„Expedition ins Bierreich“ auf der Heldenburg im historischen Gewölbekeller - Anmeldungen noch möglich
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Einbeck
Salzderhelden (red). „Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.“ So zitiert Biersommelier Rainer Diekmann, Benjamin Franklin, einen der Gründerväter der USA und begeisterten Bierfreund. Diesem Zitat soll nun also im Rahmen einer „Expedition ins Bierreich“ am Samstag, den 22. August 2026, auf der „Heldenburg“ in Salzderhelden fachmännisch nachgegangen werden. Dirk Heitmüller und sein Team vom Förderverein der Heldenburg laden alle Interessierten ein, sich für einen Abend in die Welt der Biervielfalt entführen zu lassen. Neben Wissenswertem rund um eines der Lieblingsgetränke der Deutschen, stehen Verkostungen verschiedener Biere, sowie ein „bieriges“ 6-Gänge-Menü im Fokus.
Bei dieser bierigen Veranstaltung wird grundlegenden und interessanten Fragen zum Bier nachgegangen. Themen, wie „Bier und Gesundheit“ oder die „Geschichte des Bieres“ werden von einem der ersten deutschen Biersommeliers, Rainer Diekmann, Gebiets-Verkaufsleiter – Getränkefachgroßhandel & Gastronomie der Graf Metternich – Quellen in Steinheim – Vinsebeck, unterhaltsam nähergebracht. Bierphilosophie, Anekdoten aus der Welt der Brauereien und Zitate rund um das leibliche Wohl begleiten die Bierreise. Worin liegen die Unterschiede der einzelnen Biersorten? Was heißt obergärig oder untergärig? Warum ist das eine Bier goldgelb und das andere wiederum bernstein-dunkel? Diesen und weiteren Fragen wird auf den Grund gegangen. Dass es hierbei nicht beim trockenen, theoretischen Teil bleibt, verspricht die Verkostung völlig unterschiedlicher Biertypen – schließlich soll die Gaumenfreude nicht zu kurz kommen.
„Als weiteren Höhepunkt neben dem Menü steht anschließend das Bierstackeln auf dem Programm. Was sich hinter dieser österreichischen Bier-Veredelungs-Spezialität verbirgt, ist den Seminarteilnehmern vorbehalten“, hüllt sich der Biersommelier noch in Schweigen.
Dirk Heitmüller: „Gemeinsam mit dem Biersommelier Rainer Diekmann haben wir ein spannendes Menü zusammengestellt. Hoffentlich mundet es unseren Gästen und Bierliebhaber(innen).“
Die „Expedition ins Bierreich“ findet am Samstag, 22. August 2026, ab 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) auf der „Heldenburg“, im historischen Gewölbekeller statt und kostet 59 Euro. Es sind noch Eintrittskarten über Dirk Heitmüller erhältlich, der unter 0171-215 6786 gerne für Sie da ist. Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt.
Foto: Heitmüller
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Flexible Gewerbefläche in Holzminden zu vermieten
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Holzminden. Am „Forster Weg 26“ in Holzminden steht ab sofort eine rund 125 Quadratmeter große Gewerbefläche zur Vermietung. Die gepflegten Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig im Erdgeschoss und sind barrierefrei sowie stufenlos zugänglich.
Die Fläche eignet sich unter anderem als Büro, Arzt- oder Physiotherapiepraxis, Apotheke, Kanzlei oder für weitere gewerbliche und dienstleistungsorientierte Nutzungen.
Flexible Nutzungsmöglichkeiten
Die Raumaufteilung kann nach Absprache flexibel geplant und individuell an die Anforderungen der zukünftigen Mieterin oder des zukünftigen Mieters angepasst werden. Auch entsprechende Umbauten sind grundsätzlich möglich.
Die Gewerbefläche befindet sich in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses. Parkmöglichkeiten stehen direkt vor dem Objekt zur Verfügung.
Provisionsfreie Vermietung
Die monatliche Miete beträgt 1.500 Euro. Die Vermietung erfolgt provisionsfrei direkt vom Eigentümer. Eine Kaution ist nach Absprache zu hinterlegen.
Traditionsbrauerei Allersheim beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und setzt auf Neuausrichtung
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Holzminden
Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.
Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.
Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.
Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck
Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.
Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.
Restrukturierung soll Zukunft sichern
Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.
Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.
Mehr als 170 Jahre Brautradition
Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.
Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.
Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.
Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft
„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.
Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.
Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.
Foto: TKu
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