erste Erfahrungen, kompakte Einsteigerkurse für Technikgrundlagen und strukturierte Platzreifekurse für die Spielberechtigung. Dazu kommen flexible Zeitfenster, Leihschläger und kleine Gruppen – das senkt die Hemmschwelle enorm. Unsere Academy arbeitet mit modernen Lehrmethoden wie Videoanalyse und Simulatortraining, sodass Fortschritte sichtbar werden. Wichtig ist aber auch die soziale Komponente: Wir integrieren Anfänger aktiv in die Clubgemeinschaft, vermitteln Spielpartner und schaffen früh Erfolgserlebnisse. Das erhöht die Bindung und macht den Einstieg leicht.“

Bewegung, Konzentration und Gemeinschaft

Golf gilt als besonders gesundheitsfördernd. Jan, was macht den Sport aus deiner Sicht so wertvoll?

Jan Evers: „Golf ist ein ganzheitlicher Sport. Eine Runde bedeutet mehrere Kilometer Gehen – das stärkt Ausdauer und Muskulatur. Die Schwungtechnik trainiert Koordination und Balance. Gleichzeitig wirkt Golf mental: Die Konzentration auf den Schlag, die strategischen Entscheidungen und die Ruhe der Natur reduzieren Stress und fördern Achtsamkeit. Und nicht zuletzt ist Golf ein sozialer Sport. Gemeinsame Runden schaffen Bindungen und tun der Psyche gut. Es ist ein moderates Ausdauertraining mit kognitiven und sozialen Komponenten – ideal für ein langes, gesundes Sportleben.“

Club setzt auf systematische Jugendarbeit

Und wie fördert der Club die Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler?

Jan Evers: „Unsere Jugendarbeit ist systematisch aufgebaut: altersgerechte Lehrpläne, regelmäßige Trainingsgruppen, Talentförderung und Turnierformate. Wir investieren in qualifiziertes Training und kooperieren mit regionalen Schulen, um den Sport früh erlebbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um sportliche Leistung, sondern auch um Persönlichkeitsentwicklung: Verantwortung, Teamgeist, Frustrationstoleranz und Fairplay. So entsteht eine Pipeline, die vom Schnupperkurs bis zur Leistungsebene reicht – und ein generationenübergreifendes Miteinander, das unseren Club prägt.“

Golfstüberl als sozialer Mittelpunkt

Beate, welche Rolle spielt das Golfstüberl für die Clubkultur?

Beate Sönksen: „Das Golfstüberl ist unser sozialer Mittelpunkt. Nach der Runde trifft man sich hier, tauscht sich aus, plant neue Termine oder feiert Turniererfolge. Für Gäste ist die Kombination aus sportlichem Erlebnis und guter Küche ein starkes Argument, wiederzukommen. Gastronomie und Platz ergänzen sich – ein positives kulinarisches Erlebnis stärkt die Bindung an den Club.“

Investitionen und solide Finanzen

Klaus, du bist neuer Schatzmeister. Welche finanziellen Schwerpunkte hast du dir gesetzt?

Klaus Rosenthal: „Wir wollen solide wirtschaften und gleichzeitig gezielt investieren. Dazu gehören moderne Trainingsanlagen, nachhaltige Platzpflege und eine Infrastruktur, die den Ansprüchen aller Generationen gerecht wird. Wichtig ist mir Transparenz: Mitglieder sollen nachvollziehen können, wie wir Mittel einsetzen und welche Projekte wir priorisieren. Unser Ziel ist ein finanziell stabiler Club, der sich kontinuierlich weiterentwickeln kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren.“

Nachhaltigkeit spielt zentrale Rolle

Wie macht einbeck.golf die Anlage nachhaltiger und zukunftsfähiger?

Jan Evers: „Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Planung. Wir setzen auf effiziente Bewässerungssysteme, standortgerechte Gräser, Blühstreifen und Lebensräume für Insekten. Auch Energieeffizienz im Clubhaus und in der Gastronomie spielt eine Rolle. Diese Maßnahmen senken langfristig Kosten, verbessern die ökologische Bilanz und machen uns attraktiv für umweltbewusste Mitglieder und Gäste.“

Golferlebnistag bietet Einblicke in den Sport

Was erwartet Besucherinnen und Besucher bei eurem Golferlebnistag am 15. August?

Beate Sönksen: „Ein niedrigschwelliger, erlebnisorientierter Einstieg in den Golfsport. Man kann Schläger ausprobieren, an verschiedenen Stationen Schlagtechniken kennenlernen und ausprobieren, mit Trainern sprechen und an Gewinnaktionen teilnehmen. Dazu gibt es ein entspanntes Rahmenprogramm im Golfstüberl – ideal für Familien, Freundesgruppen und Einzelpersonen. Viele entdecken an diesem Tag, wie viel Spaß Golf macht. Des Weiteren zeigen wir die Dimension und Schönheit unserer Anlage bei entspannten Cart-Rundfahrten.“

Mehr zur Veranstaltung HIER.

Mehrere Generationen gemeinsam auf dem Platz

Jan, wie erlebst du die generationenübergreifende Dynamik auf der Anlage?

Jan Evers: „Golf ist eine der wenigen Sportarten, die Großeltern, Eltern und Kinder gemeinsam ausüben können. Unterschiedliche Leistungsniveaus finden Platz, gegenseitige Unterstützung entsteht ganz natürlich. Diese Dynamik stärkt unsere Gemeinschaft und macht einbeck.golf zu einem Ort, an dem soziale Netzwerke wachsen.“

„Einfach ausprobieren – ohne Druck“

Welche Empfehlung gibst du Menschen, die unsicher sind, ob Golf das Richtige für sie ist?

Jan Evers: „Einfach ausprobieren – ohne Druck. Ein Schnupperkurs, der Golferlebnistag oder eine Einzelstunde in der Academy sind ideale Einstiege. Golf belohnt Geduld und regelmäßige Praxis. Die meisten erleben schnell Fortschritte und vor allem: Freude an der Kombination aus Bewegung, Natur und geistiger Herausforderung.“

Ein offener und nachhaltiger Club als Ziel

Zum Abschluss: Jan, welche Vision möchtest du als Präsident den Mitgliedern und Interessierten mitgeben?

Jan Evers: „Wir wollen eine offene, nachhaltige und sportlich attraktive Anlage sein, die Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt. Kurzfristig bedeutet das: mehr Angebote, bessere Infrastruktur und stärkere Vernetzung mit der Region. Langfristig möchten wir zeigen, dass Golf ein moderner, inklusiver und gesundheitsfördernder Sport ist – und dass einbeck.golf dafür ein hervorragender Ort bleibt.“

Fotos: einbeck.golf


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Lesedauer: 2 Minuten
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Wofür ich mich einsetzen will? 

Ich möchte die Gesundheitsversorgung im Landkreis dauerhaft in kommunaler Hand sichern und ausbauen. Für eine wohnortnahe Versorgung, die allen Menschen zugutekommt, unabhängig vom Einkommen.

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Am 13. September zählt Deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

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Auftraggeber und finanziert durch: Benjamin Beineke – Fuchsfang 1 – 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Benjamin Beineke

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Höxter-Beverungen

Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.

Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.

Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere

Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.

Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.

„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.

Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand

Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.

Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.

Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.

Der geplante Umzug im Juni musste warten

Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.

Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.

1,5 Millionen Euro für den neuen Standort

Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.

Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft

Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“

Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.

Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.

Fotos: awin

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