Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255
Anzeige
Einbeck

Einbeck (red). Vertreterinnen und Vertreter der „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ (BLGfE) haben eine Pflegestelle des Vereins „Einbecker Spendenteams – eine Stimme für Tiere“ besucht, um sich über die aktuelle Tierschutzarbeit in Einbeck zu informieren. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Betreuung von Fund- und Notfalltieren, die täglichen Herausforderungen des Vereins sowie das große ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer.

Einblick in die Vereinsarbeit

Im Anschluss besichtigte die Delegation das neu eingerichtete Hundegehege im Vereinsgarten, das für die kurzfristige Unterbringung von Fundhunden genutzt wird. Die BLGfE zeigte sich beeindruckt von der praktischen und zugleich tiergerechten Umsetzung, die den Tieren Schutz und Sicherheit bietet, bis weitere Maßnahmen organisiert werden können.

Der Vereinsgarten dient außerdem als Sammelstelle für Futterspenden, die für die Versorgung der zahlreichen betreuten Tiere dringend benötigt werden. Zur Unterstützung der Vereinsarbeit überreichte die Bürgerliste Katzen- und Hundefutter, das unmittelbar den Tieren zugutekommt.

Darüber hinaus wird die „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ am 15. August mit einem Stand auf dem Einbecker Wochenmarkt vertreten sein und dort Spenden zugunsten des Tierschutzes sammeln.

Unterstützung hat Tradition

Die Unterstützung des Einbecker Spendenteams durch die BLGfE hat bereits eine längere Tradition. Schon im vergangenen Jahr stellte die Wählergemeinschaft ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, damit der Verein diese unter anderem während des Einbecker Stadtfestes „Eule“ nutzen konnte, um Spenden für den Tierschutz zu sammeln.

Dieses Engagement wird auch in diesem Jahr fortgeführt: Für die „Eule“ im Oktober werden dem Einbecker Spendenteam erneut Räume zur Verfügung gestellt – diesmal in den neuen Räumlichkeiten der BLGfE.

„Die Arbeit des ‚Einbecker Spendenteams‘ verdient große Anerkennung. Hier wird mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz geholfen, oft unter schwierigen Bedingungen“, erklärte der Vorsitzende der BLGfE, Dirk Strohmeyer. „Solch ehrenamtliches Engagement ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert und braucht weiterhin breite Unterstützung.“

Weitere Hilfe benötigt

Im Gespräch machte der Verein deutlich, dass auch künftig Hilfe benötigt wird – sei es durch Futterspenden, finanzielle Unterstützung oder aktive Mitarbeit. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist die Anschaffung einer mobilen Solaranlage, da im Vereinsgarten kein Stromanschluss vorhanden ist.

Die BLGfE begrüßt diese geplante Investition, die eine nachhaltigere und unabhängigere Versorgung der Tiere ermöglichen soll.

Zum Abschluss bedankte sich die Bürgerliste für den offenen Einblick in die Vereinsarbeit. Der Besuch habe erneut gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für den Tierschutz in Einbeck sei.

Foto: BLGfE


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Einbeck. Seit 15 Jahren bin ich als Ortsbürgermeisterin von Avendshausen und Vardeilsen sowie ehrenamtlich im Rat der Stadt Einbeck tätig, seit neun Jahren zudem stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Einbeck. Das „Stellvertretende“ soll jetzt weichen!

Ich habe hier in Einbeck direkt vor Ort viel Erfahrung sammeln können und habe mein Ohr nah an den Einwohnerinnen und Einwohnern. Ich höre zu, kann ihre Sorgen empathisch nachvollziehen und bin mit gesundem Menschenverstand lösungsorientiert unterwegs. Mit all dieser Erfahrung bin ich bereit, die Verantwortung für die Kernstadt ebenso wie für alle Dörfer zu übernehmen. „Machen ist wie reden, nur krasser.“

Lasst uns gemeinsam gestalten und am 13. September die Bürgermeisterwahl zusammen entscheiden! Einfach machen!

Auftraggeber und finanziert durch CDU-Stadtverband Einbeck

V.i.S.d.P CDU Einbeck, Antje Sölter

Anzeige

Lesedauer: 6 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

Anzeige