Einbeck (red). Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter hatte bereits Anfang des Jahres in einem persönlichen Brief sowie zur genauen Terminabsprache im April dieses Jahres persönlichen Kontakt mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern sowie den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aufgenommen. Es sei ihr wichtig gewesen, die Ortsverantwortlichen von Anfang an transparent über ihr Vorgehen zu informieren und diese einzubeziehen, so Sölter. Dieses Vorgehen habe, so sei ihr vor Ort vielfach zurückgespiegelt worden, großen Anklang gefunden. Die Termine seien fast überall von den Verantwortlichen eingeplant und wahrgenommen worden – eine tolle Quote, findet die Kandidatin.
Sölter spricht von neuen Blickwinkeln auf die Ortschaften
Antje Sölter betonte, dass sie auch vor dieser Dörferrunde jedes Dorf gekannt und schon einmal besucht habe. „Zu dem einen oder anderen Dorf gibt es persönlichere und intensivere Bindungen als zu einigen anderen, aber im Laufe der vielen Jahre Ratsarbeit und z. B. über die jährlichen Treffen der Ortsbürgermeister habe ich viele Kontakte in die Dörfer. Dennoch muss ich sagen, dass ich unsere Ortschaften noch einmal völlig neu entdeckt habe, mit einem anderen Blickwinkel, aber auch mit anderen Begegnungen. Und jede von diesen hat wirklich Spaß gemacht, war eine absolute Bereicherung.“
Das Kennenlernen neuer Menschen, der Kontakt untereinander und der gemeinsame Austausch seien es, was sie in ihrer Kandidatur bestätige. „Miteinander reden, hören, aber auch zwischen den Zeilen spüren und fühlen, was die Menschen bewegt und was die Ortschaften belastet, gemeinsam schon jetzt überlegen, wie Lösungen aussehen können, wie man Ziele erreichen kann, welche Probleme vielleicht gar nicht so schwerwiegend sind, wenn man sie gemeinsam behandelt, das ist es, was uns aus meiner Sicht verbindet.“
Dauerhafter Austausch als Kernziel
Dauerhaft im Gespräch zu bleiben und nicht nur punktuell vor der Wahl den Austausch zu suchen, bezeichnet Sölter als eines ihrer Kernziele. „Hier nicht über die Bürgerinnen und Bürger, über die Ortsverantwortlichen hinweg zu entscheiden, sondern mit ihnen, das ist eins meiner Kernziele. Mit der Erfahrung aus fünfzehn Jahren als Ortsbürgermeisterin und Ratsfrau, mit der Erfahrung hier vor Ort also, konnte ich ganz genau nachfühlen und verstehen, was ich in den Dörfern gehört habe, welche bürokratischen Hürden genannt wurden und was die Wünsche aus den Dörfern sind. Hier möchte ich ansetzen als gewählte Bürgermeisterin.“
Kein Dorf solle sich mehr abgehängt fühlen.
„Verbindungen mit Menschen“ im Mittelpunkt
„Im Grunde sind es die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“, zitiert Antje Sölter Wilhelm von Humboldt. „Das wurde in meiner Dörferrunde mehr als klar. Ich bin sehr froh, dass ich mir seit Ende Mai bis fast Mitte August für die Dörfer so viel Zeit genommen habe und möchte mich bei allen Besuchern vor Ort herzlich bedanken! Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben, dass Sie mich wissen lassen haben, was Sie sich von einer zukünftigen Bürgermeisterin und von Verwaltung wünschen. Danke für selbstgebackenen Kuchen und Sonnenblumen, um nur einiges zu nennen, danke für so viel positive Willkommenskultur und für jede konstruktive Kritik, es war eine bereichernde Zeit für mich!“
Ergebnisse der Dörferrunde sollen ins Amt einfließen
Die Ergebnisse aus dem Austausch während dieser Dörferrunden seien eine Säule, die sie mit ins Amt nehmen wolle, so die Bürgermeisterkandidatin. Kernstadt und Dörfer miteinander zu verbinden, sei nicht nur ihr Slogan, sondern ein Ziel, das sie mit Inhalt füllen wolle.
Foto: Sölter