Torfestival und Finaleinzug prägen den zweiten Spieltag der Lauenberger Sportwoche
Lesedauer: 7 Minuten
Dassel
Lauenberg (red). Am zweiten Spieltag der Lauenberger Sportwoche standen den Zuschauerinnen und Zuschauern gleich zwei abwechslungsreiche Partien bevor. Während sich die SG Denkershausen/Lagershausen II in einem torreichen Spiel mit 6:4 gegen die SG Markoldendorf/Ellensen durchsetzte, sicherte sich die SG Dassel/Sievershausen mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen die SG Ilmetal/Dassensen den Einzug ins Finale.
SG Denkershausen/Lagershausen II gewinnt torreiches Duell mit 6:4
Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 33 Grad erwischten die Gäste den besseren Start. Bereits in der 3. Minute brachte ein Distanzschuss aus rund 25 Metern die SG Denkershausen/Lagershausen II mit 1:0 in Führung.
Die Antwort der SG Markoldendorf/Ellensen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 9. Minute erzielte Niklas Socher den verdienten Ausgleich zum 1:1.
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, ohne zunächst zu zwingenden Torchancen zu kommen.
Gäste gehen mit Zwei-Tore-Führung in die Pause
In der 32. Minute bot sich Robin Jakob die große Möglichkeit zur Führung, doch sein Kopfball verfehlte das Ziel. Drei Minuten später machte es die SG Denkershausen/Lagershausen II besser: Eric Brünig brachte sein Team in der 35. Minute erneut mit 2:1 in Führung.
Kurz vor der Pause hatte die SG Markoldendorf/Ellensen noch einmal die Chance zum Ausgleich. Colin Traupe kam in der 39. Minute aussichtsreich zum Abschluss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen.
Statt des möglichen Ausgleichs schlugen die Gäste erneut zu: In der 44. Minute erhöhte Lukas Schreiber auf 3:1 und sorgte damit für einen komfortablen Vorsprung zur Halbzeit.
Spannende Aufholjagd bleibt unbelohnt
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie unterhaltsam. In der 52. Minute bot sich der SG Denkershausen/Lagershausen II nach einem Foulspiel von Niklas Ahlswede die große Chance, den Vorsprung weiter auszubauen. Marcel Corde trat zum fälligen Strafstoß an, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torhüter der SG Markoldendorf/Ellensen, der den Elfmeter glänzend parierte.
In der 60. Minute erhöhte Lukas Schreiber mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 4:1. Doch die SG Markoldendorf/Ellensen zeigte große Moral und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Zunächst verkürzte Niklas Socher in der 65. Minute auf 4:2, ehe Simon Zabiadakis nur drei Minuten später den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielte.
Der Druck der SG Markoldendorf/Ellensen nahm weiter zu und wurde in der 80. Minute mit dem Treffer zum 4:4 belohnt. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nur kurz. Bereits eine Minute später stellte Lukas Schreiber mit seinem dritten Treffer den 5:4-Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt setzte erneut Schreiber in der 86. Minute, als er mit seinem vierten Treffer des Tages den 6:4-Endstand markierte.
Nach einer torreichen und abwechslungsreichen Begegnung setzte sich die SG Denkershausen/Lagershausen II letztlich verdient gegen die SG Markoldendorf/Ellensen durch.
SG Dassel/Sievershausen zieht mit 3:0 ins Finale ein
Im zweiten Gruppenspiel des Tages setzte sich die SG Dassel/Sievershausen verdient mit 3:0 (0:0) gegen die SG Ilmetal/Dassensen durch und sicherte sich damit den Einzug ins Finale am kommenden Dienstag.
Dassel übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und hatte bereits in der 3. Minute die große Chance zur Führung. Nick Schwerdtfeger scheiterte jedoch mit einem Foulelfmeter am stark reagierenden Torhüter Nils Stecker.
In der 10. Minute bot sich auch der SG Ilmetal/Dassensen eine gute Möglichkeit: Flynn Termer lief allein auf Kai Jackolis zu, doch der Dasseler Schlussmann blieb lange stehen, machte sich groß und parierte den Abschluss stark.
Drei Tore nach der Pause entscheiden das Spiel
Anschließend erspielte sich Dassel weitere gute Chancen. Lennox Runge scheiterte in der 22. Minute zunächst an Stecker, ehe sein Nachschuss über das Tor ging. Kurz vor der Pause verpasste Erik Langhorst die Führung, als sein Abschluss nach einem starken Solo noch auf der Torlinie geklärt wurde.
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich die SG Dassel/Sievershausen schließlich für ihre Überlegenheit. Till Schmidt brachte seine Mannschaft in der 68. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß verdient mit 1:0 in Führung.
Maurice Toennies erhöhte in der 76. Minute mit einem platzierten Distanzschuss auf 2:0, ehe Felix Burgmann nur vier Minuten später den 3:0-Endstand erzielte. Die beste Gelegenheit der SG Ilmetal/Dassensen hatte Marius Guse in der 82. Minute, dessen Distanzschuss per Außenrist lediglich am Lattenkreuz landete.
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für die SG Dassel/Sievershausen, die sich mit einer souveränen Vorstellung den Finaleinzug bei der Lauenberger Sportwoche sicherte.
Anzeige
Authentische persische Küche: RudBar eröffnet kulinarische Vielfalt in der Holzmindener Innenstadt
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige
Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.
Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.
Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.
Anzeige
Traditionsbrauerei Allersheim beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und setzt auf Neuausrichtung
Lesedauer: 6 Minuten
Holzminden
Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.
Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.
Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.
Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck
Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.
Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.
Restrukturierung soll Zukunft sichern
Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.
Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.
Mehr als 170 Jahre Brautradition
Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.
Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.
Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.
Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft
„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.
Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.
Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.
Foto: TKu
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.