SPD Einbeck beschließt Wahlprogramm – „Geschlossen und mit klarem Kurs in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs“
Lesedauer: 8 Minuten
EinbeckRené Kopka und Dirk Heitmüller nach der offiziellen Vorstellung des Wahlprogramms.
Einbeck (red). Die SPD Einbeck hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Ahlshausen einstimmig ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September beschlossen. Nach intensiven Beratungen und Diskussionen innerhalb der Partei wurde damit die inhaltliche Grundlage für die kommenden fünf Jahre verabschiedet.
Im Mittelpunkt des Programms steht nach Angaben der SPD das Ziel, Einbeck mit seinen 46 Ortschaften sozial, wirtschaftlich und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Partei wolle dabei auf konkrete und nach eigener Einschätzung finanzierbare Maßnahmen statt auf aus ihrer Sicht kostspielige Prestigeprojekte setzen.
Familien, Kinder und Bildung im Mittelpunkt
Familien, Kinder und Bildung bilden nach Angaben der SPD einen Schwerpunkt des Programms. Dazu gehörten der weitere Ausbau und die Sicherung von Krippen- und Kita-Plätzen, eine verlässliche Betreuung sowie der Erhalt aller Grundschulstandorte und moderne, inklusive Schulen mit Ganztagsangeboten.
Ebenso wolle die SPD jungen Menschen bessere Perspektiven bieten. Die Jugendarbeit solle gestärkt, das Haus der Jugend und die geplante Multifunktionshalle unterstützt sowie die Beteiligungsmöglichkeiten des Kinder- und Jugendparlaments ausgebaut werden.
Investitionen und Finanzpolitik
Als weiteren Schwerpunkt nennt die SPD eine aus ihrer Sicht solide und verantwortungsvolle Finanzpolitik. Investitionen sollten gezielt dort erfolgen, wo sie den Menschen unmittelbar zugutekämen – beispielsweise in Bildung, Infrastruktur, Brandschutz und die Lebensqualität vor Ort. Gleichzeitig bekenne sich die SPD zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Steuergeldern.
Großen Wert lege das Programm nach Angaben der Partei zudem auf eine stärkere Bürgerbeteiligung und die Unterstützung der Ortschaften.
Ortsräte und Ehrenamt sollen gestärkt werden
Transparente Entscheidungen, frühzeitige Information sowie die Stärkung der Ortsräte und Ortsvorsteher sollten nach den Vorstellungen der SPD die kommunale Demokratie weiter fördern.
Auch Teilhabe, Ehrenamt und Sicherheit nähmen einen wichtigen Platz im Wahlprogramm ein. Die SPD wolle Barrieren weiter abbauen, das Ehrenamt stärker unterstützen und die Feuerwehren personell wie technisch zukunftsfähig aufstellen. Ebenso solle nach den Vorstellungen der Partei die Lebensqualität durch ein sauberes Stadtbild, gepflegte öffentliche Räume sowie Investitionen in Sportstätten, Kulturangebote und historische Einrichtungen verbessert werden.
Wohnraum und Stadtentwicklung als weitere Themen
Für die Stadtentwicklung setze die SPD auf mehr bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum, die Bekämpfung von Leerständen, den Erhalt historischer Gebäude und die Entwicklung neuer Wohngebiete sowohl in der Kernstadt als auch in den Dörfern.
Darüber hinaus nennt die Partei die Stärkung der Wirtschaft und des Tourismus sowie die Sicherung der medizinischen Versorgung als weitere Schwerpunkte. Ziel sei es, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, touristische Potenziale weiter auszubauen, die haus- und fachärztliche Versorgung langfristig zu sichern und den Krankenhausstandort Einbeck zu erhalten.
Mobilität, Glasfaser und Hochwasserschutz
Auch die Mobilität solle nach den Vorstellungen der SPD zukunftsfähig gestaltet werden. Die Partei spricht sich für einen besseren öffentlichen Nahverkehr, barrierefreie Haltestellen, sichere Radwege, die Sanierung der Straßen sowie den flächendeckenden Glasfaserausbau aus. Zum Programm gehörten zudem Maßnahmen zum Hochwasser- und Starkregenschutz, eine nachhaltige Energieversorgung sowie die Unterstützung attraktiver Ortschaften und eines verantwortungsvollen Tier- und Naturschutzes.
Bürgermeisterkandidat René Kopka zeigte sich nach der Mitgliederversammlung erfreut über den Abschluss der Programmarbeit:
Kopka spricht von einer „Teamleistung“
„Unser Wahlprogramm ist das Ergebnis einer echten Teamleistung. Viele engagierte Mitglieder haben ihre Ideen, Erfahrungen und Anregungen eingebracht. Gemeinsam haben wir ein Programm entwickelt, das konkrete Antworten auf die Herausforderungen unserer Stadt gibt und gleichzeitig finanziell verantwortbar ist. Dafür danke ich allen, die sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement eingebracht haben.“
„Die Aufstellung unserer Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Diskussionen zum Wahlprogramm haben gezeigt, dass wir als SPD Einbeck geschlossen und hoch motiviert in die entscheidende Phase des Wahlkampfes gehen. Das ist ein starkes Signal. Wir verfügen über ein überzeugendes personelles Angebot und ein Programm, das die Interessen der Menschen in der Kernstadt und in allen 46 Ortschaften gleichermaßen im Blick hat.
SPD will Programm im Wahlkampf vorstellen
Jetzt werden wir unsere Ideen weiter auf zahlreichen Veranstaltungen, bei Bürgerdialogen und im persönlichen Gespräch vorstellen. Ich freue mich darauf, mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft unserer Stadt ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Verantwortung für Einbeck zu übernehmen.“
Mit dem einstimmigen Beschluss ihres Wahlprogramms sieht sich die SPD Einbeck nach eigener Einschätzung inhaltlich und personell hervorragend für die kommenden Wochen bis zur Kommunalwahl aufgestellt.
Mit René Kopka an der Spitze wolle die SPD Verantwortung für eine nach ihren Vorstellungen moderne, soziale, wirtschaftlich starke und lebenswerte Stadt übernehmen. Zudem wolle die Partei die aus ihrer Sicht erfolgreiche Entwicklung Einbecks gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen.
Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2031
Das vollständige Wahlprogramm für die Wahlperiode 2026 bis 2031 steht nach Angaben der SPD ab sofort auf der Internetseite der Partei zur Verfügung. Es kann online eingesehen und als PDF heruntergeladen werden: www.spd-einbeck.de/wahlprogramm-2026-2031.
Foto: SPD Einbeck
Anzeige
Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
Lesedauer: 3 Minuten
Anzeige
Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
Isettaclub trifft sich in Holzminden: Teilnehmende nehmen mehr als 40.000 Kilometer Anreise auf sich
Lesedauer: 6 Minuten
Landkreis Holzminden
Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.
„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.
Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.
Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.
Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans
Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.
Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck
Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.
143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise
Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.
Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer
Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.
Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.
Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt
Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen.
Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)
Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.