Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255
Anzeige
Einbeck

Einbeck (red). Drohnen über Kasernen, Cyberangriffe auf Infrastruktur, Desinformation im Netz und mögliche Sabotageakte gegen Transportwege: Mit aktuellen sicherheitspolitischen Bedrohungen hat sich eine Veranstaltung der CDU Einbeck beschäftigt. Oberst Daniel Decker erläuterte vor zahlreichen Gästen die veränderte Sicherheitslage in Europa, die Rolle der Bundeswehr im Inneren sowie den Operationsplan Deutschland.

Nach Deckers Darstellung handelt es sich bei den genannten Gefahren längst nicht mehr ausschließlich um theoretische Szenarien. Sie beträfen Deutschland bereits heute und könnten sich damit auch auf die Region auswirken. Deutschland sei im Unterschied zur Zeit des Kalten Krieges kein Frontstaat mehr, nehme aber als zentrale Drehscheibe der NATO eine entscheidende Rolle ein.

Niedersachsen als logistischer Knotenpunkt

Im Verteidigungsfall müssten nach Deckers Ausführungen große Mengen an Soldaten, Fahrzeugen und Material zuverlässig durch Deutschland transportiert werden. Niedersachsen komme dabei wegen seiner Häfen, Bahnstrecken, Autobahnen, Flughäfen und weiterer logistischer Knotenpunkte eine besondere Bedeutung zu.

Damit die Abläufe im Ernstfall funktionierten, sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Land, Landkreisen, Kommunen, Wirtschaft und Hilfsorganisationen notwendig. Auch Verwaltungen, Rettungsorganisationen und Betreiber kritischer Infrastruktur müssten so vorbereitet sein, dass sie in Krisensituationen handlungsfähig blieben.

CDU fordert stärkere Vorsorge

Nach Auffassung der CDU Einbeck beginnt Sicherheit nicht erst im Verteidigungsfall. Eine wehrhafte Demokratie benötige eine starke Bundeswehr, leistungsfähige Sicherheitsbehörden, vorbereitete Kommunen und einen verlässlichen Bevölkerungsschutz.

„Wer Sicherheit will, darf Bundeswehr, Katastrophenschutz und kritische Infrastruktur nicht erst dann ernst nehmen, wenn die Krise bereits da ist“, erklärten der Stadtverbandsvorsitzende Frederic Otto und der Fraktionsvorsitzende Dirk Ebrecht. Ebrecht ist Oberstleutnant der Reserve und kennt Decker nach Angaben der CDU aus gemeinsamen Auslandseinsätzen auf dem Balkan.

Die Beteiligten seien sich einig gewesen, dass das Bewusstsein für Vorsorge, Widerstandsfähigkeit und die Unterstützung von Einsatzkräften deutlich gestärkt werden müsse. Die CDU Einbeck dankte Decker für seinen Vortrag und zog das Fazit, dass Verteidigungsfähigkeit auch in den Kommunen, im Ehrenamt und durch das Verhalten jedes Einzelnen mitgeprägt werde.

Foto: CDU


Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Politische Werbung – Landkreis Holzminden

Ich möchte Verantwortung übernehmen und unseren Landkreis mit frischen Ideen, klaren Entscheidungen und einer modernen Verwaltung voranbringen. Nicht nur für die nächsten Jahre, sondern mit einem langfristigen Blick auf unsere gemeinsame Zukunft.

Am 13. September zählt deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

Ich freue mich über deine Unterstützung!

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: SPD Unterbezirk Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Janett Brandt, Vorsitzende

Anzeige

Lesedauer: 2 Minuten
Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.

Anzeige