„Sommer, Sonne, Stabheuschrecken und mehr!“: Die Sommerferien im MINTmachRaum Einbeck
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EinbeckWandelnde Blätter bei der Beobachtung aus nächster Nähe.
Einbeck (red). Der MINTmachRaum Einbeck blickt auf experimentreiche Sommerferien zurück und startet mit einem erweiterten Angebot in das kommende Schulhalbjahr. Mit dem Beginn der Sommerferien startete auch das Ferienprogramm im MINTmachRaum. In den ersten drei Wochen der Sommerferien konnten zahlreiche Kinder, Jugendliche und auch manche Begleitperson für MINT-Aktivitäten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert werden.
Noch bevor Niedersachsen offiziell in die Sommerferien startete, besuchten etwa 20 Lehrkräfte der Berufsbildenden Schule (BBS) Einbeck den Raum. Nach einer Einführung in die Möglichkeiten des MINTmachRaums für Klassen der BBS wurden bereits einige Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit entwickelt.
Kindergruppen entdecken die Angebote des MINTmachRaums
Am ersten Ferientag folgten die Kindergruppen: 13 Kinder mit drei Betreuenden aus Gillersheim nutzten das Angebot „einfachMINTmachen“ zum Kennenlernen. Eine zweite Gruppe mit 15 Kindern schloss sich kurz darauf an. Sowohl Kinder als auch Erzieherinnen und Erzieher zeigten sich begeistert und äußerten den Wunsch nach weiteren Besuchen.
Das offene Programm an den Freitagen zog – wie auch außerhalb der Ferienzeiten – eine große Zahl an kleinen und nicht mehr ganz so kleinen Kindern und Jugendlichen an, darunter MINTmacherinnen und MINTmacher aus Northeim, Bad Gandersheim, Uslar und Dassel.
Workshops reichen von Robotik bis zur Untersuchung eines Schweineherzens
Der Kinderhort Kinderinsel Northeim-Mitte, die Jugendpflege Einbeck und mehrere Gruppen des Kinder- und Familienbüros Einbeck entdeckten in täglichen Workshops das Potenzial der Pilze jenseits kulinarischer Aspekte, bauten und programmierten Roboter und beschäftigten sich mit den Lebenszyklen von Insekten.
In einem Präparationskurs konnte ein Schweineherz inklusive Lunge genauestens untersucht werden. Um das Warten auf die Einschulung gefühlt zu verkürzen, gab es am 13. und 14. August vormittags das neue Format „miniMINTmachen“. Hier konnten Kinder unter acht Jahren altersgerechte MINT-Experimente durchführen, Insekten basteln, menschliche „Roboter“ programmieren und knifflige Rätsel lösen.
Neue Bildungsmaterialien und Kooperationen werden vorbereitet
Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit aus den ersten Sommerferien des MINTmachRaums Einbeck. Nach dem öffentlichen Programm wurde eine Woche vollständig der Fertigstellung und Erstellung neuer Bildungsmaterialien gewidmet.
Im Rahmen geplanter Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen haben die Mitarbeitenden außerdem einige Labore und Arbeitsgruppen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) besucht.
Das Angebot wird im neuen Schuljahr erweitert
Im neuen Schuljahr findet wieder die MINT-AG für weiterführende Schulen mittwochs von 13:30 bis 15:30 Uhr statt. Zusätzlich haben Kinder und Jugendliche von 15:30 bis 17 Uhr die Möglichkeit, ein Forschungsprojekt durchzuführen. Teilnehmen kann, wer ein längerfristiges Projekt umsetzen möchte – mit Idee, Motivation oder beidem.
Donnerstagnachmittags finden wechselnde Veranstaltungen statt, die im Veranstaltungskalender auf der Homepage www.mintmachraum.de angekündigt werden. Freitags findet weiterhin das Format „einfachMINTmachen“ von 13:30 bis 17 Uhr statt. Zusätzlich gibt es ab sofort auch an jedem ersten Samstag im Monat „einfachMINTmachen“ von 10 bis 16 Uhr.
An den Vormittagen können sich weiterhin Schulklassen einbuchen. Dieses Angebot wird nach Angaben des MINTmachRaums bereits gut genutzt.
Auch für die Herbstferien ist ein Programm geplant
In den Herbstferien bietet der MINTmachRaum Einbeck kleinen und großen Kindern erneut die Möglichkeit, sich durch Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik durchzutüfteln.
Am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, findet jeweils von 9 bis 13 Uhr „miniMINTmachen“ für Kinder bis acht Jahre statt. Am Mittwoch, 21. Oktober, kann über die Jugendpflege Einbeck die Teilnahme an einem Robotikkurs gebucht werden. Am Donnerstag, 22. Oktober, und Freitag, 23. Oktober, gibt es jeweils von 10 bis 16 Uhr das Format „einfachMINTmachen“.
Alle Termine und weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.mintmachraum.de.
Foto: MINTmachRaum Einbeck e.V.
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 1 von 3
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– Politische Werbung – Video 1 von 3
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Internationales Typ-4-Treffen bringt seltene VW 411 und 412 Anfang September nach Holzminden
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Holzminden
Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.
Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.
Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.
Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen
Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.
Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg
Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.
Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.
Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern
Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.
Vom VW 411 zum VW 412
Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.
Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.
Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.
Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.
Fotos: Laurenz Blanck
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