Ermittlungen gegen 42-Jährige nach Angriff auf Polizeibeamte in Kreiensen
Lesedauer: 3 Minuten
Einbeck
Kreiensen (red). Am Mittwochabend, 2. September, kam es gegen 21 Uhr auf einer öffentlichen Straße in Kreiensen bei einem Polizeieinsatz zu einem Angriff einer 42-jährigen Frau auf die eingesetzten Beamten.
Dem gegenwärtigen Ermittlungsstand zufolge wurde eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim am Mittwochabend zu Streitigkeiten zwischen der 42-jährigen Frau und einer männlichen Person gerufen.
Frau verhält sich laut Polizei aggressiv
Nach Eintreffen vor Ort versuchten die eingesetzten Beamten, die Streitparteien zunächst voneinander zu trennen. Die 42-Jährige habe sich anschließend durchgehend aggressiv verhalten, herumgeschrien und Anweisungen missachtet. Versuche, deeskalierend auf die Frau einzuwirken, seien hierbei fehlgeschlagen.
Im weiteren Verlauf habe die 42-Jährige erneut versucht, in die Nähe der männlichen Person zu gelangen. Um ein erneutes Aufeinandertreffen sowie eine Auseinandersetzung der beiden Personen zu verhindern, stellte sich ein eingesetzter Beamter der Frau in den Weg. Diese soll den Beamten daraufhin unvermittelt angegriffen und versucht haben, diesen wegzustoßen.
Drei Einsatzkräfte durch Tritte leicht verletzt
In der Folge habe der Beamte die 42-Jährige zu Boden gebracht, um erneute Übergriffe zu unterbinden. Mit Unterstützung weiterer zwischenzeitlich eingetroffener Einsatzkräfte konnte die Frau zunächst fixiert werden.
In Bodenlage sowie bei dem Versuch, sie in einen Funkstreifenwagen zu verbringen, habe sich die Beschuldigte weiterhin aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr gesetzt und mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten getreten. Hierbei wurde ein Beamter an der Schulter sowie am Oberkörper, ein weiterer Beamter an der Hand und eine Beamtin am Kopf durch Tritte getroffen. Die eingesetzten Kräfte erlitten hierbei leichte Verletzungen, sind jedoch weiterhin dienstfähig.
42-Jährige wird in Krankenhaus gebracht
Da sich die 42-jährige Frau infolge der intensiven Widerstandshandlungen augenscheinlich in einem körperlichen Ausnahmezustand befand, wurde sie mit einem hinzugerufenen Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Tathandlung wird derzeit als tätlicher Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingestuft. Da die Beschuldigte zum Tatzeitpunkt augenscheinlich alkoholisiert war, wurde durch die Staatsanwaltschaft Göttingen eine Blutprobenentnahme angeordnet.
Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern an.
Anzeige
Unerwartete Probleme bei der Dachsanierung: Mairose findet schnelle Lösungen und die Bauherren ziehen sehr positives Fazit
Lesedauer: 5 Minuten
Anzeige
Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?
„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.
Schnelle Lösung ohne Verzögerungen
Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.
Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.
Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte
Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.
Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.
Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten
Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“
Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.
Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.