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Einbeck
Hans Hartmann, Petra Reußner, Jan Störmer, Prof. Dr. Carsten Hufenbach und Cornelia Lüer-Hempfing bei der Ehrung.

Einbeck (red). Auf Vorschlag des Ministerpräsidenten wurde Jan Störmer am 27. Februar 2026 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement verliehen. Die feierliche Übergabe des Ordenszeichens und der Verleihungsurkunde erfolgte am Samstag, 4. Juli, im Haus des Jugendrotkreuzes im Borntal 3 in Einbeck durch die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

„Unser Jan“, eröffnete Landrätin Astrid Klinkert-Kittel den vom Planungsteam des DRK-Ortsvereins Einbeck vorbereiteten Festakt.

Außergewöhnliches Engagement über viele Jahre

Jan Störmer ist seit 2002 Mitglied im DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. und trat damals dem Jugendrotkreuz in Einbeck bei. Seine ehrenamtlichen Verdienste im DRK-Ortsverein, insbesondere für das Jugendrotkreuz, als Erste-Hilfe-Ausbilder in und um Einbeck sowie auf Kreis- und Landesebene – insbesondere auch während der Corona-Krise – seien so vielfältig, dass man sich häufig frage, wie er all dies zeitlich bewältige.

„Deshalb“, so Astrid Klinkert-Kittel, „ist es nicht verwunderlich, dass er sich auch in der fünften Jahreszeit bei der Gesellschaft Karnevals Freunde e. V. Einbeck als Präsident engagiert.“ Auch sein Einsatz im Rahmen der ökumenischen Notfallseelsorge im Landkreis Northeim floss in die Würdigung ein.

Eltern, Familie, Freundinnen und Freunde, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Mitglieder des DRK aus Einbeck sowie aus dem Kreis- und Landesverband und natürlich die Gruppen des Jugendrotkreuzes sorgten dafür, dass Jan Störmer einen unvergesslichen Tag erleben durfte.

Bewegende Laudationen und große Anerkennung

Das festlich gestaltete Haus des Jugendrotkreuzes bildete den Rahmen für die Ehrung. Den Auftakt machte eine Videobotschaft mit zahlreichen persönlichen und wertschätzenden Grußworten. Kurz bevor Astrid Klinkert-Kittel Jan Störmer das Ehrenzeichen ansteckte, betonte sie: „Es sei ihr eine besondere Freude, da Jan einer der Jüngsten ist, die diese Auszeichnung bisher erhalten haben.“

Im Anschluss würdigten zahlreiche Laudatorinnen und Laudatoren das außergewöhnliche Engagement des Geehrten. Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, hob hervor: „Unzählige Stunden, in denen Sie Ihre Zeit, Ihre Ideen und Ihre Energie anderen Menschen geschenkt haben. Es würdigt aber auch Ihre Fähigkeit, Menschen zu begeistern, zu motivieren und mitzunehmen. Ich wünsche mir sehr, dass Ihre Auszeichnung weit über den heutigen Tag hinaus wirkt. Dass sie andere junge Menschen ermutigt, Ihrem Beispiel zu folgen. Denn unsere Gesellschaft braucht Persönlichkeiten wie Sie.“

Dank an Familie, Freunde und Wegbegleiter

Auch Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek betonte die langjährige gute Zusammenarbeit. DRK-Kreisverbandspräsident Prof. Dr. Carsten Hufenbach überbrachte die Glückwünsche von Vorstand und Präsidium des Kreisverbandes und sagte: „Es ist schön, dass Du uns jeden Tag zeigst, wie wichtig das Ehrenamt ist und wie man es leben muss.“

Weitere wertschätzende Redebeiträge kamen von Daniela Honka, Svea Biermann und Hans-Werner Beckmann aus der Leitung des Jugendrotkreuzes im DRK-Landesverband Niedersachsen. Hans-Martin Grigoleit, Leiter des Jugendrotkreuzhauses in Einbeck, hob hervor, wie Jan Störmer – der dort auch hauptamtlich tätig ist – das Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlicher Arbeit vorlebe.

Auch Rainer Lieske als Ehrenpräsident und Philipp Jörns als Vizepräsident der Gesellschaft Karnevals Freunde e. V. Einbeck sowie Pastor Martin Possner, Leiter der ökumenischen Notfallseelsorge im Landkreis Northeim, würdigten Jan Störmers Engagement. Die Ortsgruppenleitungen des Jugendrotkreuzes überraschten ihn mit einer herzlichen Ansprache und dem traditionellen „FLI-FLA-Tanz“. Anschließend gratulierten die Kinder und Jugendlichen seiner Jugendrotkreuz-Gruppen – die Goethe Sanis und die Eisbären – mit einzeln überreichten Blumen.

Bewegende Dankesrede des Geehrten

Sichtlich gerührt trat Jan Störmer schließlich selbst ans Rednerpult. „Ich wollte jetzt einfach mal Danke sagen – es wird Zeit. Aus Menschen, mit denen man ein Hobby teilt oder geteilt hat, sind Freunde geworden und aus Freunden wurde Familie. Das Ehrenamt hat mir Menschen geschenkt, die heute einfach zu meinem Leben gehören. Das Jugendrotkreuz hat mein Leben geprägt, eigentlich viel mehr als nur ein Ehrenamt. Ich empfinde vor allem große Dankbarkeit und Verbundenheit für die Menschen, die mit mir diesen Weg gegangen sind oder noch immer gehen.“

Nach zahlreichen persönlichen Anekdoten schloss Jan Störmer seine Rede mit einem besonderen Dank an seine Eltern: „Alles, was ich heute bin, hat seinen Anfang bei Euch und dafür danke ich Euch von Herzen.“

Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. gratuliert Jan Störmer mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im Sinne der Menschlichkeit.

Fotos: DRK Göttingen-Northeim

 


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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