Einbeck (red). Mit nach eigenen Angaben guter Resonanz auf ihre Kandidierendenvorstellung ist die SPD Einbeck in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes gestartet. Bürgermeisterkandidat René Kopka zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden: „Ich freue mich riesig über die große Resonanz und die vielen Menschen, die heute dabei waren. Das zeigt: Die Menschen interessieren sich für die Zukunft unserer Stadt und wollen mitgestalten.“
SPD stellt Kandidierende für Stadt- und Kreistag vor
Im Mittelpunkt des Abends standen die Vorstellung von René Kopka als Bürgermeisterkandidat sowie der Kandidatinnen und Kandidaten für den Einbecker Stadtrat und den Kreistag. Insgesamt tritt die SPD mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten aus 16 Einbecker Ortsteilen für den Stadtrat an. Für den Kreistag kandidieren 14 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus den drei Einbecker Wahlbereichen.
Auch bei den Ortsratswahlen ist die SPD präsent: In Salzderhelden und Vogelbeck tritt sie mit eigenen Listen an. Darüber hinaus kandidieren nach Angaben der Partei zahlreiche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf weiteren Listen für die Ortsräte.
Kopka nennt politische Schwerpunkte
Kopka stellte seine politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor und erklärte, auf konkrete Lösungen und eine enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort setzen zu wollen.
„Ich habe bei meinen Touren durch alle 46 Ortschaften viele Gespräche geführt und dabei sehr unterschiedliche Themen und Anliegen mitgenommen. Kinderbetreuung, Schulen, Feuerwehr, Infrastruktur, Mobilität, Wirtschaft, Innenstadt und die Stärkung unserer Ortschaften sind nur einige der Aufgaben, die wir gemeinsam angehen müssen“, so Kopka.
Grundlage für die politische Arbeit der kommenden Jahre solle nach Angaben der SPD ihr Wahlprogramm sein. Darin formuliere die Partei konkrete Vorschläge und Ziele für die weitere Entwicklung der Kernstadt und der Ortschaften.
Musik und politisches Kabarett
Bereichert wurde die Veranstaltung nach Angaben der SPD durch den Auftritt von Thorsten Hitschfel, der seine Vorstellung mit Musik und politischem Kabarett verband. Mit seiner Mischung aus Unterhaltung und politischen Beiträgen habe er für humorvolle Momente und einen abwechslungsreichen Abend gesorgt.
Auch Simon Hartmann, SPD-Kandidat für das Amt des Landrats, stellte sich den Anwesenden mit einem Grußwort vor. Er unterstrich die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis und erklärte, dass Einbeck auch auf Kreisebene eine starke Stimme brauche.
Heitmüller verweist auf Initiativen der Stadtratsfraktion
Für die SPD-Stadtratsfraktion sprach Fraktionsvorsitzender Dirk Heitmüller. Er erklärte, erfolgreiche Kommunalpolitik sei vor allem Teamarbeit, und verwies auf Erfolge und Initiativen der vergangenen Jahre. Dazu zählten nach Angaben der SPD unter anderem die Sanierung des Lehrschwimmbeckens an der Geschwister-Scholl-Schule, die Sanierung der Greener Burg, die Initiative „Pfand gehört daneben“, die Initiierung der Mountainbike-Strecken sowie die Einrichtung von Toiletten an den Bahnhöfen Kreiensen und Einbeck Mitte.
Diese Beispiele zeigten aus Sicht der SPD, dass kommunalpolitisches Engagement konkret etwas für die Menschen vor Ort bewirken könne. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Stadtrat, Kreistag und Ortsräten sei nach Auffassung der Partei entscheidend, um auch künftig Projekte anzustoßen, Lösungen umzusetzen und Einbeck voranzubringen.
Kopka betont Bedeutung der Teamarbeit
René Kopka betonte abschließend: „Kommunalpolitik ist Teamarbeit. Deshalb trete ich nicht alleine an. Wir haben engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat und den Kreistag, die Verantwortung übernehmen wollen. Gemeinsam wollen wir für ein soziales, starkes und nachhaltiges Einbeck arbeiten.“
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September zeigte sich Kopka kämpferisch: „Wir haben ein starkes Team, ein klares Programm und vor allem große Lust, Verantwortung für Einbeck zu übernehmen. Jetzt geht es darum, mit den Menschen weiter ins Gespräch zu kommen und um ihr Vertrauen zu werben.“
SPD kündigt weitere Informationsangebote an
Wer sich über die Kandidatinnen und Kandidaten, das Wahlprogramm und die Ziele der SPD Einbeck informieren möchte, hat dazu nach Angaben der Partei in den kommenden Wochen mehrere Gelegenheiten. Mittwochs und samstags ist die SPD mit Informationsständen auf dem Einbecker Marktplatz vertreten. Alle Informationen sind zudem auf der Webseite spd-einbeck.de verfügbar.
Fragen und Anregungen können per E-Mail an

Foto: Florian Spieker/Spieker Fotografie, SPD