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Einbeck
Die Kandidatinnen und Kandidaten von „DU“ mit (von links nach rechts) Margharet Feldgiebel, Ralf Rybarczyk, Heidrun Niedenführ, Hilmar Kahle, Alexander Kloss, Gabriele Lüdeke, Helmar Breuker, Matias Radtke und Cordula Sauerbrei.

Einbeck (red). „Die Unabhängigen für Einbeck“ („DU“) treten am 13. September erstmalig bei einer Kommunalwahl an. Neun Frauen und Männer aus den verschiedensten Berufszweigen und Altersgruppen, die nach Darstellung von „DU“ allesamt keine Lust auf starre Parteistrukturen oder moralische Abhängigkeiten hätten, kandidieren dann für den Einbecker Stadtrat und den Kreistag des Landkreises Northeim.

Nach Angaben der Gruppierung würden sie dabei von einem hochkompetenten Team von Unterstützenden im Hintergrund unterstützt. Vier Kandidierende brächten bereits jahrelange Erfahrung aus dem Stadtrat und Kreistag mit. Dennoch sei der Wahlkampf nach Darstellung von „DU“ weit entfernt von der Materialschlacht der großen Parteien mit zum Teil deutlich fünfstelligen Budgets.

Wahlkampf mit eigenen Mitteln

Für ihre Plakate und Flyer hätten die „Unabhängigen“ gemeinschaftlich Geld zusammengelegt und sorgten nach eigenen Angaben ohne externe Unterstützung für eine flächendeckende Sichtbarkeit. Statt teurer Anzeigen suchten sie das Gespräch mit Nachbarn und Bekannten am Gartenzaun und verzichteten ganz bewusst auf gestellte Pressetermine mit eingeflogenen Promi-Politikern aus Bund und Land.

Nach eigener Einschätzung stehe die Gruppierung mit ihrem Wahlprogramm den etablierten Parteien inhaltlich in nichts nach. Bereits vor allen anderen Mitbewerbern hätten die neun Themenschwerpunkte von „DU“ auf der neuen Website festgestanden.

Finanzen, Haushalt und Wirtschaft

„DU“ fokussiere sich nach eigenen Angaben auf solide Finanzen, klare Prioritäten und eine starke lokale Wirtschaft. Nach Jahren aus Sicht der Gruppierung schlechter Haushaltspolitik lauteten die Ziele daher: weniger Bürokratie, keine unnötigen Steuererhöhungen und mehr Handlungsspielraum für die Zukunft.

Tourismus und Naherholung

Angestrebt werde nach Angaben von „DU“ eine gezielte weitere Stärkung von Tourismus und Naherholung in Einbeck. Dazu gehörten bessere Angebote, der Erhalt der historischen Innenstadt und eine bessere Vernetzung der touristischen Akteurinnen und Akteure.

Dorf- und Stadtentwicklung

Die Gruppierung wolle lebendige Dörfer und eine starke Innenstadt. Ehrenamt, Nahversorgung und ein aktives Leerstandsmanagement seien aus ihrer Sicht zentrale Bausteine einer guten Entwicklung.

Infrastruktur – Mobilität und Digitalisierung

Die „Unabhängigen“ setzten nach eigenen Angaben auf verlässliche Mobilität und eine moderne digitale Infrastruktur in allen Ortsteilen. Dazu gehörten ein starker Nahverkehr, bedarfsgerechte Verkehrsangebote und der konsequente Ausbau von Mobilfunk, Glasfaser und digitalen Verwaltungsdiensten.

Gesundheit, Pflege und soziale Teilhabe

Nach Angaben von „DU“ solle eine wohnortnahe, verlässliche Gesundheits- und Pflegeversorgung für alle Generationen gesichert werden. Dazu gehörten aus Sicht der Gruppierung eine starke ärztliche Versorgung, gute Pflegeangebote und mehr soziale Teilhabe im Alltag.

Inklusion und Teilhabe in allen Generationen

Die Kandidierenden von „DU“ stünden zudem nach eigenen Angaben für eine Teilhabe in jedem Lebensalter und den konsequenten Abbau von Barrieren im Alltag. Dazu gehörten gute Informationen, erreichbare Angebote, soziale Vernetzung und ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen in Einbeck.

(Früh-)kindliche Bildung

Die Gruppierung fordert gute Bildung von Anfang an – von der Kita bis zur Grundschule. Dafür brauche es nach Auffassung von „DU“ ausreichend Plätze, gute Rahmenbedingungen für Fachkräfte und faire Bildungschancen für alle Kinder.

Sicherheit und Ordnung

Sicherheit brauche nach Auffassung der „Unabhängigen für Einbeck“ Verlässlichkeit. Die Gruppierung stehe für eine starke Feuerwehr, klare Regeln im öffentlichen Raum und eine Sicherheitsstruktur, die in Kernstadt und Ortsteilen funktioniere. Pauschale Überwachung lehne die Gruppierung ab.

Landwirtschaft, Tier- und Naturschutz

Landwirtschaft, Tier- und Naturschutz müssten nach Auffassung von „DU“ in Einbeck gleichwertig berücksichtigt werden. Das Team stehe für eine verantwortungsvolle Flächennutzung, eine starke regionale Landwirtschaft und eine Energiewende mit Augenmaß. Betroffene Eigentümerinnen, Eigentümer sowie Anrainerinnen und Anrainer sollten nach den Vorstellungen der Gruppierung fair beteiligt und entschädigt werden.

Digitaler Wahl-Kompass auf der Website

Nach eigenen Angaben bieten die „Unabhängigen“ als einzige Gruppierung bei der Stadtratswahl auf ihrer Website unter www.DU-für-Einbeck.de einen digitalen Wahl-Kompass an. Interessierte könnten mit der Beantwortung weniger Fragen selbst feststellen, inwieweit die eigenen Wünsche und Vorstellungen mit den Themenschwerpunkten der „Unabhängigen“ korrespondieren.

Das Team von „DU“ hoffe nach eigenen Angaben auf reichlich Rückenwind durch die Wählerinnen und Wähler und verspreche eine glaubhafte Arbeit im Stadtrat und Kreistag mit maximaler Nähe zu den Anliegen der Bevölkerung, deutlicher Distanz zu den Arbeitspraktiken der etablierten Parteien und einem klaren Bekenntnis zu sachlicher, lösungsorientierter Kommunalpolitik zum Wohle aller Einbeckerinnen und Einbecker.

Foto: Florian Spieker Fotografie


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Holzminden

Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.

Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.

Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko

„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.

„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.

Ausgespülte Bereiche werden sichtbar

Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.

Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.

„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.

Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.

Durchquerungen können schnell gefährlich werden

„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.

DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig

Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.

„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.

Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.

Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen

Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.

„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.

Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.

Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.

Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.

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