Experte der TU Braunschweig erklärt im PS.SPEICHER Chancen und Grenzen des automatisierten Fahrens
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Einbeck
Einbeck (red). Wie nah ist der Straßenverkehr dem fahrerlosen Fahrzeug bereits gekommen? Diese Frage steht am 7. August 2026 im PS.SPEICHER im Mittelpunkt. Dr.-Ing. Maximilian Flormann von der Technischen Universität Braunschweig spricht ab 19 Uhr in der PS.Halle über den aktuellen Stand des automatisierten Fahrens und die nächsten Entwicklungsschritte.
Unter dem Titel „Automatisiertes Fahren – Von der Vision zur Realität“ zeichnet Flormann die Entwicklung von frühen Konzepten bis zu modernen Forschungsfahrzeugen nach. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich auch an Besucherinnen und Besucher ohne technische Vorkenntnisse.
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Sensoren, künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme
Automatisiertes Fahren beruht auf dem Zusammenspiel verschiedener Technologien. Sensoren erfassen die Umgebung des Fahrzeugs, während künstliche Intelligenz die gewonnenen Daten verarbeitet und Verkehrssituationen bewertet. Vernetzungssysteme ermöglichen zudem den Austausch mit anderen Fahrzeugen oder der Verkehrsinfrastruktur.
Flormann erläutert auch die unterschiedlichen Automatisierungsstufen. Dabei geht es unter anderem um die Abgrenzung zwischen klassischen Assistenzsystemen, hochautomatisierten Funktionen und Fahrzeugen, die sich innerhalb eines festgelegten Bereichs ohne Fahrer bewegen können. Zugleich wird thematisiert, in welchen Situationen die Verantwortung weiterhin beim Menschen liegt.
Forschungsfahrzeug RAION zeigt praktische Entwicklung
Ein Beispiel aus der aktuellen Forschung ist das Fahrzeug RAION der TU Braunschweig. Der Level-4-Demonstrator wurde für den öffentlichen Personennahverkehr entwickelt und dient dazu, automatisierte Mobilität unter realen Verkehrsbedingungen zu erproben.
Zum Sicherheitskonzept gehört nach Angaben der Universität ein dreifach redundantes System. Dadurch soll das Fahrzeug auch bei einem technischen Fehler in einen sicheren Zustand wechseln können.
Der Vortrag behandelt neben den technischen Möglichkeiten auch bestehende Hürden. Dazu zählen rechtliche Vorgaben, die notwendige Infrastruktur, der Schutz und die Verarbeitung von Daten sowie die gesellschaftliche Akzeptanz. Flormann ordnet ein, welche Systeme bereits heute eingesetzt werden können, wo ihre Grenzen liegen und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren realistisch erscheinen.
Flormann leitet am Institut für Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig die Arbeitsgruppe „Fahrzeugmechatronik, Kommunikation & Automatisierung L3+“. Dort beschäftigt er sich mit automatisierter und vernetzter Mobilität.
Der Einlass in die PS.Halle am „Tiedexer Tor 3“ beginnt um 18.20 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, Schülerinnen und Schüler zahlen 5 Euro. Mitglieder der FörderFreunde haben freien Eintritt. Tickets sind im Onlineshop des PS.SPEICHER, vor Ort sowie nach Verfügbarkeit an der Abendkasse erhältlich. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Foto: Pixabay
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Bürgermeisterkandidat René Kopka: Einbeck gemeinsam weiterentwickeln – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen
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Politische Werbung – Einbeck.
Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.
„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.
Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.
„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.
Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.
Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.
„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.
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Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck
Video: Florian Spieker
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Dornier Flying Legends bringen zwei historische Do 27 zum Flugplatz Höxter-Holzminden
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Landkreis Holzminden
Holzminden/Höxter (red). Am Wochenende, 29. und 30. August, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do 27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz.
Berühmte Do 27 von Bernhard Grzimek
Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Die Do 27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua-Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do 27 auf unter 50 gesunken.
Zwei Do 27 und ein Düsenjäger am Flugplatz
Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.
Der Verein Do27 Gandersheim e. V. steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird je nach Bedarf zwischen 10 und 19 Uhr. Nach Vereinsangabe ist eine Anmeldung im Vorfeld nicht möglich und erfolgt vor Ort. Pro Flug können bis zu fünf Personen teilnehmen und die Kosten pro Person belaufen sich auf 70 Euro.
Darüber hinaus verwöhnt das Café am Räuschenberg die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.
Foto: Philipp Prinzing
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