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Einbeck

Einbeck (gs). Unter dem Motto „Ich mach Station…“ feierten zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 9. August 2026, den 10. Einbecker „Motorradgottesdienst“ (MoGo) auf dem „Marktplatz“ und in der „Marktkirche“. Die atmosphärische Veranstaltung bildete zugleich den feierlichen Abschluss der beliebten Sommerkirchenreihe „Musicals“ der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Einbeck und des Leinetals. Bei bestem Sommerwetter versammelten sich Bikerinnen und Biker sowie Interessierte, um Gemeinschaft zu erleben und den Blick auf das Leben als eine ganz besondere Reise zu richten.

Ein vielseitiges musikalisches Fundament

Ein besonderes Highlight der Feierlichkeit war die vielseitige musikalische Gestaltung, die dem Gottesdienst eine mitreißende und emotionale Note verlieh. Für den stimmungsvollen Rahmen sorgten Pär Fasterling und Stefan Kappey von der Initiative „Einbeck singt“, die mit ihren Beiträgen das Publikum aktiv einbanden und für mitreißende Akzente sorgten. Ergänzt wurde das Ensemble durch Kantorin Ulrike Hastedt an den Instrumenten, die mit ihrem feinfühligen Spiel die Brücke zwischen klassischer Kirchenmusik, modernen Tönen und dem Slogan der Sommerkirchenreihe schlug. Die Lieder griffen die Themen Reise, Schutz und Zuversicht auf und luden alle Anwesenden zum kräftigen Mitsingen ein.

Gemeinschaft und Glaubensbotschaft auf zwei Rädern

Der Gottesdienst wurde von Prädikantin Susanne Hornung, Ulrike Jaeger und einem engagierten Team gestaltet. In ihrer Predigt zog Hornung anschauliche Parallelen zwischen dem Motorradfahren und dem menschlichen Lebensweg: So wie Bikerinnen und Biker auf der Straße stets aufeinander achten, bei Pannen unkompliziert helfen und füreinander da sind, so verstehe sich auch die biblische Aufforderung, „Salz und Licht“ in der Welt zu sein. Es gehe nicht um fehlerfreies Handeln, sondern um gegenseitige Rücksichtnahme, Zusammenhalt und offene Augen für die Mitmenschen.

Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Vor Ort informierte Axel Engelke nach dem Gottesdienst am gelben Plankenmobil über die Arbeit der Organisation. Der Verein setzt sich gezielt für den Anbau von Unterfahrschutz an Leitplanken ein. Diese einfachen Schutzvorrichtungen können bei Stürzen in engen Kurvenbereichen Leben retten und schwere Verletzungen verhindern. Durch die Spenden der Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher können weitere gefährliche Streckenabschnitte der Region entsprechend nachgerüstet werden. Die Kollekte für den Verein Plankenparty e. V. erbrachte einen Erlös von insgesamt 732 Euro.

Gemeinsame Ausfahrt durch das Leinebergland

Im Anschluss an den Gottesdienst und eine kurze Mittagspause machten sich die Teilnehmenden ab 12 Uhr zu einer gemeinsamen Ausfahrt auf. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, starteten die Motorräder in überschaubaren Kleingruppen mit maximal acht Fahrzeugen. Die abwechslungsreiche Strecke führte über Straßen der Region: Einbeck (Marktplatz) – Kuventhal – Hallensen – Wenzen – Grünenplan – Gerzen – Delligsen – Kaierde – Ammensen – Freden – Erzhausen – Greene – Rückkehr nach Einbeck.

Gegen 14.30 Uhr kehrten die Gruppen wohlbehalten zum „Marktplatz“ zurück. Den feierlichen Abschluss der Jubiläumsveranstaltung bildete der gemeinsame Reisesegen an der „Marktkirche“, der allen Fahrerinnen und Fahrern eine sichere Weiterfahrt für die verbleibende Saison wünschte.

Fotos: Gerd Stahnke


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World 

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