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Einbeck
Siegerinnen, Sieger und Platzierte beim „Porsche Cup 2026“.

Einbeck (red). Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 249 Golferinnen und Golfern an vier spannenden Turniertagen endete die diesjährige Golfwoche beim Golf- und Country Club Leinetal Einbeck e. V. Zur Freude des Veranstalters durfte zudem eine steigende Anzahl von Gästen aus Golfclubs aus ganz Deutschland begrüßt werden. Mit dem „Porsche Cup“ und dem „von Poll Open House Cup“ standen außerdem erstmals zwei neue Turniere auf dem Programm, die ihren Anteil an der erfolgreichen Golfwoche hatten.

„Porsche Cup“ feiert Premiere in Einbeck

„Ein gelungener Tag voll sportlicher Highlights und persönlicher Begegnungen. Was für ein schöner Tag in Einbeck! Meine erste Veranstaltung als Sponsor im dortigen Golfclub – ich bin beeindruckt von der Kreativität und Professionalität des Teams vor Ort, allen voran ihr Präsident Jan Evers. Es war uns eine große Freude, Gastgeber eines besonderen Events im Rahmen ihrer Golfwoche gewesen zu sein. Wir freuen uns schon heute auf den Porsche Cup im nächsten Jahr“, lautet das Fazit von Katharina Stein, Geschäftsführerin des Porsche Zentrums Göttingen und Premiumpartnerin der Golfallianz Einbeck, nach dem erstmals im Rahmen der Golfwoche ausgetragenen „Porsche Cup“ beim Golf- und Country Club Leinetal Einbeck.

Mit derart lobenden Worten eines neuen Sponsors konnte nach Angabe des Vereins ein Turnierauftakt kaum besser sein. So gab es nicht nur eine normale 18-Loch-Runde um den Cup, sondern zusätzlich spezifische Porsche-Wertungen.

Besondere Wertungen beim „Porsche Cup“

In Anlehnung an den legendären Porsche 911 wurde der „911 Icon Performance Award“ auf den Bahnen 9 bis 11 ausgespielt, wobei das dabei erzielte beste Bruttoergebnis aller Flights auf den drei Bahnen gewertet wurde. Der Flight Christian Rathei (GC Hardenberg), Fabian Müller und Jan Evers gewann mit dem höchsten Bruttowert.

Den „Porsche Precision Shot“ an Bahn 7 gewannen Christine Meineke und Ralf Rautenstrauch und den „Driven by Dreams“ auf Bahn 1 Karin Höfer und Martin Rother.

In den Einzelwertungen des Cups gewannen Doreen Siepmann und Fabian Müller die jeweiligen Bruttowertungen. Die Nettowertung A gewann Horst Wenzel vor Martin Rother und Stefan Krause.

In der Nettowertung B belegten Stanislaus Basilewitsch, Jan Evers und Wolf-Dietrich Pohl die ersten drei Plätze. In der Nettowertung C siegte Felix Jendrysik (GC Hardenberg) vor Roland Heilmann und Markus Siepmann.

Alle Siegerinnen und Sieger wurden von Katharina Stein und Jan Evers mit Porsche-Präsenten belohnt.

Eine kleine Spaßwertung gab es ebenfalls: Auf ihren Scorekarten konnten alle Spielerinnen und Spieler den schönsten Porsche wählen, der von Teilnehmenden auf dem Parkplatz abgestellt worden war, und dabei auch gewinnen. Ausgenommen von der Wahl war der Blickfang unter den zahlreichen Porsche-Modellen auf dem Parkplatz.

Wie selbstverständlich fügte sich ein vom PS.Speicher ausgestellter Klassiker unter die modernen Modelle – ein VW-Porsche 914/4. Ein schönes Bild, das Gegenwart und Geschichte miteinander verbunden hat. Gewählt wurde übrigens das rote Porsche-Cabrio eines Einbecker Clubmitglieds.

„Open House Cup“ feiert ebenfalls Premiere

Bereits zwei Tage später waren schon wieder an die 50 Golferinnen und Golfer beim ebenfalls erstmals ausgetragenen „Open House Cup“ der Firma von Poll Immobilien, Northeim, am Start. In einer 18-Loch-Einzelrunde wurde mit guten Scores, vielen Birdies und Pars um die wertvollen Preise gekämpft.

Nach gut vier Stunden konnten Melina Strupp vom Golfclub Castrop-Rauxel e. V. mit 88 Schlägen bei den Damen und Martin Rother vom heimischen Club mit 79 Schlägen bei den Herren die Bruttowertungen gewinnen.

In den gemischt gewerteten Nettowertungen setzte sich in der B-Wertung Routinier Alfred Steinhoff sen. bei gleicher Punktzahl im Stechen gegen Monika Freienberg durch. Dritter wurde ebenfalls im Stechen Stefan Krause vor Melina Strupp.

