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Einbeck
Der Präsident des Lions Clubs Einbeck, Christian Grascha, dankt der noch amtierenden Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek.

Einbeck (red). Einen ebenso persönlichen wie nachdenklichen Rückblick auf ihre fast 14-jährige Amtszeit gab Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek beim jüngsten Clubabend des Lions Clubs Einbeck. Unter der Überschrift „Eine persönliche Bilanz“ stellte sie zentrale Stationen ihrer Amtszeit vor und blickte zugleich auf die Herausforderungen und Veränderungen zurück, die die Stadt Einbeck seit 2013 geprägt haben.

Vor den Mitgliedern des Lions Clubs schilderte Michalek die Entwicklung der Stadt seit der Fusion von Einbeck und Kreiensen, die Modernisierung der Verwaltung, zahlreiche Infrastrukturprojekte sowie die Bewältigung außergewöhnlicher Krisen wie der Corona-Pandemie, der Brandserie im Jahr 2020 oder des Weihnachtshochwassers 2023.

Michalek betont Bedeutung persönlicher Gespräche

Dabei machte sie deutlich, dass kommunalpolitische Verantwortung weit über die Verwaltung von Zahlen und Projekten hinausgehe. „Mir war es immer wichtig, in persönlichen Gesprächen mit den Menschen zu sein – ganz unterschiedlichen Menschen. Es ist wichtig, aus unseren Blasen herauszukommen. Dazu brauchen wir Gelegenheiten und Räume für Begegnung und Gespräche, um gemeinschaftlich an Dingen zu arbeiten, die für unsere Gesellschaft wichtig sind“, sagte Michalek.

Mit Blick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt warb die Bürgermeisterin für einen respektvollen Dialog und einen bewussten Umgang mit Sprache. „Ich wünsche mir, dass uns im alltäglichen Umgang Werte wichtig sind wie Verständnis, Toleranz und Offenheit. Wir dürfen nicht aufhören, uns umeinander zu kümmern, auch wenn wir unterschiedliche Positionen vertreten“, betonte sie.

Gesundheitliche Rückschläge verändern den Blick

Persönlich wurde Michalek auch bei ihrem Rückblick auf die vergangenen Jahre, die von großen beruflichen Herausforderungen, aber ebenso von persönlichen Erfahrungen geprägt waren. Besonders gesundheitliche Rückschläge hätten ihren Blick verändert. „Mir hat mein Bürgermeisteramt sehr viel abverlangt, aber auch sehr viel gegeben“, sagte sie.

Zum Ende ihres Vortrags blickte die Bürgermeisterin auf ihr bevorstehendes Ausscheiden aus dem Amt am 31. Oktober 2026 und unterstrich ihre Verbundenheit mit den demokratischen Institutionen. „Nach zwei Amtszeiten gebe ich voll Zuversicht in die Demokratie mein Amt weiter und kann nur sagen – es war mir eine große Ehre, Bürgermeisterin von Einbeck gewesen zu sein“, erklärte Michalek.

Lions-Präsident dankt für persönlichen Einblick

Der Präsident des Lions Clubs Einbeck, Christian Grascha, dankte der Bürgermeisterin für ihren offenen und persönlichen Einblick. „Sabine Michalek hat ihr Amt über viele Jahre mit großer Sachlichkeit, Verlässlichkeit und einem hohen Maß an Bürgernähe ausgeübt. Unabhängig von politischen Positionen verdient diese beständige und verantwortungsvolle Amtsführung großen Respekt.“

Die Lions-Mitglieder nutzten im Anschluss die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch mit der Bürgermeisterin. Nach Einschätzung des Clubs habe der Abend gezeigt, wie wichtig Gesprächsbereitschaft, gegenseitiges Zuhören und das Engagement für die Gemeinschaft seien.

Foto: Einbecker Lions Club


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Politische Werbung – Video 3 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.

Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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