Von Krakau bis Auschwitz: Einbecker Delegation erlebt bewegende Tage in der Partnerstadt Paczków
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Einbeck
Einbeck (red). Eine zehnköpfige Delegation der Stadt Einbeck besuchte vom 23. bis 27. Juli die polnische Partnerstadt Paczków. Im Mittelpunkt standen die Pflege der langjährigen Städtepartnerschaft, der persönliche Austausch sowie gemeinsame kulturelle und historische Erlebnisse.
Die Einbecker Delegation wurde herzlich empfangen und erlebte während des gesamten Aufenthalts große Gastfreundschaft. Ein abwechslungsreiches Programm mit Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten vertiefte die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten. Ein besonderer Dank gilt der Partnerschaftsbeauftragten Dr. Magdalena Pogoda-Urbanski für ihren Einsatz und insbesondere für ihre hervorragenden Übersetzungen.
Gemeinsame Erlebnisse stärken die Partnerschaft
Nach dem offiziellen Auftakt mit einem festlichen Abendessen im Rathaus von Paczków standen unter anderem ein Ausflug in die Festungsstadt Kłodzko, der Besuch des Ballonfestes sowie zahlreiche gemeinsame Mahlzeiten und Gespräche auf dem Programm. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bedankte sich herzlich für die Gastfreundschaft der polnischen Freunde und sprach eine Einladung zu einem Gegenbesuch nach Einbeck aus. Anlass soll das 50. Eulenfest im Oktober sein, zu dem auch eine polnische Jugendrockband eingeladen wurde.
Ein Höhepunkt war der Tagesausflug nach Krakau mit Besichtigungen des Wawelbergs, der Marienkirche, des historischen Marktplatzes und des Collegium Maius der Jagiellonen-Universität. Die frühere polnische Hauptstadt beeindruckte die Delegation mit ihrer Geschichte, ihrer Architektur und ihrem kulturellen Erbe.
Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
Besonders bewegend war der anschließende Besuch der Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Oświęcim. Während seines Bestehens zwischen 1940 und 1945 wurden schätzungsweise rund 1,3 Millionen Menschen in den Lagerkomplex Auschwitz deportiert. Etwa 1,1 Millionen von ihnen wurden dort systematisch ermordet – insbesondere Jüdinnen und Juden, aber auch Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, Homosexuelle, politische Gegnerinnen und Gegner sowie Menschen anderer Nationalitäten.
Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus verdeutlichte die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung sowie des fortwährenden Einsatzes für Frieden, Demokratie und Völkerverständigung.
Europäische Freundschaft weiter vertieft
Zum Abschluss kamen die Delegationen noch einmal zu einem gemeinsamen Abendessen in Paczków zusammen, bevor die Einbecker Delegation die Heimreise antrat. Auf Einladung von Bürgermeister Artur Rolka war zur Freude aller auch der französische Ratsherr und Jugendbeauftragte der Stadt Thiais, Frédéric Dumont, anwesend. Dadurch konnten der europäische Gedanke sowie die guten trilateralen Beziehungen weiter vertieft werden.
Die Stadt Einbeck bedankt sich herzlich bei Bürgermeister Artur Rolka, allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Gastgeberinnen und Gastgebern in Paczków für den herzlichen Empfang, die hervorragende Organisation und die große Gastfreundschaft.
Fotos: Privat
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Mehr Termine, mehr Kompetenz: Physiotherapiepraxis Schöning hilft auch in der Urlaubszeit schnell weiter
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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.
Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.
Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.
Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.
Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten
Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.
„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.
„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.
Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre
Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.
Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.
Foto: Schöning
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Ein Ferientag im Archäologiepark Höxter
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Kreis Höxter
Höxter (red). Langeweile in den Sommerferien? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Archäologiepark Höxter. Kinder unter 18 Jahren kommen dort kostenlos rein. „Bei uns können Familien also für kleines Geld eine entspannte Zeit verbringen“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt. Besonderes Highlight ist der große Abenteuerspielplatz: Ein großer Kletterturm mit Tunnelrutsche, ein kniffliger Hangel- und Balancier-Parcours und ein Kleinkindbereich wollen bespielt werden.
Der Geschichtspark direkt am Weserradweg ist sehr familienfreundlich aufgestellt: „Bei uns darf man beispielsweise Getränke und Proviant fürs Picknick mitbringen. Überall gibt es nette Ecken, wo man sich gemütlich niederlassen kann“. Auch der Hund darf angeleint mit rein. Mit Leih-Bollerwagen transportieren Besucher die Jüngsten und Sack und Pack bequem durchs weitläufige grüne Gelände. Immerhin ist der Park drei Hektar groß, bietet also sehr viel Bewegungsfreiheit.
„Unser Spielplatz hat Bereiche für alle Altersgruppen und auch nicht unwichtig: Das WC ist gleich nebenan“, erläutert Madita Alberding. Der Archäologiepark bietet also jede Menge Möglichkeiten zum Austoben und auch sonst gibt es dort viel zu entdecken. Im großen Sandkasten warten Nachbildungen von echten Funden auf kleine Archäologen. Im Imkergarten kann man an einem Schaukasten jederzeit einen Blick ins Bienenvolk werfen, im Naturgarten Frösche suchen und unter der Agri-PV-Anlage ein paar Beeren probieren.
Mit Leihtablets oder dem eigenen Smartphone können großen und kleine Besucher mit dem parkeigenen W-LAN die virtuelle Mittelalterstadt entdecken – zum Beispiel ins Haus des berühmten Chirurgen spazieren oder die Kirche der untergegangenen Stadt Corvey von innen anschauen. Auf der alten Handelsstraße Hellweg kommt den Gästen mit Augmented Reality ein Pferdefuhrwerk entgegen. Und an den Holzkuben begegnet man in Hörspielen Bewohnern der fast vergessenen Stadt, die 1265 mit Hilfe der Höxteraner zerstört und niedergebrannt wurde. „Eine spannende Geschichte, und genauso spannend sind die Einblicke in die Arbeit der Archäologen in unserem Rundgang“, ergänzt Madita Alberding. Auch die Natur im Weserbogen wird beim Spaziergang über den langen Holzsteg erläutert.
Geöffnet ist der grüne Park täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Archäologiepark Höxter ist nur EC-Zahlung möglich Der Eingang befindet sich am Bahnübergang Corvey gleich an der gelben XXL-Bank, auf der man zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto machen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es entlang der Straße „Am Hafen“ (nähe Café Stellwerk und Wasserschifffahrtsamt). Auch Fahrradbügel sind vorhanden. Die Bimmelbahn pendelt noch bis Ende August zwischen Höxter und Corvey.
Wer noch nicht genügend ausgepowered ist, kann anschließend noch auf der Mega-Schaukel am Weserufer in den Himmel fliegen, auf der Seilbahn am Fluss entlang rutschen oder die Riesen-Kugelbahn an der Promenade ausprobieren. „Höxter hat seit der Landesgartenschau 2023 sehr viele schöne Spielbereiche zu bieten, auch am Wall gibt es noch zwei weitere tolle Spielplätze“, so der Tipp der Gartenpark-Chefin. Problemlos könne man in der Kreisstadt mit den Kindern einen ganzen Ferientag verbringen und dabei vielleicht mal bei den Alltagsmenschen vorbeischauen.
Foto: Huxarium Gartenpark Höxter
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