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Einbeck

Salzderhelden (red). Bei einem Besuch der Dachdeckerei Stahlmann informierten sich Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Einbeck gemeinsam mit dem CDU-Landratskandidaten Thorsten Kühn im Gespräch mit Geschäftsführer und Dachdeckermeister Markus Stahlmann über die aktuelle Lage des regionalen Handwerks. Im Mittelpunkt des Austausches standen die bürokratischen Belastungen der Betriebe, der zunehmende Fach- und Nachwuchskräftemangel sowie die Auswirkungen internationaler Krisen auf die betrieblichen Kosten. 

Bürokratie belastet die Betriebe

Die Dachdeckerei Stahlmann ist seit ihrer Gründung im Jahr 1891 in Salzderhelden ansässig und befindet sich seither in Familienbesitz. Über mehrere Generationen hinweg habe sich das Unternehmen durch handwerkliche Qualität, Verlässlichkeit und die enge Verbundenheit mit der Region einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Aus Sicht der CDU sei die Geschichte des Betriebes ein Beispiel dafür, wie familiengeführte Handwerksunternehmen wirtschaftliche Verantwortung, Ausbildungsleistung und regionale Identität miteinander verbinden könnten.

Als große Herausforderungen seien insbesondere umfangreiche Bauauflagen, Dokumentationspflichten und der zunehmende Verwaltungsaufwand genannt worden. Wertvolle Arbeitszeit werde dadurch immer stärker durch Schreibtischarbeit gebunden, anstatt für die eigentliche handwerkliche Tätigkeit zur Verfügung zu stehen. Aus Sicht der CDU Einbeck brauche es deshalb einfachere Verfahren, klare Zuständigkeiten und praxistaugliche Vorschriften.

Fachkräftemangel bleibt Thema

Auch die Gewinnung von Nachwuchskräften stelle den Betrieb vor Herausforderungen. Trotz guter beruflicher Perspektiven gebe es zu wenige Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk. Die CDU sehe Schulen, Betriebe und Politik gemeinsam in der Verantwortung, junge Menschen stärker für eine berufliche Ausbildung zu begeistern und die gesellschaftliche Anerkennung des Handwerks weiter zu verbessern. Einen wichtigen Beitrag leisteten bereits Schulen wie die BBS Einbeck, die mit ihrer jährlichen Berufsmesse frühzeitig Kontakte zwischen Jugendlichen und regionalen Ausbildungsbetrieben herstellten.

Thematisiert worden seien außerdem die weiterhin spürbaren Folgen internationaler Krisen für das Handwerk. Steigende Energie-, Kraftstoff- und Materialpreise erschwerten die langfristige Kalkulation und belasteten insbesondere kleine und mittelständische Betriebe. Gerade die angespannte internationale Lage im Persischen Golf und die damit verbundenen Schwankungen der Ölpreise sorgten nach Angaben der CDU für zusätzliche Unsicherheit.

CDU betont Bedeutung regionaler Betriebe

Trotz dieser Herausforderungen erfreuten sich die Handwerksbetriebe in der Region nach Angaben von Markus Stahlmann insgesamt einer guten Auftragslage. Dies zeige, dass zuverlässige handwerkliche Arbeit und regional verwurzelte Betriebe weiterhin stark nachgefragt seien.

„Die Dachdeckerei Stahlmann steht seit mehr als 130 Jahren für handwerkliche Qualität, familiäre Tradition und Verbundenheit mit Salzderhelden. Solche Traditionsbetriebe sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer regionalen Wirtschaft. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und sorgen dafür, dass unsere Stadt funktioniert“, erklärte der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Einbeck, Frederic Otto.

Auch der CDU-Landratskandidat Thorsten Kühn und der CDU-Kreisvorsitzende David Artschwager betonten die besondere Bedeutung des regionalen Handwerks. Sie sprachen sich für weniger Bürokratie, verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine stärkere Förderung der beruflichen Ausbildung aus.

Foto: CDU Einbeck


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Stadtoldendorf (ber). Am Samstag, 15. August, kämpften sich etwa 5.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Schlamm im Stadtoldendorfer Mammut Park. Die jährliche „XLETIX“-Challenge war zu Gast in Stadtoldendorf. Auf Strecken von bis zu 18 Kilometern mit bis zu 35 Hindernissen geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um Spaß und Teamgeist. Eine Rangliste gibt es nicht. Ganz nach dem Motto der Parcoursserie: „Ein Team, Ein Ziel“.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen drei Varianten wählen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Wahl zwischen drei verschiedenen Streckenlängen. Auf der „FUN“-Route warteten sechs Kilometer und 15 Hindernisse. Für „XLETIX“-Neulinge bietet sie den perfekten Einstieg. Die „Adventure“-Strecke forderte die Athletinnen und Athleten schon deutlich mehr heraus: Zwölf Kilometer und 25 Hindernisse mussten hier bewältigt werden. Für die besonders extremen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es die passende „Extreme“-Variante: 18 Kilometer mit insgesamt 35 Hindernissen, die den Läuferinnen und Läufern alles abverlangten. Ein Team kann dabei zusammen starten und sich später im Lauf aufteilen, um die verschiedenen Distanzen zu laufen.

Mit Teamgeist durch den Parcours

Die Schlammschicht von Kopf bis Fuß gehörte ebenso zum Erlebnis wie das ununterbrochene Anfeuern innerhalb der Teams. Wer ein Hindernis auslassen wollte, konnte dies mit 15 Burpees, einer Kombination aus Liegestütz und Strecksprung, tun.

Unterwegs wurden die Athletinnen und Athleten mit Produkten der Kooperationspartner des Laufes, MaxiNutrition und VILSA, sowie frischem Obst versorgt. Nach den langen Kilometern durch den Schlamm konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer endlich auf die Zielgerade abbiegen. Lautstark wurden sie im Ziel begrüßt.

Finisherfoto und Shirt hinter der Ziellinie

Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt hinter der Ziellinie ihr persönliches Finisherfoto gemacht hatten, konnte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer, die beziehungsweise der es ins Ziel geschafft hatte, sein „Finisher2026“-Shirt abholen.

Die „XLETIX“-Challenge gilt als die führende Hindernislaufserie Europas. Mit sechs Stationen in Deutschland und einem Event in Tirol begeistert das Format Jahr für Jahr zehntausende Sportbegeisterte. Seit der Gründung im Jahr 2013 hat sich das ehemalige Start-up zu einer festen Größe in der Sport- und Eventszene entwickelt. Allein im vergangenen Jahr nahmen fast 50.000 Läuferinnen und Läufer teil.

Stadtoldendorf gehört zu den kleinsten Stationen

Stadtoldendorf ist dabei eine der kleinsten Stationen. Das größte Event findet in Berlin mit bis zu 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Anders als in den letzten Jahren ist der Campingplatz „XLETIX Village“ dieses Jahr auch in Stadtoldendorf ordentlich gefüllt. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum „Base-Camp“. Camperinnen und Camper können hier von Freitag bis Sonntag übernachten. 

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Fotos: ber

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