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Dassel

Dassel (red). Anstelle von Büro, Schulbank und Papierproduktion verbrachten die Auszubildenden der Hahnemühle FineArt GmbH zwei Erlebnistage zwischen Gemüseacker und Nudelmanufaktur, die die Gruppe als Team stärkten. Ob Auszubildende aus den höheren Lehrjahren oder ganz neu – alle waren dabei.

Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Herstellung eigener Pasta in Bio-Qualität samt selbst gestaltetem Etikett – natürlich mit einer ordentlichen Portion Teamgeist.

Von der Nudel bis zum eigenen Etikett

Nach dem Kennenlernen von Hof und Manufaktur ging es direkt ans Werk: Gemeinsam galt es, allerhand Entscheidungen zu treffen: Welche Form sollen die Nudeln haben? Wie soll das Etikett gestaltet werden – aber auch: Was soll es zum Mittagessen geben? Aufgeteilt in Kleingruppen wurden all diese Aufgaben parallel angegangen.

Während einige in der Manufaktur Einblicke in die regionale Lebensmittelproduktion und die handwerklichen Abläufe bei Hof.Genuss Solling erhielten, ließen andere im Sonnenschein vor dem Scheunentor ihrer Kreativität freien Lauf. Das Team entwickelte ein eigenes Nudel-Etikett und setzte sich dabei mit praktischen Fragen auseinander: Welche Pflichtangaben sind zu platzieren und was soll darüber hinaus mit dem Etikett vermittelt und erzählt werden?

Zeitmanagement gehört zur Aufgabe

Hierbei musste jedoch auch das Zeitmanagement im Blick behalten werden, da die Etiketten von Kolleginnen und Kollegen am Nachmittag in der Hahnemühle gedruckt und geschnitten werden sollten.

Zur Mittagspause traf die frisch hergestellte Pasta auf saisonales Gemüse vom hofeigenen Acker. Gemeinsam zubereiten, gemeinsam essen – passender hätte der erste Tag kaum enden können.

Am zweiten Nachmittag wurden die Arbeitsschritte des Vortages dann zu einem großen Ganzen zusammengeführt: Die Nudeln wurden in Tüten verpackt und mit den selbst gestalteten Etiketten versehen. Bei Eis und frischem Obst vom Hof blieb außerdem Zeit für Austausch und Gespräche, bevor die beiden Tage mit einer gemeinsamen Reflexionsrunde ausklangen.

Zwei Unternehmen, eine Verbundenheit zur Region

Für Hof.Genuss Solling und die Hahnemühle FineArt GmbH war diese Veranstaltung mehr als ein besonderes Teambuilding-Erlebnis. Beide Unternehmen sind fest mit der Region verbunden und engagieren sich auf ihre Weise für ihre Region, nachhaltige Wertschöpfung und kooperative Zusammenarbeit vor der eigenen Haustür.

Gerade die unterschiedlichen Arbeitswelten machen den Austausch spannend: Auf der einen Seite die traditionsreiche Papierherstellung und die weltweite Präsenz, auf der anderen Seite Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion. Was beide verbindet, ist der Anspruch, Qualität zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und in der Region etwas zu bewegen.

Schulterschluss zweier regionaler Unternehmen

Der Besuch bei Hof.Genuss Solling war damit ein schöner Schulterschluss zweier regionaler Unternehmen – und ein Beispiel dafür, wie aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsames Erleben und neue Verbindungen entstehen können.

„Unsere diesjährige Teambuilding-Veranstaltung zum Start in das neue Ausbildungsjahr hat uns wieder einmal aufgezeigt, welche großartigen Möglichkeiten unsere Region bietet. Zudem konnten wir mit den eigens hergestellten Nudelpackungen unseren Mitarbeitenden eine kleine Freude bereiten“, sagte Anna Grotenburg, Ausbilderin bei der Hahnemühle FineArt GmbH.

200 Nudeltüten für die Belegschaft

Und am Ende gab es nicht nur neue Erfahrungen und ein gestärktes Team, sondern auch genussvolle Grüße für die gesamte Belegschaft des Standorts Relliehausen: 200 persönlich gestaltete Nudeltüten, die für Zusammenhalt und Teamwork stehen – schließlich hält gutes Essen Leib und Seele zusammen.

Fotos: Hahnemühle FineArt


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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

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Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.

Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.

Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.

Die Öffentlichkeit zeigte großes Interesse an der Ratssitzung

Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt

Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.

Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.

Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht

Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.

Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.

Friedhelm Bandke (2. v. l.) bleibt Bürgermeister von Eschershausen

Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers

Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.

Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.

Fotos: awin

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