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Dassel
Die Vertreterinnen und Vertreter der geehrten Vereine gemeinsam mit der Vorsitzenden des TSV Germania Lauenberg, Anja Wauker-Ubben, und der Fachwartin Doris Böcker.

Lauenberg (red). Zum Wander- und Walkingtag im Rahmen der Lauenberger Sportwoche konnten die Verantwortlichen des TSV Germania Lauenberg kürzlich rund 200 Teilnehmende begrüßen. Darunter befanden sich nicht nur zahlreiche TSV-Mitglieder, sondern auch viele Gäste aus den umliegenden Ortschaften und Vereinen sowie Teilnehmende an der Mountainbikefahrt für Groß und Klein.

Strecken für Wanderer, Walker und Mountainbiker

Während sich die Wanderinnen und Wanderer sowie die Walkerinnen und Walker zwischen Strecken über vier, sechs oder zwölf Kilometer entscheiden konnten, bestand für die Mountainbiker die Wahl zwischen einer Strecke von mehr als 30 oder 40 Kilometern. Zusätzlich wurde auch eine leichtere, begleitete Kindertour über 20 Kilometer angeboten.

Bereits frühzeitig fanden sich die Teilnehmenden für die unterschiedlichen Streckenbereiche bei besten äußeren Bedingungen auf dem Lauenberger Sportplatz ein, der für alle Strecken Start- und Zielbereich war. Nach einer kurzen Begrüßung durch die TSV-Vorsitzende Anja Wauker-Ubben begaben sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlichen Strecken. Erstmalig gab es dabei gegenüber den Vorjahren neue Streckenverläufe, sodass es insbesondere für die Gäste neue Bereiche rund um Lauenberg zu entdecken gab.

Platzkonzert und Ehrung der Gastvereine

Zur Mittagszeit fanden sich alle Teilnehmenden wieder auf dem Lauenberger Sportplatz ein, wo ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken auf sie wartete. Zudem sorgten ein Platzkonzert der Lauenberger Sollingmusikanten sowie Spielangebote für Groß und Klein für eine besondere Stimmung. Eingebettet in das Platzkonzert erfolgte auch die Auszeichnung der teilnehmerstärksten Gruppen. Dabei wurden die Lauenberger Teilnehmenden aus der Wertung genommen und ausschließlich die Gastvereine berücksichtigt.

Die meisten Wanderinnen und Wanderer stellte der TSV Hilwartshausen, gefolgt vom SV Mackensen und dem SC Hoppensen, die mit der gleichen Teilnehmerzahl gemeinsam den zweiten Platz belegten. Bei den Walkerinnen und Walkern stellte der TSV Mainzholzen die stärkste Gruppe, gefolgt vom TSV Lüthorst auf Platz zwei und dem Dasseler Sportclub auf Platz drei.

Fotos: TSV Lauenberg


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Holzminden. Am „Forster Weg 26“ in Holzminden steht ab sofort eine rund 125 Quadratmeter große Gewerbefläche zur Vermietung. Die gepflegten Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig im Erdgeschoss und sind barrierefrei sowie stufenlos zugänglich.

Die Fläche eignet sich unter anderem als Büro, Arzt- oder Physiotherapiepraxis, Apotheke, Kanzlei oder für weitere gewerbliche und dienstleistungsorientierte Nutzungen.

Flexible Nutzungsmöglichkeiten

Die Raumaufteilung kann nach Absprache flexibel geplant und individuell an die Anforderungen der zukünftigen Mieterin oder des zukünftigen Mieters angepasst werden. Auch entsprechende Umbauten sind grundsätzlich möglich.

Die Gewerbefläche befindet sich in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses. Parkmöglichkeiten stehen direkt vor dem Objekt zur Verfügung.

Provisionsfreie Vermietung

Die monatliche Miete beträgt 1.500 Euro. Die Vermietung erfolgt provisionsfrei direkt vom Eigentümer. Eine Kaution ist nach Absprache zu hinterlegen.

Kontakt

Johannes Rerich
Telefon: 01520 1549757
E-Mail: j.rerich@gmx.net

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Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

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