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Einbeck
Manfred Helmke (Kernstadt 1), Barbara Hübner (Kernstadt 2), Hannah Fleetwood (Ortschaften 1) und Karl-Heinz Nikolai (Ortschaften 2).

Einbeck (red). Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September, bei der auch der Rat der Stadt Einbeck für die Wahlperiode 2026 bis 2031 neu gewählt wird, haben Bündnis 90/Die Grünen ihr Wahlprogramm vorgelegt. Unter dem Motto „Mach's grün“ formuliert die Partei ihre Ziele für ein nachhaltiges, soziales und lebenswertes Einbeck.

Im Zentrum des Programms stehen nach Angaben der Grünen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit als Leitprinzipien kommunalen Handelns. Konkret fordert die Partei unter anderem eine klimaneutrale Stadtverwaltung bis 2035 sowie einen verbindlichen „Klimacheck“ für Ratsentscheidungen.

Mehr Stadtgrün und erneuerbare Energien

Auch eine bessere Anpassung an die Klimakrise und die damit einhergehenden heißen Sommertage fordern die Grünen: Mehr Stadtgrün, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie zusätzliche Bäume und die Entsiegelung geeigneter Flächen sollen Hitzeinseln reduzieren und Regenwasser besser vor Ort speichern.

Hinzu kommt nach den Vorstellungen der Partei der beschleunigte Ausbau von Windenergie und Photovoltaik, inklusive einer direkten finanziellen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, beispielsweise über Energiegenossenschaften. Damit verbunden sei der Anspruch, Handwerk, Mittelstand, Landwirtschaft und Einzelhandel sowie nachhaltige und innovative Unternehmen zu stärken und die regionale Wertschöpfung zu fördern.

Radverkehr und ÖPNV im Fokus

Auch die Mobilität in Kernstadt und Ortschaften soll nach den Vorstellungen der Grünen neu gedacht werden. Die Partei fordert den Ausbau des Radwegenetzes, einen verlässlichen ÖPNV inklusive Rufbus sowie mehr und bessere Ladeinfrastruktur für E-Mobilität.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Familienpolitik. Das Programm sieht unter anderem attraktive Spiel- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, bessere Arbeitsbedingungen für Kita-Fachkräfte, sanierte Schulen mit Ganztagsausbau, sichere Schulwege sowie mehr bezahlbaren Wohnraum vor, etwa durch neu gedachte Konzepte wie eine kommunale Wohnungstauschbörse.

Grüne wollen Kulturszene unterstützen

Im Bereich Kulturförderung wollen die Grünen die ehrenamtliche Kulturszene in Stadt und Dörfern langfristig finanziell und strukturell absichern, Kulturschaffende mit passgenauen Angeboten unterstützen sowie Kultureinrichtungen, Spielstätten und Proberäume erhalten und bereitstellen.

Einen deutlichen Akzent setzt das Programm zudem bei Verwaltung und Bürgerbeteiligung. Die Grünen fordern, Bürgerinnen und Bürger künftig früher und verbindlicher in kommunale Entscheidungen einzubinden – etwa durch Beteiligungsformate, die Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft direkt einbeziehen und Familien, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen ohne digitalen Zugang erreichen.

„Digitales Rathaus“ soll ausgebaut werden

Ergänzend soll das „digitale Rathaus“ konsequent ausgebaut werden, ohne dass persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Rathaus wegfallen. Kommunale Entscheidungen sollen nach den Vorstellungen der Partei grundsätzlich transparent, nachhaltig und zukunftsorientiert getroffen werden – im Interesse heutiger wie kommender Generationen.

Dazu gehört für die Grünen auch eine gestärkte Gleichstellung und Teilhabe. Insbesondere Frauen und andere bislang unterrepräsentierte Gruppen sollen in Politik, Ehrenamt und öffentlichem Leben besser unterstützt und bestehende Barrieren abgebaut werden.

Vier Spitzenkandidierende führen die Listen an

Angeführt werden die Grünen-Listen zur Ratswahl von vier Spitzenkandidierenden: Manfred Helmke, bereits amtierendes Mitglied des Stadtrats, führt die Liste für die Kernstadt an, gefolgt von Barbara Hübner. Für die Ortschaften tritt Hannah Fleetwood an, die zugleich Spitzenkandidatin für den Kreistag im Wahlbereich III (Einbeck Süd und Stadt Moringen) ist, gefolgt von Karl-Heinz Nikolai.

„Eine moderne, transparente Verwaltung, echte Bürgerbeteiligung und Gleichstellung gehören für uns zusammen – nur wenn alle Menschen in Einbeck gleichberechtigt mitreden und mitgestalten können, entstehen nachhaltige Entscheidungen, die von möglichst vielen mitgetragen werden“, so Hannah Fleetwood, Kandidatin und Vorstandssprecherin des Ortsverbands.

Das vollständige Wahlprogramm ist unter https://gruenlink.de/qggpd088re einsehbar.

Foto: Grüne


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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er auf dem Trailer im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: VW411-412 Friends e. V.

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