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Einbeck

Einbeck (red). Die „RED Aces“ vom Jugendrotkreuz Einbeck haben beim diesjährigen Nachtorientierungslauf einen Doppelsieg erreicht. Zum Team gehörten Ian Franz, Vanessa Kreutzburg, Lea Helmke, Felix Fuchs, Aljoscha Dörel, Jana Rohmeier und Jannes Schwingel.

Ein Orientierungslauf ist eine besondere Form des Teamwettbewerbs: Die Teilnehmenden müssen mithilfe von Hinweisen oder einer Karte einen vorgegebenen Weg finden. Entlang der Strecke warten verschiedene Stationen, an denen Aufgaben gelöst werden müssen. Dabei kommt es nicht nur auf eine gute Orientierung an, sondern auch auf Wissen, Geschicklichkeit, Kreativität und vor allem auf eine gute Zusammenarbeit im Team.

Strecke führt durch Einbeck

Der Nachtorientierungslauf wird jedes Jahr vom Jugendrotkreuz Niedersachsen in Einbeck im Haus des Jugendrotkreuzes durchgeführt. Dieses Mal führte die Strecke durch ganz Einbeck.

Für die „RED Aces“ begann der Wettbewerb am Freitagabend um 21 Uhr. Zunächst mussten sie bei einer nachgestellten Erste-Hilfe-Situation zeigen, dass sie im Notfall richtig handeln können. Anschließend machten sie sich auf den Weg durch den Wald und die Stadt. Die Navigation übernahmen Jannes Schwingel, Aljoscha Dörel und Vanessa Kreutzburg.

Unterschiedliche Herausforderungen warten an den Stationen

An den verschiedenen Stationen warteten ganz unterschiedliche Herausforderungen auf das Team. Unter anderem musste ein Wurfzelt so schnell wie möglich abgebaut und eingepackt werden. Außerdem galt es, Musikinstrumente anhand ihres Klanges sowie verschiedene Lieder und deren Interpreten zu erkennen. Weitere Aufgaben waren ein Ballspiel, eine Fotostation, ein Wissensspiel rund um das Jugendrotkreuz und das Festival sowie der Dreh eines kurzen Festival-Trailers.

Auch soziale Themen spielten eine wichtige Rolle. An einer Station mussten die Teilnehmenden Aufgaben mit verschiedenen Einschränkungen bewältigen. Dadurch konnten sie erleben, welchen Herausforderungen Menschen mit einer Seh-, Hör- oder Mobilitätseinschränkung im Alltag begegnen. Weitere Stationen prüften das Gedächtnis, die Geschicklichkeit und die Zusammenarbeit der Gruppe.

Nach langer Nacht zurück im Borntal

Um 3:35 Uhr erreichten die „RED Aces“ nach einer langen und ereignisreichen Nacht wieder das Ziel im Borntal. Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Brunch. Danach konnten die Teilnehmenden beim Siebdruck kreativ werden. Am Abend gab es Burger, bevor die mit Spannung erwartete Siegerehrung begann.

Im vergangenen Jahr hatte das Einbecker Team den neunten Platz belegt. Das Ziel für dieses Jahr war deshalb, sich zu verbessern. Als bei der Siegerehrung immer mehr Platzierungen aufgerufen wurden und der Name der „RED Aces“ weiterhin nicht fiel, stieg die Spannung. Schließlich stand fest: Das Team aus Einbeck hatte den ersten Platz gewonnen.

„RED Aces“ gewinnen auch den Wanderpokal

Doch damit war das erfolgreiche Wochenende noch nicht beendet. Jedes Jahr findet am Sonntag zusätzlich eine Spieleaktion statt, die vom Siegerteam des Vorjahres vorbereitet wird. In diesem Jahr wurde ein Wikinger-Schach-Turnier veranstaltet, bei dem ein Wanderpokal gewonnen werden konnte. Auch diesen Wettbewerb entschieden die „RED Aces“ für sich und erreichten erneut den ersten Platz.

Damit kehrte das Team des Jugendrotkreuzes Einbeck mit zwei ersten Plätzen und einem Wanderpokal nach Hause zurück. Eine Leistung, auf die das gesamte Jugendrotkreuz Einbeck sehr stolz sei.

Foto: Jugendrotkreuz Einbeck 


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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