In der Nettowertung B gewann Jan Evers mit 39 Punkten vor Stefan Thiel mit 38 und Karin Höfer mit 37 Punkten. Jan Evers und Monika Freienberg lagen auch bei der Sonderwertung „Nearest to the Pin“ am nächsten an der Fahne.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Präsident Evers bei Thekla Erhardt für die großzügige Unterstützung von Poll Immobilien, nicht nur im Rahmen eines Turniers, sondern auch als Premiumpartner der Golfallianz Einbeck. Auch im kommenden Jahr wird es einen „Open House Cup“ geben.

Siegerinnen, Sieger und Platzierte beim „Open House Cup“.
36 Zweierteams bei „Birdie Bonanza“

Der Samstag stand ganz im Zeichen des beliebten Scramble-Turniers „Birdie Bonanza“, bei dem insgesamt 36 Zweierteams am Start waren. Diese Form des Golfspiels ist besonders dazu geeignet, hohe Nettoergebnisse zu erzielen, da beide Teampartner nach jedem Schlag von der jeweils besten Lage beider gespielten Bälle weiterspielen dürfen.

Das Ergebnis von 37 Birdies und 277 Pars bei 642 gezählten Schlägen gibt der Beliebtheit dieser Spielform recht. Gewertet wurde das Turnier in drei Nettoklassen.

Die Nettoklasse A gewannen Martin Rother/Stefan Krause im Stechen vor Petra Böker/Frank Rinkewitz und Eduard Lagge (GC Burgwedel)/Ralf Welack.

In der Nettowertung B siegten Carsten Lembke/Ansgar Nachtwey vor Björn Breckerbohm/Marco Roddewig (alle GC Rittergut Rothenberger Haus) und Kai Bachstein/Uwe Kassner. Die Nettowertung C konnten Dennis Gorkowski/Alfred Steinhoff jun. vor Bettina und Ulrich Brinkhorst sowie Maik Fritsche (GC Rittergut Rothenberger Haus)/Christian Heidecke für sich entscheiden.

Traditionell endete der dritte Turniertag mit dem Dank an Glenn Gremmel als Firmeninhaber von Gremmel Ladenbau aus Gieboldehausen, langjähriges Mitglied der Golfallianz Einbeck und besonderer Unterstützer des „Birdie-Bonanza“-Turniers.

Siegerinnen, Sieger und Platzierte beim „Birdie Bonanza“.
„Cup des Vorstands“ beschließt die Golfwoche

Krönender Abschluss der Golfwoche war wie immer der „Cup des Vorstands“, zu dem sich noch einmal 71 Golferinnen und Golfer angemeldet hatten. Die Preisgestaltung in diesem Turnier war dank der großzügigen Unterstützer C.J. Möbel-Jaeger aus Göttingen, Planet Golf aus Osnabrück und des Vorstandsteams von einbeck.golf recht umfangreich.

In drei Nettoklassen der 18-Loch-Runde wurden daher die ersten fünf Plätze bepreist. Zusätzlich wurden drei Sonderwertungen ausgespielt. Diese gewannen Petra Böker und Yannick Rohmeier („Nearest to the Pin“), Christina Höfer (GC Gera) und Dustin Elwischger („Longest Drive“) sowie Silvia Karnebogen und Frank Rinkewitz („Nearest to the Line“).

Die Platzierungen beim „Cup des Vorstands“

Platzierung 1 bis 5 Netto A: Martin Rother, Arne Steinhoff, Niklas Meineke, Klaus-Peter Pfüller, Dr. Bettina Morak.

Platzierung 1 bis 5 Netto B: Yannick Rohmeier, Sybille Lüdeke, Christian Andel, Alfred Steinhoff sen., Jan Evers.

Platzierung 1 bis 5 Netto C: Robin-Luca Köhler, Ulrich Brinkhorst, Alexandra Dörrier, Dennis Fengewitsch, Roland Heimann.

In Anwesenheit des Ehepaars Jaeger und weiterer Sponsoren wie LED-Inhaber Ullrich Anhalt konnte Jan Evers die Siegerehrung vornehmen und dabei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Golfwoche danken.

Dank an Helferinnen, Helfer und Sponsoren

Hierbei vergaß er auch die fleißigen Helferinnen und Helfer im Hintergrund, Büro und Sekretariat, das Gastroteam um Michaela und das Greenkeeperteam nicht.

Wie immer bildete die große, vom Hotel Freigeist in Einbeck, der Firma LED, Inhaber Ullrich Anhalt, und der Firma Beegon aus Göttingen unterstützte Tombola den Abschluss. Der Hauptpreis, ein Elektrotrolley der Firma Beegon, ging an eine Einbecker Golferin.

Siegerinnen, Sieger und Platzierte beim „Cup des Vorstands“.

Fotos: einbeck.golf

 


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Holzminden

Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.

Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.

Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko

„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.

„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.

Ausgespülte Bereiche werden sichtbar

Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.

Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.

„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.

Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.

Durchquerungen können schnell gefährlich werden

„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.

DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig

Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.

„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.

Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.

Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen

Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.

„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.

Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.

Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.

Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.

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