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Einbeck

Einbeck (red). Der Ortsverband Einbeck von Bündnis 90/Die Grünen hat nach eigenen Angaben den Ortsverband der Johanniter-Unfall-Hilfe besucht, um sich über die Arbeit, die Infrastruktur und die aktuellen Herausforderungen im Rettungsdienst zu informieren. An dem Austausch nahmen unter anderem Kreistagsmitglied Achim Nehring, Stadtrat Manfred Helmke, Vorstandssprecherin Hannah Fleetwood sowie Landratskandidat Jakob Reiter aus Uslar teil.

Dienststellenleiter Marc Küchemann führte gemeinsam mit seinem Team durch die Räumlichkeiten der Dienststelle in der Schwammelwitzer Straße und stellte die verschiedenen Aufgabenbereiche der Johanniter vor. Robin Goldmann, Fachbereichsleiter Soziale Dienste, gab Einblicke in Arbeitsfelder wie die Geflüchtetenhilfe, das Quartiersmanagement und die Schulverpflegung. Axel Rohmeier präsentierte den Bereich des KVN-Akut-Fahrdienstes (116117). Anschließend führten Rettungssanitäter und Schichtleiter Norman Hebel sowie Notarzt und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Sören Heitmann durch die Rettungswache an der Hullerser Landstraße und erläuterten die Abläufe im Einsatzdienst.

Johanniter stellen breites Leistungsspektrum vor

Nach Angaben der Johanniter decken die Ortsverbände im Landkreis Northeim mit rund 230 Mitarbeitenden weit mehr als die klassische Notfallrettung ab. Das Angebot reicht von Kindertagesstätten über Hausnotrufdienste bis hin zu Erste-Hilfe- und Brandschutzausbildungen.

Eine wichtige Rolle spiele dabei das Ehrenamt. Im Ortsverband engagieren sich den Angaben zufolge 168 Ehrenamtliche, davon 94 im Katastrophenschutz. Zudem verfüge der Ortsverband über eine der größten Rettungshundestaffeln Niedersachsens mit zehn Suchhunden. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die Gewinnung und Bindung neuer Ehrenamtlicher weiterhin eine große Herausforderung darstelle und nicht alle entstehenden Kosten refinanziert würden.

Diskussion über die Zukunft des Rettungsdienstes

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war nach Angaben der Grünen die aktuelle Diskussion über die Reduzierung der Notarzteinsatzfahrzeuge im Landkreis Northeim. Die Vertreter der Johanniter erläuterten dabei, dass sich das Berufsbild der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt habe. Durch § 2a des Notfallsanitätergesetzes seien sie heute befugt, lebensrettende Maßnahmen und Medikamentengaben eigenständig durchzuführen. Ergänzt durch telemedizinische Unterstützung könne deshalb bei vielen Einsätzen auf einen Notarzt vor Ort verzichtet werden.

„Rettungsdienste retten Menschenleben, nicht der Notarzt alleine! Unsere Notfallsanitäter sind fachlich so gut ausgebildet, dass sie eigenständig fast alles direkt vor Ort machen können. Wir müssen in der Gesellschaft mehr aufklären und Akzeptanz dafür schaffen, dass technisch bei vielen Einsätzen gar kein Notarzt mehr erforderlich ist“, erklärte Sören Heitmann.

Politische Schlussfolgerungen der Grünen

Nach Angaben von Bündnis 90/Die Grünen lieferten die Gespräche wichtige Impulse für die Kreis- und Kommunalpolitik. Landratskandidat Jakob Reiter erklärte: „Wenn Notarztfahrzeuge wegfallen, fragen sich die Leute zu Recht, wer kommt, wenn es bei ihnen ernst wird. Die Antwort sind Notfallsanitäter, die heute sehr gut ausgebildet sind und vieles eigenständig entscheiden dürfen. Der Landkreis muss ihnen dafür den Rücken freihalten – mit Ausbildung und mit einem erreichbaren Telenotarzt.“

Stadtrat Manfred Helmke lobte insbesondere die Infrastruktur des Standorts: „Ich bin positiv beeindruckt von diesem modernen Standort in der Schwammelwitzer Straße. Besonders die zukunftsweisenden Pläne für die Nutzung von Photovoltaik und den schrittweisen Einstieg in die E-Mobilität zeigen, dass die Johanniter auch beim Umweltschutz vorangehen.“

Vorstandssprecherin Hannah Fleetwood betonte: „Das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt ist das Fundament unseres Rettungswesens. Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen, Politik und Bürgerinnen und Bürgern sowie durch die gezielte Stärkung des Ehrenamts können wir unsere Region für die Zukunft krisenfest machen. Dazu gehört auch eine ausreichende Gegenfinanzierung.“

Nach Angaben der Einbecker Grünen zeige der Besuch, dass ein moderner und leistungsfähiger Rettungsdienst gut ausgebildete Fachkräfte, eine zukunftsfähige Infrastruktur und das Vertrauen der Bevölkerung in die Kompetenz der Rettungskräfte benötige.

Foto: Bündnis 90/Die Grünen


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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

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Landkreis Holzminden

Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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